Kabewe Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/tag/kabewe/ Alle News über das nationale und internationale Eishockey Mon, 10 Sep 2018 09:31:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://test.hockey-news.info/wp-content/uploads/2017/07/cropped-Hockey-News-Logo-Button-grau-80x80.png Kabewe Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/tag/kabewe/ 32 32 252435287 EBEL-Kaderbewertung: EHC Liwest Black Wings Linz (8/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-ehc-liwest-black-wings-linz-8-12/ Mon, 10 Sep 2018 09:31:58 +0000 https://hockey-news.info/?p=30406 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Wie schon so oft in den letzten Saisonen schieden die Black Wings Linz auch in der letzten Spielzeit im […]

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Wie schon so oft in den letzten Saisonen schieden die Black Wings Linz auch in der letzten Spielzeit im Halbfinale aus. Vor der heurigen Saison stand allerdings ein größerer Umbruch an. Gleich sechs Legionäre haben den Verein verlassen und besonders schmerzhaft sind natürlich die Abgänge der Lukas-Brüder, die sich beide in die wohlverdiente Eishockey-Pension verabschiedeten. Viel Arbeit also für das Team rund um Manager Christian Perthaler.

DER COACH
Troy Ward hat sich vor der letzten Saison erstmals auf das Projekt Europa eingelassen. Zuvor war er nur in den USA und Kanada tätig. Mit hervorragenden Referenzen kam der 56-jährige nach Linz. Die Leistung der Linzer im Grunddurchgang kann man durchaus als sehr gut bezeichnen. Immerhin erreichte man Rang drei und war sogar punktegleich mit den Salzburgern. Auch die Platzierungsrunde verlief erfolgreich und man sicherte sich das Heimrecht. In Runde eins konnte man die Bären aus Zagreb noch biegen, gegen die Bullen aus Salzburg war dann aber im Halbfinale Endstation. Troy Ward ist für sein offensives und spektakuläres Spielsystem bekannt, immerhin erzielten die Linzer am zweitmeisten Tore im Grunddurchgang. Der US-Amerikaner gilt als akribischer Arbeiter und bildet mit seinem Assistant Coach Mark Szücs ein sehr gutes Trainerduo.
Punkte 8/10

Troy Ward geht in seine zweite Saison als Linz-Coach. (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE GOALIES
Lange Zeit war Mike Ouzas die unangefochtene Nummer eins in Linz. Der Kanadier bekam enorm viel Eiszeit und wusste vor allem im Grunddurchgang meist zu überzeugen. Gerade in den Play-Offs aber kam es hier und da zu ungewöhnlichen Patzern. In Linz hat man heuer reagiert und erkannt, dass ein Top-Tormann alleine nicht ausreicht. Mit David Kickert holten die Black Wings einen der besten jungen österreichischen Goalies, der bereits für die Caps in den Play-Offs einen Meistertitel sicherte und letzte Saison in Villach sehr viel Eiszeit bekam und auch in schwierigen Situationen gute Leistungen zeigte. Es wird nun an den Coaches, allen voran Tormann-Trainer Jürgen Penker, liegen eine gute Mischung an Eiszeit für die beiden zu finden. Mit Ouzas/Kickert verfügen die Black Wings wohl mit über das beste Tormann-Duo der Liga.
Punkte 9/10

DIE DEFENSE
Man ist schon fast geneigt zu sagen, dass eine Ära in der Defensive bei den Black Wings zu Ende geht. Mit Marc-Andre Dorion (sechs Jahre in Linz) und Sebastien Piche (vier Jahre in Linz) mussten zwei zuverlässige Verteidiger den Verein verlassen. Von den Legionären ist nur Jonathan D’Aversa übrig geblieben. Von der EBEL Konkurrenz schnappte man sich Aaron Brocklehurst (Wien) und Kevin Kapstad (KAC). Aus der norwegischen Liga stößt Troy Rutkowski zu. Der Kanadier war vergangene Saison punktbester Verteidiger, schoss am meisten Tore und war auch im All-Star Team vertreten. Mit 26 Jahren ist er zudem im besten Alter. Mit mittlerweile 31 Jahren zählt Mario Altmann auch schon zu den Routiniers in der Wings-Verteidigung. Den sechsten Spot in der Defense dürfte wohl Gerd Kragl bekommen, der vergangene Saison an den VSV geliehen wurde und dort Spielpraxis sammeln konnte. Moritz Matzka und Ivan Korecky stehen schon in den Startlöchern und hoffen auf EBEL-Einsätze. Die Linzer gehen also mit drei neuen Legionären in die kommende Saison, allesamt haben ihre Qualitäten, doch auf Grund der Abgänge von Dorion und Piche bleibt abzuwarten ob man sich in der Hintermannschaft tatsächlich verstärken konnte. Nicht zu vergessen ist auch das Karriereende von Robert Lukas. Ein Verteidiger auf den man sich stets verlassen konnte.
Punkte 7/10

