exklusiv Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/tag/exklusiv/ Alle News über das nationale und internationale Eishockey Thu, 13 Jan 2022 13:09:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://test.hockey-news.info/wp-content/uploads/2017/07/cropped-Hockey-News-Logo-Button-grau-80x80.png exklusiv Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/tag/exklusiv/ 32 32 252435287 Exklusiv-Interview: Theresa Schafzahl: zwischen Olympia-Quali und College-Studium https://test.hockey-news.info/exklusiv-interview-theresa-schafzahl-zwischen-olympia-quali-und-college-studium/ Thu, 13 Jan 2022 10:58:51 +0000 https://hockey-news.info/?p=107826 Nicht weniger als 13 Damen nehmen derzeit an einem Spielbetrieb außerhalb Österreichs teil – vier davon in der NCAA und eine davon ist die Steirerin Theresa Schafzahl, die bereits in ihrer vierten Saison bei den Vermont Catamounts steht. Im exklusiven Hockey-News-Interview spricht die 21-Jährige über ihre Zeit im College-Hockey, das Quali-Turnier in Füssen und über […]

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Nicht weniger als 13 Damen nehmen derzeit an einem Spielbetrieb außerhalb Österreichs teil – vier davon in der NCAA und eine davon ist die Steirerin Theresa Schafzahl, die bereits in ihrer vierten Saison bei den Vermont Catamounts steht. Im exklusiven Hockey-News-Interview spricht die 21-Jährige über ihre Zeit im College-Hockey, das Quali-Turnier in Füssen und über den Aufholbedarf des österreichischen Eishockeys.

Du stehst heuer bereits in deinem „senior year“ und wirst heuer auch noch die 100-Spielemarke auf NCAA-Niveau knacken. Kommt es dir nicht so vor als wäre es gestern gewesen, als du den Schritt von den Sabres Wien über den großen Teich gewagt hast?
Ja, auf jeden Fall. Als ich in meinem ersten Jahr war, haben immer alle gesagt wie schnell die vier Jahre vergehen werden, aber man realisiert das selbst nicht so wirklich. Aber jetzt fühlt es sich wirklich so an als sei die Zeit verflogen. Ich glaube aber vor allem auch, dass dieses Gefühl durch die Covid-Pandemie verstärkt wurde, aufgrund dessen wir weniger Spiele hatten und auch einige Zeit zu Hause anstatt auf der Uni und auch im Distance Learning verbrachten.

Seit wann war es für dich klar, dass du den Schritt nach Amerika wagen willst? Welche Hürden gab es am Weg zu den Catamounts zu überwinden? Gab es neben Vermont noch andere Optionen für dich?
Den Schritt nach Amerika machen zu wollen war mir schon früh bewusst, sobald ich realisiert hatte das die College Liga eine der besten Ligen ist und mir wahrscheinlich die beste Möglichkeit bieten würde Eishockey und Studium so problemlos wie möglich zu verbinden. Auch abseits des Eishockeys wollte ich schon immer für mindestens ein Jahr ins Ausland, ob während der Schulzeit oder fürs Studium. Ich glaube konkret habe ich mich mit zirka 15 entschlossen in die USA gehen zu wollen. Anfangs war ich recht planlos, wie ich dieses Ziel erreichen sollte, da es grundsätzlich schwierig ist als Europäerin Aufmerksamkeit bei den College Trainern zu erlangen und ein Stipendium angeboten zu bekommen.

Die Weizerin ist derzeit zweitbeste Scorerin ihres Teams!

Die College Liga in den USA ist anders strukturiert als Sportvereine bei uns, und da ich mich damit wenig auskannte, war das ganze Vorhaben ein wenig einschüchternd. Zum Glück gaben mir einige Spielerinnen, welche ich bereits vom Nationalteam kannte, Ratschläge und mit 16 nahm ich bei einem College Showcase in Schweden teil, bei welchem ich auch meinen jetzigen Trainer kennenlernte. Nach diesem Camp hatte ich auch ein wenig Kontakt mit anderen Teams, aber Vermont machte mir von Anfang an einen guten Eindruck. Auch nachdem ich mein Team gefunden hatte, waren immer noch einige Hindernisse, wie zum Beispiel die standardisierten College Aufnahme Tests, Englisch Tests und Studenten Visa zu überwinden. Aber all das hat im Endeffekt gut geklappt.

Wie waren die Anfangszeiten in Vermont? Vermutlich war es „schwieriger“ sich abseits des Eises zurecht zu finden, oder? Natürlich hat man einen genauen Trainings- und Stundenplan, dennoch läuft das Leben von heute auf morgen komplett anders ab…
Sicher war es anfangs eine große Umstellung, da ich vorher immer daheim gelebt habe, aber ich glaube dadurch, dass das Leben an der Uni relativ strukturiert ist und man in den ersten zwei Jahren auch am Campus lebt und in den Cafeterien isst, war es nicht so schwierig sich einzuleben. Den Anfang beim Studium selbst habe ich mir auch schwieriger vorgestellt, aber es hat alles von Anfang an recht gut funktioniert.

