Das Spiel zwischen den Graz 99ers und Red Bull Salzburg wurde nicht nur sportlich, sondern vor allem disziplinär zu einer intensiven Angelegenheit. Insgesamt drei Spieldauerdisziplinarstrafen prägten die Partie und sorgten für reichlich Diskussionen. Diese Matchstrafen könnten ein Nachspiel vor dem Liga-Senat haben.
Den Anfang machte Josh Currie bereits im ersten Drittel. Der Kanadier checkte Salzburg-Verteidiger Dennis Robertson seitlich gegen den Kopf. Robertson verlor dabei kurzzeitig die Orientierung und musste gestützt vom Eis geführt werden. Currie wurde umgehend mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt, eine Sperre gilt als sehr wahrscheinlich.
Im Schlussdrittel eskalierte die Situation erneut. Florian Baltram brachte Salzburg mit seinem Treffer zum 3:2 auf die Siegerstraße, wurde kurz darauf jedoch von Marcus Vela von der Grazer Bank kommend auf offenem Eis hart gecheckt. Auch Vela musste vorzeitig unter die Dusche.
Für zusätzliche Brisanz sorgte Tyler Lewington. Der Salzburger erhielt ebenfalls eine Matchstrafe und provozierte beim Verlassen des Eises die Grazer Fans mit obszönen Gesten. Auch hier drohen disziplinäre Konsequenzen.
Insgesamt hinterließen die vielen harten Aktionen einen bitteren Beigeschmack in einer Partie, die phasenweise Play-off-Charakter hatte, letztlich aber von überzogener Härte überschattet wurde.
Bild: EC Red Bull Salzburg