Aaron Brocklehurst wechselt von Wien nach Linz

DIE OFFENSE
Das Prunkstück der Linzer liegt unbestritten in der Offensive. Mit Dan DaSilva, Corey Locke und Brian Lebler hat man drei der Top-6 Punktejäger der vergangenen Saison in den eigenen Reihen. Zudem konnte man bei den neuen Stürmern wirklich namhaft verpflichten. Der Schwede Dragan Umicevic kommt mit einer beeindruckenden Vita in die Stahlstadt. Im vergangenen Jahr konnte er mit 40 Punkten aus genau so vielen Spielen bei den Kölner Haien in der DEL überzeugen. Mit Bracken Kearns kommt ein AHL All-Star Stürmer und wahrer Leader nach Linz. Trotz seiner 37 Jahren wird Kearns nicht nur für die Black Wings eine Verstärkung sein, sondern auch eine Bereicherung für die gesamte Liga. Aus Villach wechselt Jordan Hickmott nach Oberösterreich. Der Kanadier überzeugte im letzten Jahr an der Drau, schoss 20 Tore und legte 22 weitere auf. Abgerundet wird das Legionärspaket von „Mr. Zuverlässig“ Rick Schofield. Am Österreicher-Markt mussten die Linzer auch einige Abgänge hinnehmen. Am schmerzhaftesten war sicherlich der von Fabio Hofer nach Ambri in die Schweiz. Moderer (Graz) und Spannring (Villach) wechselten ligaintern. Doch auch hier machten die Linzer ihre Hausaufgaben. Mit Marco Brucker (Klagenfurt), Daniel Woger (Graz) und Valentin Leiler (Villach) gelangen sehr wichtige Transfers. Wie schon sein Bruder Robert, beendete auch Captain Phil Lukas seine unnachahmliche Karriere. Seitdem Jahr 2000 ging Lukas für die Linzer auf Tor- und Titeljagd. Mit Lukas verlieren nicht nur die Linzer sondern auch das gesamte österreichische Eishockey einen ganz großen Sportler.
Punkte 9/10

Corey Locke wird wieder Dreh- und Angelpunkt im Sturm sein. (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

FAZIT
Bei den Black Wings kam es doch zu einem kleinen Umbruch. Vor allem die Defensive wurde stark verändert und mit dem Karriereende der Lukas Brüder gehen zwei wichtige Identifikationsfiguren verloren. Trotzdem haben die Linzer wieder eine sehr gefährliche Mannschaft auf die Beine gestellt, die vor allem im Tor und im Sturm hervorragend besetzt ist. Das Erreichen der Play-Offs wird nur Formsache sein und ein Finaleinzug würde keineswegs überraschen.
Gesamtpunkte 33/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

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EBEL-Kaderbewertung: Medvescak Zagreb (7/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-medvescak-zagreb-7-12/ Sun, 09 Sep 2018 08:49:08 +0000 https://hockey-news.info/?p=30331 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Es war die EBEL-Comebacksaison nach vier Jahren in der KHL für Medvescak Zagreb und die Bären haben gleich wieder […]

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Es war die EBEL-Comebacksaison nach vier Jahren in der KHL für Medvescak Zagreb und die Bären haben gleich wieder gezeigt dass sie nicht nur sportlich sondern auch von der Attraktivität und der Fanbase her gesehen eine Bereicherung für die Liga sind. Mit durchschnittlich ca. 5.000 Zusehern pro Heimspiel ist man ligaweit die Nummer 1. Sportlich will man zumindest einen Schritt in diese Richtung machen und hat dafür den Kader gewaltig umgebaut.

DER COACH
Sportdirektor Aaron Fox, selbst eine Saison (2009/10) im Bären-Dress aktiv, übernimmt zusätzlich das Amt des Headcoachs und das völlig ohne Coachingerfahrung. Keine Frage, niemand kennt das Team besser als er und niemand hat ihm in die Kaderzusammenstellung hineingepfuscht. Das aber führt auch dazu dass er zum Erfolg verdammt ist, völlig alleine in der Verantwortung steht. Um diesen Erfolg zu erreichen hat er ein schlagkräftiges Coachingteam um sich herum aufgebaut. Der letztjährige Headcoach Doug Bradley wird zu seinem Assistant Coach, ebenso ist Marcel Rodman Co-Trainer, genauso wie der letztjährige Videocoach Carter Beston-Will. Als Goalietrainer komplettiert der 29-jährige ehemalige Jesenice-Torhüter Peter Skrabelj den Coaching-Staff.
Punkte: 6/10

Aaron Fox: Einst für Zagreb am Eis, nun hinter der Bande (GEPA pictures/ Felix Roittner)

DIE GOALIES
Fünf Torhüter kamen im Laufe der letzten Saison bei den Bären zum Einsatz. Zum Teil hatte das auch damit zu tun, dass man qualitativ hochwertige Schlussmänner holte, die jedoch von Teams aus stärkere Ligen abgeworben wurden. So verließ Drew MacIntyre die Kroaten nach nur fünf Einsätzen in Richtung DEL (Straubing) und Ersatzmann Kevin Poulin ging nach 22 starken Einsätzen in die NLA nach Kloten. Und auch dessen Ersatzmann Kevin Carr ist bereits wieder Geschichte, ging zurück nach Colorado. Nun soll es Mathieu Corbeil richten und der könnte ebenso ein Glücksgriff sein. Der 26-jährige ist ehemalige Memorial Cup Champion, gewann zweimal die QMJHL und wurde 2017 in der Slowakei, wo er die letzten drei Saisonen verbrachte zum MVP gewählt. Mit Linus Fernström hatte man einen zweiten starken und erfahrenen Goalie bereits im Team, doch dessen Vertrag wurde auf Grund einer schweren Verletzung wieder aufgelöst. Darum ist der 22-jährige kroatische Teamtorhüter Vilim Rosandic, der sich bereits letzte Saison beweisen durfte die Nummer 2. Alles in Allem sind die Bären auf der Goalieposition gut aufgestellt!
Punkte: 8/10

 

