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NHL-Vizeboss Daly zur Olympia-Eisproblematik: „Dann werden wir dort nicht spielen!“

Rund einen Monat vor dem olympischen Eishockeyturnier in Mailand sorgt die neue Santagiulia Arena für Aufregung. Die Eisfläche entspricht nämlich nicht den ursprünglich geplanten Maßen – und das wirft Fragen zur Spielqualität und Sicherheit auf.

Eisfläche kürzer als geplant

Statt der erwarteten NHL-Länge von 61 Metern misst das Spielfeld lediglich 60 Meter, ist dafür jedoch um rund zehn Zentimeter breiter als der nordamerikanische Standard. Gerüchte über diese Abweichungen kursierten bereits zuletzt, nun bestätigten die Olympia-Organisatoren die modifizierten Maße offiziell. Auch Kritik an der Eisqualität wurde laut der schwedischen Zeitung „Expressen“ geäußert.

Bewertung durch NHL, IIHF und IOC

Die Verantwortlichen betonen, dass sämtliche relevanten Institutionen – NHL, NHLPA, IIHF und IOC – in die Bewertung eingebunden wurden. Übereinstimmend gehe man davon aus, dass die Unterschiede weder Sicherheit noch Spielqualität wesentlich beeinträchtigen sollen.

NHL bleibt wachsam – Prüfung vor Ort

NHL-Vizekommissar Bill Daly zeigte sich gegenüber „Sportsnet“ grundsätzlich entspannt, machte aber auch klar: Sollten Spieler die Eisfläche als unsicher empfinden, „werden wir dort nicht spielen – so einfach ist das“.

Die endgültige Fertigstellung der Arena ist für wenige Wochen vor Turnierbeginn geplant. Die NHL wird eigene Experten entsenden, um die Bedingungen vor Ort zu überprüfen. Daly gab sich verhalten optimistisch, dass die Arena rechtzeitig den Standards entsprechen wird.

Pic: Screenshot Google Maps

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