DIE DEFENSE
Aus der letztjährigen Defense, die in den 60 Saisonspielen der Bären durchschnittlich 3,35 Gegentore bekam, und damit große Schwächen aufwies, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Die Imports Boivin, Noonan, Pöyhönen und Tikkanen sind weg, vor allem die Abgänge der beiden Erstgenannten tun richtig weh, da  sie auch verlässliche Scorer waren und in gemeinsamen 94 Saisonspielen 63 Punkte sammelten. Doch die Legionärsplätze wurden aufgefüllt und zwar unter Anderem mit einem ligabekannten Gesicht. Antonin Manavian wird nach drei Saisonen in Fehervar nun bei Zagreb aufräumen. Am französischen Teamspieler weiss man was man hat. Genauso wie an Yann Sauve. Der 28-jährige DEL-Champ von 2017, der auch drei NHL-einsätze für die Vancouver Canucks zu Buche stehen hat, stand bereits 2016/17 in der KHL für die Kroaten am Eis. Unbekannter ist da schon Kyle Hardy. Der Kanadier bringt Routine und Leadership mit, war zuletzt in Grenoble Kapitän und erzielte 20 Tore, gab weitere 46 Torvorlagen in 61 Saisonspielen – eine Offensivwaffe, die den Abgang von Boivin kompensieren soll. Mit Ludvig Adamsen holte man einen jungen Dänen auf Troyut-Basis, Ivan Sijan ist kroatischer Teamdefender und nun im Team, genauso wie Nachwuchsteamspieler Ivan Puzic. Aus der letztjährigen Verteidigung übrig blieb nur der Tscheche Tomas Kudelka und die beiden jungen Kroaten  Adam Deutsch und Mark Cepon. Alles in Allem sehr viele Fragezeichen in der Defense…
Punkte: 6/10

Antonin Manavian verteidigt nun im Bären-Dress (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

 

DIE OFFENSE
13,7% – das war die Powerplayeffizienz von Zagreb in der letzten Saison. Damit war man mit Abstand das ungefährlichste Überzahlteam – zum Vergleich: Leader Linz nutzte 24,5% aller Powerplays zum Torerfolg. Das soll sich nun ändern und dafür wurde umgerüstet. Zwar sind mit Tyler Morley, Tomas Netik und Tero Koskiranta drei vier besten Scorer der Vorsaison weg, aber Toptorjäger Sondre Olden konnte gehalten werden. Vier neue Nordamerikaner holte man sich dafür ins Team und will somit offensiv wieder flexibler und gefährlicher werden. Denn an der Chancenverwertung lag es nicht, sondern daran dass man sich sehr schwer tat überhaupt Torchancen zu kreieren. Die meiste Routine dafür bringt Greg Mauldin mit. Der mittlerweile 36-jährige ehemalige NHL-Stürmer spielte nach fünf Saisonen in der Schweiz in der letzten Spielzeit in Ingolstadt und soll vor allem Teamführung und Kreativität mitbringen. Spannend ist das Engagement von Sebastien Sylvestre. Der 24-jährige absolvierte letztes Jahr seine erste Europasaison und kam auf Anhieb auf 75 Scorerpunkte in der EIHL. Der Sprung aus der EIHL in die EBEL ist aber nicht zu unterschätzen und muss ihm erst mal gelingen. Mit John Armstong holte man einen routinierten Center der auch aus der EIHL kommt, aber bereits seit 2014 in Europa spielt. Ganz im Gegenteil zu Jordan Samuels-Thomas, der erst zehn Spiele auf europäischem Eis bestritt und dies interessanterweise bei zwei Teams (Bolesvlav/CZE & Augsburg/GER). Er war aber bei all seinen Engagements bislang ein starker Scorer. Zagreb musste reagieren um die Offense neu zu beleben, ob die Saat aufgeht wird man sehen, die Vorzeichen stehen aber ganz gut dafür.
Punkte: 8/10

Toptorjäger Olden konnte gehalten werden (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

 

FAZIT
Etliche Leistungsträger mussten ersetzt werden, die Kaderzusammenstellung sieht aber auf den ersten Blick gelungen aus, muss dies aber natürlich erst unter Beweis stellen. Große Fragezeichen sind einerseits: Wie schnell finden sich die etlichen neuen Spieler untereinander und generell in der Liga zurecht und andererseits die wohl entscheidende Frage: Welche Qualität als Coach bringt der unerfahrene Aaron Fox mit und wie wird er mit seiner Doppelfunktion als Coach & Sportdirektor im Krisenfall umgehen?
Gesamtpunkte: 28/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

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EBEL-Kaderbewertung: Fehervar AV19 (6/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-fehervar-av19-6-12/ Sat, 08 Sep 2018 09:47:41 +0000 https://hockey-news.info/?p=31034 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Um nur einen mickrigen Punkt endete die Saison von Fehervar AV19 nach 54 Runden – nur einen Zähler lag […]

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Um nur einen mickrigen Punkt endete die Saison von Fehervar AV19 nach 54 Runden – nur einen Zähler lag man in der Endabrechnung hinter dem späteren Meister aus Bozen. Den Grunddurchgang beendeten die Magyaren mit elf Zählern außerhalb der fixen Playoffteilnahme. Headcoach Benoit Laporte wurde Anfang Dezember durch einen alten Bekannten ausgetauscht. Ob Fehervar den Schwung der letzten Runden irgendwie mitnehmen kann?

DER COACH
Am 1.Dezember des letzten Jahres übernahm Hannu Järvenpää zum zweiten Mal den Job hinter der Bande. Der 55-jährige Finne wird auch in der kommenden Saison das Traineramt bei den Magyaren bekleiden. Für Järvenpää wird es seine zehnte Saison also Coach eines Teams aus der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Es bleibt abzuwarten wie er in Szekesfehervar zurechtkommt, schließlich ist es die erste Saison, die Järvenpää dort als Headcoach beginnt. Mit dem erfahrenen Coach holten die Teufel sechs Siege aus den zehn Partien der Platzierungsrunde – anscheinend hat sich der Coaching-Staff ein gutes Konzept zurechtgelegt. Am Ende schrammte man nur ganz knapp an den Playoffs vorbei. Fehervar-Urgestein Lajos Enekes, der bereits seit 2001 im Trainerstab der Ungarn steht, wird Järvenpää unterstützen.
Punkte: 7/10

Wohin geht die Reise mit Steuermann Järvenpää dieses Mal? (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE GOALIES
Zwischen den Pfosten hat sich in Szekesfehervar relativ wenig verändert. Mac Carruth steht noch bis zum Ende der kommenden Saison unter Vertrag und geht in die zweite Spielzeit als #1. Im Vorjahr konnte der US-Amerikaner mit guten Leistungen aufzeigen und war sicherlich einer der „bright spots“ der Ungarn. In 40 Spielen lieferte eine Fangquote von 93% und einen Gegentorschnitt von nur 2,56 ab. Sein Backup aus dem Vorjahr, Miklos Rajna, ist nicht mehr im Aufgebot der Magyaren – dafür werden David Gyenes und Daniel Kornakker ihre Chancen bekommen. Am 26-jährigen Carruth werden die beiden Ungarn aber vorerst nicht vorbeikommen.
Punkte: 7/10

Mac Carruth ist die unumstrittene #1! (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE DEFENSE
Mit Antonin Manavian hat der punktbeste Verteidiger das Team in Richtung Zagreb verlassen, die letzten drei Jahre war der Franzose ein wichtiger Eckpfeiler der Fehervar-Defensive. Dafür holte man mit dem 38-jährigen Ryan Glenn einen erfahrenen Verteidiger, der nach Salzburg, Bozen und dem VSV nun bereits beim vierten EBEL-Club auf dem Eis stehen wird. Weiter unter Vertrag steht Jonathan Harty, der sich im Vorjahr als durchaus guter Verteidiger entpuppte und nach Manavian der beste Offensivverteidiger war. Bemerkenswert auch, dass Harty eine neutrale Plus-/Minusstatistik hatte. Mit Jesse Jyrkkiö und Juha Uotila verließen zwei Spieler aus Finnland den Verein, mit dem 37-jährigen Harri Tikkanen holte man einen Finnen für die Defensive. Bis 2017 spielte Tikkanen ausschließlich in der Heimat, ehe er im Vorjahr den Sprung nach Zagreb wagte. Er wurde mit einem 1-Jahresvertrag ausgestattet. Wieder mit von der Partie sind Bence und Daniel Szabo, Bence Stipsicz und der US-Amerikaner Eric Meland. Auch für Youngster Tamas Laday könnte es einige Einsätze geben. Wie bei allen Neuzugängen bleibt abzuwarten, wie sich diese ins Team einfügen können, die Mischung aus Routiniers und Jugend ist aber durchaus ein positiver Aspekt, auch wenn man es im ligaweiten Vergleich eher schwierig haben wird.
Punkte: 6/10

Harty bleibt im Fehervar-Dress (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE OFFENSE
Der „local hero“ und Topscorer bleibt den Ungarn auch in der kommenden Saison erhalten. Janos Hari konnte in der Spielzeit 2017/18 aufzeigen und in 50 Partien satte 22 Tore und 24 Vorlagen abliefern. Damit belegte der Lokalmatador im ligaweiten Ranking den 20.Platz. Will Fehervar in der kommenden Saison mitreden, so muss vom 26-jährigen Flügelstürmer eine ähnliche Produktion kommen. Der Abgang von Olivier Latendresse schmerzt, war der Kanadier doch der zweitbeste Scorer und bester Vorlagengeber der Magyaren. Ihn zog es nach Frankreich, wo er bei Grenoble unterzeichnete. Auch David Gilbert orientierte sich anderweitig und stürmt heuer in der zweitchen tschechischen Liga. Um diese Lücken zu schließen schlug Fehervar am Transfermarkt mehrmals zu. Istvan Sofron kehrt nach Gastspielen in Krefeld, Klagenfurt, Wichita und Villach wieder zu seinem Heimatverein zurück. Mit Anze Kuralt holte man einen jungen, offensiv talentierten Stürmer in den Kader. Die Wildcard wird am Ende aber wohl Zack Phillips sein – der ehemalige NHL 1st Round Pick kommt nach einer 46-Punktesaison für die Nottingham Panthers in die EBEL. Mit 25 hat der gebürtige Kanadier noch viele gute Jahre vor sich. Zusammen mit Andrew Sarauer, der nach einem Jahr beim VSV sein Comeback in Szekesfehervar gibt, kann man durchaus von einer talentierten Offensive sprechen, die sicherlich den einen oder anderen Gegner überraschen wird. Für Headcoach Järvenpää gilt es nun das richtige System zu entwickeln.
Punkte: 6/10

Auf Janos Hari lasten die ungarischen Hoffnungen! (Photo: GEPA pictures/ Csaba Doemoetoer)

FAZIT
Fehervar AV19 wird auch in der kommenden Saison im unteren Tabellendrittel unterwegs sein, dennoch werden die Ungarn den einen oder anderen Gegner ärgern. Eine Playoff-Teilnahme würde wohl viele überraschen – ein Ticket für die „postseason“ gibts -wenn überhaupt- wohl nur über die Qualirunde.
Gesamtpunkte: 26/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

Pics: fodo.media/Harald Dostal, GEPA pictures/ Oliver Lerch

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EBEL-Kaderbewertung: EC Dornbirn (3/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-ec-dornbirn-3-12/ Wed, 05 Sep 2018 08:50:23 +0000 https://hockey-news.info/?p=30054 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Eines vorab: Ligaweit gibt es weit bessere Bedingungen, um eine professionelle Vorbereitung durchzuführen. Seit sieben Jahren kämpfen die Bulldogs […]

Der Beitrag EBEL-Kaderbewertung: EC Dornbirn (3/12) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Eines vorab: Ligaweit gibt es weit bessere Bedingungen, um eine professionelle Vorbereitung durchzuführen. Seit sieben Jahren kämpfen die Bulldogs mit der Infrastruktur in der Messehalle. Die Politik des Landes treibt „Dornbirn-Macher“ Alex Kutzer sprichwörtlich in den Wahnsinn. „Viel hat sich nicht geändert“, so seine Worte. Das Spielermaterial liest sich ordentlich, ist jedoch noch nicht komplett. (Anm: aktuell fehlen wohl zwei  Stürmer bzw. ein Verteidiger) Dennoch, in Dornbirn wurde klug eingekauft. Die Serie aus „Playoffs“-„Keine Playoffs“-„Playoffs“-„Keine Playoffs“ soll der Vergangenheit angehören.

DER COACH
Dave MacQueen geht in seine bereits siebte Saison als Bandengeneral. Die Liga-Geschichte veranschaulicht, dass noch nie zuvor, ein Trainer sieben Jahre lang bei demselben Verein tätig war. Seit der Ligazugehörigkeit 2012/13 kennen die Fans der Messestädter den 59-jährigen Kanadier. Damit ist die „Stimme der EBEL“ alleine auf weiter Flur – aktuell kommt kein anderer EBEL-Trainer auch nur ansatzweise an seine Dienstjahre an. Würde seine Mannschaft die Playoffs erreichen, käme MacQueen auf mindestens 400 Partien, was in der ewigen Bestenliste Platz vier bedeuten würde. Das Ziel muss trotz der schwierigen Vorbereitung heißen: „Ab in die Playoffs“!
Punkte: 7/10

Ein Bild von Macqueen (2012) aus vergangenen Tagen (www.sport-bilder.at)

DIE GOALIES
Rasmus „die Spinne“ Rinne ist zugleich Fan-Liebling. Mit dem „gehaltenen“ Finnen darf sich Dornbirn glücklich schätzen. Er gilt als solider Torhüter, der perfekt in Dornbirn´s Budget passt. Zudem fühlt sich der 28-jährige auch außerhalb der Halle pudelwohl. Einer weiteren, guten Saison steht somit nichts im Wege. Die Nummer zwei der Bulldogs, Thomas Stroj, hofft auf mehr Einsätze. In der Vorbereitung bekam er seine Chancen – genutzt hat er diese jedoch nur bedingt. Das Torhütergespann vom Ländle-Vertreter ist „ok“, solange Rinne fit bleibt.
Punkte: 7/10

DIE DEFENSE
Zwei neue Namen erscheinen in Dornbirns Verteidigung auf. Mit Try-out Verteidiger Juuso Pulli (26) ist man bisher zufrieden. Seine eisläuferischen Qualitäten erkennt man per Anhieb.Noch diese Woche entscheidet MacQueen, ob der Finne bleiben darf.  So weit, so gut – wäre da nicht der bisherige „Transferflop“ Antonin Boruta. Der Tscheche konnte sich noch gar nicht in Szene setzen. Kurz vor Saisonstart ist wohl klar: Bleibt Pulli, muss Boruta gehen. Magnan, Leduc und Conelly erwiesen sich die letzten Jahre als zuverlässige EBEL-Verteidiger. Komplettiert wird die Hintermannschaft von Vallant und Wolf – beide sollen den berühmten nächsten Schritt machen. Zurück zum Ursprung: Falls Boruta geht, muss ein starker Verteidiger gekauft werden, ansonsten ist man unterbesetzt.
Punkte: 6/10

(Pic: DEC/cdmediateam)

DIE OFFENSE
Der Titel „New Balance“ wäre bei den Bulldogs-Offensivreihen angepasst. Mit Torgaranten wie Jamie Arniel, Chris D´alvise und Martin Grabher-Meier verließen drei Ikonen den Klub. Für „Nordamerikanische New Balance“ sollen vor allem Joel Broda (Königstransfer), Brodie Dupont und Michael Parks sorgen. Von ihnen darf man sich so einiges erwarten. Reid und Timmins, beide variabel einsetzbar, werden wahrscheinlich im Powerplay für die nötigen Tore sorgen. Mit Radek Cip aus Znojmo, holte man einen begehrten Mann ins Ländle – seine Spielweise wird Dornbirn guttun. Mit den „Dororbirar Jungs“ rund um Stefan Häußle, Kevin Maczierzynski und Dominic Haberl verfügt Dornbirn über zusätzlich hungrige Spieler. Gespannt blickt man auch auf die Entwicklung von Henrik Neubauer – der diese Saison liefern muss. Das Sorgenkind heißt Rob Bordson. Der Amerikaner verletzte sich bei einem Testspiel schwer – die Saison ist so gut wie gelaufen.
Punkte: 7/10

(Credit: ©EVR)

FAZIT
Manager Kutzer war in der Off-Season nicht nur hinsichtlich der Kaderzusammenstellung sehr bemüht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bei einem Treffen in Salzburg, setzte er sich für eine einheitliche Medienplattform für alle Teams ein. Wenn der Verletzungsteufel ruht, dann wird Dornbirn die Playoffs als siebter erreichen.
Gesamtpunkte: 27/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

(Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl)

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30054
EBEL-Kaderbewertung: Moser Medical Graz99ers (2/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-moser-medical-graz99ers-2-12/ Tue, 04 Sep 2018 09:38:41 +0000 https://hockey-news.info/?p=30451 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Nicht gerade erfreulich endete die vergangene Saison der Moser Medical Graz99ers. Selten zuvor war die Stimmung an der Mur […]

Der Beitrag EBEL-Kaderbewertung: Moser Medical Graz99ers (2/12) erschien zuerst auf Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey.

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Nicht gerade erfreulich endete die vergangene Saison der Moser Medical Graz99ers. Selten zuvor war die Stimmung an der Mur derart im Keller, ein (erneuter) Umbruch schien unvermeidbar. Doch die Verantwortlichen zeigten im Sommer Engagement und sorgte für einiges Aufsehen mit den jüngsten Verpflichtungen, allen voran „Königstransfer“ Dwight King. Hockey-News hat den Kader der 99ers beleuchtet und eine erste Prognose gewagt. 

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DER COACH
Zu Beginn des vergangenen Jahres noch gefeiert, verspielte Headcoach Doug Mason zusehend seine Boni vom Jahr davor, wo der Einzug in die Playoffs fulminant gelang. Ein wenig flexibles System, eine schlechtes Händchen bei Einkäufen sowie der Umgang mit dem einen oder anderen Spieler wurden dem gebürtigen Kanadier zur Last gelegt. Trotz des katastrophalen Tabellenplatzes nach der Zwischenrunde schenkten die Verantwortlichen ihm weiterhin das Vertrauen und die erneute Möglichkeit, sich einen neuen Kader zusammenzustellen – auch wenn dies im Vergleich zum Vorjahr keinesfalls ein Alleingang Masons war. Dies spricht übrigens für etwas, dass es in Graz bislang nicht oft gab: Kontinuität. Ob man den Trainer ob seiner fachlichen Qualitäten und das Vertrauen in diese behalten hat, oder ob der schlicht noch ein Jahr laufende Vertrag der Grund dafür gewesen ist, sei an dieser Stelle dahingestellt. Das Eishockey-Fachwissen sowie die motivierende Art kann man „Sir Doug“ auf keinen Fall absprechen. Jedoch vor allem im Powerplay wich der Grazer Headcoach nur selten von seiner Variante mit Setzinger als Point-Man ab. Die Überzahl-Statistik sprach in der Folge Bände. Es wird sich zeigen, ob der im Besitz des holländischen Pass befindliche Mason aus den Fehlern der Vorsaison gelernt hat, der Grundstein für einen (neuerlichen) Neustart ist gelegt.
Punkte: 7/10

DIE GOALIES
Von vielen als die größtes Baustelle der vergangenen Saison bezeichnet, bestand für Manager Bernd Vollmann und sein Team im punkto Torhüter Handlungsbedarf. Die Verlängerung von Thomas Höneckl stand zumindest nach außen hin nie in Frage. Als solider Backup und oft geforderter Stammtorhüter, im Gegensatz zum glücklosen Hanno Toivonen, zeigte der 28-Jährige gute Leistungen, doch auch warum er es bislang nie aus der Position des Ersatztorhüters hinausgeschafft hat. Zu sehr schwankte Form des gebürtigen Schwarzachers, der jedoch als Backup für den nötigen Druck sorgen kann und auch die ein oder andere grandiose Partie spielte. Sein neuer Kollege ist jemand, der namenstechnisch dem frisch gewählten „besten Torhüter aus 20 Jahren 99ers“ um ein Haar gleicht: Robin Rahm. Der mit Gardemaßen ausgestattete Schwede spielte vergangene Saison in Dänemark und Schweden und sank mit seiner Save% nie unter 92%. Bereits in den Vorbereitungsspielen zeigt der leicht hybrid-spielende Rahm, dass er vor allem mit der Fanghand seinem Namensvetter Dahm alle Ehre machen könnte. Einziger Wehrmutstropfen: Rahm brach sich beim Aufwärmen in Augsburg den Finger, muss nun 3 Wochen pausieren. Die Chance für Höneckl, seinen Kollegen würdig zu vertreten und den Kampf ums „Einser-Leiberl“ neu zu entfachen.
Punkte: 7/10

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE DEFENSE
Während man transfertechnisch in der Offensive wenig zu meckern hatte, so blieb das Gesprächsthema Nr. 1 stets: Warum spielt Oliver Setzinger als Verteidiger? Vergangene Saison von Trainer Doug Mason in die Abwehr beordert, soll der Kapitän für mehr Ruhe und Kreativität in der Defensive sorgen. Ob der 35-Jährige Vollblutstürmer jedoch wirklich noch ein Defender wird, bleibt abzuwarten. Zudem bleibt den Grazern Robin Weihager erhalten, der abgesehen von der vergangenen Saison mit seinem Schlagschuss eine echte Waffe im Offensivspiel der 99ers sein kann. Apropos Schlagschuss: Andre Lakos birgt mit seiner Erfahrung für noch mehr Ruhe in der Abwehr. Dazu kommen Robin Jacobsson, der als physischer Spieler gilt und Checks nicht fürchtet, sowie Matt Caito, der mit seiner quirligen Art und präzisem Passspiel unangenehm für jeden Gegner sein kann. Komplettiert wird die Abwehr von Erik Kirchschläger. Der ehemalige Black Wings-Crack unterschrieb gleich für drei Saisonen an der Mur und könnte auf lange Sicht gesehen vom Rohdiamant zur echten Defensiv-Waffe mutieren.
Punkte: 6/10

Daniel Oberkofler und Co. sind bereit für die neue Saison. (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

DIE OFFENSE
Wenn man etwas bei den 99ers als Steckenpferd bezeichnen will, so wäre es heuer wohl die Offensive. Königstransfer Dwight King, der ein (Zitat Don Nachbaur) „unglaublicher Spieler ab der blauen Linie ist“, klingt bereits mit seinem Namen. Dazu kommen ECHL-Champ und Ex-Colorado Egales-Captain Matt Garbowsky, EBEL-Champ Travis Oleksuk und Spengler-Cup Sieger Curtis Hamilton. Alle drei verfügen über Erfahrung und gelten als echte Teamplayer – eine Eigenschaft die in Graz oft vermisst wurde. Wer jedoch hinter vorgehaltener Hand als Wunderwaffe gehandelt wird, ist Ty Loney. Der 1,91m große US-Amerikaner bestach bereits in den Vorbereitungspartien mit Speed und „smooth hands“. Hinzu kommen der ehemalige EBEL-MVP Colton Yellow Horn sowie Dominik Grafenthin und Lukas Kainz, dessen Verpflichtung nur mehr Formsache ist. Zu guter Letzt dürfen sich die Fans auf einen Heimkehrer freuen: Kevin Moderer kehrt nach drei Saison in Linz zurück an seine alte Wirkungsstätte. Gemeinsam mit den altbekannten Oberkofler, Ograjensek, Zusevics und Natter komplettiert der Angriff der 99ers. Betrachtet man die aktuelle Linienzusammenstellung von Doug Mason, so hat man mit Moder und Zusevics zwei erfahrene Cracks für die vierte Line. Nicht schlecht.
Punkte: 7/10

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

FAZIT
Alles neu macht der Mai, so auch den Kader der 99ers. Nun gilt es für die Mannschaft schnell Rythmus und Harmonie zu finden sowie für Doug Mason die vielen neuen Gesichter zu einer Einheit zu formen. Im Tor wie auch im Sturm sind die 99ers gut aufgestellt, die Abwehr könnte sich mit Fortdauer der Saison jedoch als Achillesferse präsentieren. Fällt nämlich ein Defender aus, so brennt hinten der sprichwörtliche Hut. Bleiben die 99ers jedoch vom Verletzungspech verschont, so könnte mit etwas Glück nach einem Jahr Pause die Playoff-Teilnahme wieder  einmal gelingen.
Gesamtpunkte: 27/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

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EBEL-Kaderbewertung: EC Panaceo VSV (1/12) https://test.hockey-news.info/ebel-kaderbewertung-ec-panaceo-vsv-1-12/ Mon, 03 Sep 2018 09:47:26 +0000 https://hockey-news.info/?p=30391 Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams. Während der vergangenen Saison kam es in Villach zur mehr als notwendigen Umstrukturierung. Der Verein war sowohl sportlich als […]

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Traditionell blickt Hockey-News auch heuer wieder auf die Teams der Erste Bank Liga. Neben einem Blick auf die Kaderbewegungen und einer Analyse aller Mannschaftsteile wagt die Hockey-News Redaktion auch eine Einschätzung der Stärke des jeweiligen Teams.

Während der vergangenen Saison kam es in Villach zur mehr als notwendigen Umstrukturierung. Der Verein war sowohl sportlich als auch finanziell am Boden. Giuseppe Mion hat den Verein verlassen und übergab das Ruder an Ulf Wallisch. Aus sportlicher Sicht konnte man das Ruder in der abgelaufenen Saison nicht mehr herumreißen, wirtschaftlich soll es in Villach laut eigenen Angaben allerdings wieder aufwärts gehen. Der so wichtige Hauptsponsor wurde gefunden und aus dem EC VSV wurde der EC Panaceo VSV. Trotz eines spürbar positiven Umschwungs stehen die Villacher vor einer schwierigen Saison.

DER COACH
Greg Holst wurde bereits während der Saison entlassen und Markus Peintner übernahm für den Rest der Saison. Man musste sich heuer also auf die Suche nach einem neuen Head-Coach machen. Schnell machte der Name Unterluggauer in die Runde. Der ehemalige Verteidiger war in der DEL2 bei Heilbronn und wusste dort zu überzeugen. Schnell wurde man sich in Villach mit Gerhard Unterluggauer einig. Er signierte einen Drei-Jahres-Vertrag und bekleidet nicht nur das Amt des Head-Coaches sondern ist auch gleichzeitig als Sportdirektor tätig. Der 41-jährige hatte komplett freie Hand bei der Zusammenstellung seines Teams, alle Legionäre wurden ausgetauscht und auch bei den Österreichern hatte man viel zu tun. Co-Trainer wird auch in dieser Saison Markus Peintner sein, von dem man in Villach mehr als überzeugt ist und seine akribische Arbeit schätzt. Tormann-Trainer Markus Kerschbaumer rundet das Trainer-Team ab. Die Vorteile liegen auf der Hand, sowohl Unterluggauer als auch Peintner kennen den Verein in und auswendig und auch die Vertragslänge deutet daraufhin, dass der Vorstand sein Trainerteam in Ruhe arbeiten lassen will. Die Kritiker werden behaupten, dass Unterluggauer über sehr wenig Erfahrung als Coach verfügt, in Villach ist man aber von seinen Qualitäten überzeugt und es ist ein erfreuliches Signal, dass man über ein rein österreichisches Trainer-Team verfügt.
Punkte 7/10

 

Gerhard Unterluggauer wird heuer Trainer und Sportdirektor fungieren. (Foto: ServusTV/Neumayr)

DIE GOALIES
Letzte Saison hat man in Villach bewiesen, dass man mit zwei Österreichern im Tor spielen kann. An dem Duo Herzog/Kickert ist es sicherlich nicht gelegen, dass zum zweiten Mal in Folge keine Play-Offs in Villach gespielt wurden. Zum Leid der Villacher Fans haben allerdings beide den Verein verlassen und so musste man für die heurige Saison auf einen Legionär zurückgreifen. Mit Dan Bakala konnte man einen erfahrenen Goalie holen, der letztes Jahr in Düsseldorf, in einer eher unterdurchschnittlichen Mannschaft, sehr gut performte. Die drei Jahre zuvor spielte der Kanadier in Schweden, wo er auch gute Statistiken vorweisen kann. Bakala hat sicherlich das Talent ein Top-Goalie in der Liga zu werden und er wird in Villach die unangefochtene Nummer eins sein. Sein Back-Up wird der 24-jährige Villacher Lukas Schluderbacher sein. Er hat zwar noch kaum EBEL-Erfahrung; konnte letzte Saison bei Lustenau in der Alps-Hockey-League allerdings überzeugen. Bakala wird in Kombination mit einer guten Verteidigung definitiv schwer zu knacken sein. Wenn er sich auf die hohe Workload einstellen kann, hat man wenig Sorgen in Villach. Sollte er sich allerdings verletzen wird man bei den Verantwortlichen sehr schnell reagieren müssen.
Punkte 7/10

 

DIE DEFENSE
Bei der Zusammenstellung der Defensive kann man erkennen, dass ein ehemaliger Verteidiger das Sagen hat. Man geht mit acht Verteidigern in die Saison, vier davon schießen rechts, die anderen vier links. Mit Jamie Fraser hat man einen der bekanntesten und auch einen der besten Verteidiger der Liga nach Villach holen können. In sechs Saisonen bei den Caps konnte der Kanadier stets überzeugen und wird vor allem für den Spielaufbau von großer Bedeutung sein. Mit Jason DeSantis kommt ein ehemaliger Klagenfurter und Innsbrucker an die Drau. Obwohl er vergangene Saison „nur“ in der AlpsHL spielte; scheint man in Villach von ihm überzeugt zu sein. Immerhin unterzeichnete er für zwei Jahre. Matt Pelech ist der dritte Legionär in Villach, er wird ein klassischer Stay-at-home Verteidiger sein, der vor dem Tor aufräumen soll. Von seinen Qualitäten konnte man sich auch schon bei den Graz99ers überzeugen. Sollte Pelech seine Undiszipliniertheiten in den Griff bekommen, ist er sicherlich eine große Verstärkung. Mit Stefan Bacher, Markus Schlacher und Nico Brunner verlängerten auch drei Villacher ihre Verträge. Ein äußerst interessantes Signing gelang den Adlern mit Bernd Wolf. Der gebürtige Wiener spielte seit seiner Jugend in der Schweiz und gilt auch schon als fixer Bestandteil der Nationalteams. Der junge Thomas Winkler startet als achter Verteidiger in die Saison und gibt den Villachern doch eine gewisse Tiefe. Trotz dieser vorhandenen Tiefe fehlt es den VSV an typischen Offensiv-Verteidigern. Jamie Fraser kann diesen Part nur schwer alleine erfüllen und wie sich Jason DeSantis wieder in der EBEL einfindet wird sich erst zeigen.
Punkte 6/10

Mit Jamie Fraser gelang den Adlern ein Transfer-Coup für die Defense.

DIE OFFENSE
Das Hauptaugenmerk in Villach dürfte das Entwickeln der jungen Österreicher sein. Man hat arrivierte Legionäre verpflichtet die den jungen Spielern zur Seite stehen sollen. Mit MacGregor Sharp und Jerry Pollastrone konnte man zwei EBEL-Meister verpflichten. Blaine Down gilt trotz seiner 36 Jahre als Vorzeigeprofi und mit Corey Trivino hat man einen Center verpflichtet der durchaus einschlagen kann, wie seine Zeit in Znojmo gezeigt hat. Mit Brandon Alderson kommt ein großer Flügel den Unterluggauer auch letztes Jahr schon gecoacht hat und von dessen Qualitäten er überzeugt ist. Problematisch wird es allerdings am Österreicher-Sektor. Man verlor mit Antonitsch, Leiler, Platzer und Benjamin Petrik gleich vier Stammspieler. Mit Felix Maxa und Patrick Spannring konnte man aber nur zwei neue verpflichten. Hier entsteht auch das Hauptproblem der Villacher heuer. Im Sturm ist nur wenig Tiefe gegeben, man bekommt mit den jungen Spielern gerade so vier Linien zusammen, selbst wenn die Villacher von Verletzungen verschont bleiben, ist die Offensive wohl zu dünn besetzt. Die Zeit wird zeigen in wie weit die jungen Kromp, Lanzinger und Wohlfahrt schon Verantwortung übernehmen können. Es würde nicht überraschen, wenn die Adler im Sturm heuer während der Saison noch nachlegen.
Punkte 7/10

 

Von den Roten zu den blauen Adler: Corey Trivino

FAZIT
Alles neu heißt es heuer in Villach. Nach zwei Saisonen ohne Play-Offs steht man in Villach unter Druck. Ob die Fans ein neuerliches vorzeitiges Scheitern akzeptieren können ist ungewiss. Der neue Vorstand scheint gut zu arbeiten, wobei hier noch immer sehr viel Arbeit vor ihnen liegt. Betrachtet man den Kader so erkennt man, dass die Villacher heuer sicherlich eine defensive Spielweise anlegen werden. Beim VSV hofft man auf einen überragenden Bakala mit einer hart arbeitenden Verteidigung vor ihm. Die Legionäre im Sturm haben sicherlich allesamt Qualität, es fehlt allerdings an Tiefe. Villach startet heuer mit neun Legionären in die neue Saison, was einerseits sehr löblich ist, andererseits aber auch sehr gefährlich sein kann. Trotzdem steht eine interessante Saison vor der Türe, in der die Villacher sehr schwer einzuschätzen sind.
Gesamtpunkte 27/40

RANGTEAMPUNKTEBERICHT
1.Red Bull Salzburg35BEWERTUNG
2.Vienna Capitals34BEWERTUNG
3.Black Wings Linz33BEWERTUNG
3.EC KAC33BEWERTUNG
5.HC Bozen31BEWERTUNG
6.HC Innsbruck30BEWERTUNG
7.Medvescak Zagreb28BEWERTUNG
8.EC VSV27BEWERTUNG
8.Graz99ers27BEWERTUNG
8.EC Dornbirn27BEWERTUNG
11.Fehevar AV1926BEWERTUNG
12.Orli Znojmo22BEWERTUNG

Pics: www.sport-bilder.at

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