Gab es für dich irgendwelche weiblichen Role-Models, wie vielleicht Hilary Knight oder Marie-Philip Poulin? Verfolgst du die PHF oder andere Damen-Eishockeyligen?
Ehrlich gesagt kannte ich früher fast keine Spielerinnen aus Amerika, da es außerhalb der Olympischen Spiele recht schwierig war diese zu verfolgen war. Für mich waren die größten Vorbilder eigentlich immer Denise Altmann und Anna Meixner, mit welchen ich schon als sehr junge Spielerin im Nationalteam zusammenspielen durfte. Es war sehr cool zu sehen wie Spielerinnen aus Österreich, meiner Meinung nach, auf absoluter Weltspitze mithalten konnten. Das gab mir selbst auf jeden Fall die Motivation auch auf einem international hohen Niveau spielen zu können.

Ich verfolge die meisten Damen Eishockeyligen, vor allem die EWHL da ich noch die meisten Spielerinnen aus meiner Zeit dort kenne, und auch die SDHL und PWHPA. Zurzeit. Da es ein olympisches Jahr ist, verfolge ich auch die Spiele der Amerikanischen und Kanadischen und vor allem auch der Tschechischen und Finnischen Nationalteams da bei diesen Spielerinnen von UVM dabei sind.

Und wie sieht es mit den männlichen Kollegen aus? Die NHL hat man ja quasi vor der Haustüre – wie präsent ist der Hockey-Sport in deiner Ecke und bist du da vollkommen up to date? Montreal liegt ja keine zwei Autostunden von Burlington entfernt, auch die Bruins sind nicht ewig weit weg. Hast du es vielleicht sogar mal zu deinem Lieblingsteam, den Maple Leafs, geschafft?
Eishockey hat auf jeden Fall einen hohen Stellenwert hier, vor allem weil wir geographisch so nahe an Kanada sind. Das Herrenteam unserer Uni füllt unser Stadion, welches über ungefähr 4.000 Sitzplätze verfügt, bei den meisten Spielen relativ gut. Und auch bei unseren Spielen findet sich meistens ein gutes Publikum. Ich verfolge die NHL und vor allem Colorado und Toronto recht intensiv, aber vollkommen up to date bin ich meistens nicht. Leider habe ich persönlich noch nie bei einem NHL Spiel sein können. In den letzten zwei Jahren war es einige Male geplant, aber leider hat jedes Mal Covid einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für die Zeit, die ich in den USA verbleibe, ist ein Besuch bei einem Spiel entweder in Boston oder in Montreal aber unbedingt geplant.

Du studierst Wirtschaft und stehst kurz vor deinem Abschluss – was kommt als Nächstes? Gibt es schon genaue Pläne, wie die Karriere von Theresa Schafzahl weiter geht?
Normalerweise darf man in der NCAA College Liga nur 4 Jahre spielen, aber da wir aufgrund der Covid-Pandemie eine Saison fast gar nicht gespielt haben, wurde uns Spielern ermöglicht eine 5.Saison in der Liga zu spielen. Somit kann ich noch für ein weiteres Jahr in den USA bleiben und mein Masterstudium abschließen. Wohin dann die Reise geht, ist mir wirklich noch unklar. Eventuell würde ich noch gerne ein zwei Jahre in der schwedischen Liga spielen, aber da man im professionellen Dameneishockey noch immer sehr schwer davon leben kann, bin ich auch sehr fokussiert meine Karriere abseits vom Eis zu starten. Was genau ich gerne machen würde und auch ob ich zurück nach Österreich oder eventuell in den USA bleiben möchte, weiß ich noch nicht.

Schafzahl vertrat Österreich auch beim Olympia-Quali-Turnier in Füssen! (c) Manfred Binder

Du hast Österreich im vergangenen Jahr bei der Olympia-Quali in Füssen vertreten – am Ende seid ihr denkbar knapp an der Qualifikation für Peking gescheitert – wie bitter war dieses Erlebnis? Gab es auch positive Momente, die dir noch lange in Erinnerung bleiben werden?
Es war auf jeden Fall sehr bitter, dass es so knapp nicht zur Qualifikation gereicht hat. Vor allem als wir das Spiel zwischen Deutschland und Dänemark, welches über unsere Qualifikation entscheiden würde, verfolgt haben und es am Anfang so ausgeschaut hat als Deutschland gewinnen würde und wir uns somit qualifizieren würden, war es schon sehr enttäuschend als es im Ende nicht geklappt hat. Aber trotzdem hatten wir bei dem Turnier als Mannschaft eine tolle Zeit und es ist immer wieder schön Teamkolleginnen beim Nationalteam zu treffen mit einigen man schon seit der Kindheit zusammengespielt hat.

Eishockey ist in Österreich noch immer eine Randsportart, die wenig Beachtung findet. Wo siehst du die größten Schwachstellen, verglichen mit Systemen, die in Nordamerika implementiert und aufgebaut wurden? Ist es, wie so oft angeführt, die fehlende Infrastruktur, oder doch das Coaching? Wo würdest du den Hebel ansetzen?
Ich glaube das größte Problem liegt in der Tatsache wie wenig Kinder und Jugendliche in Österreich grundsätzlich Sport betreiben. Wenn ich an meine Zeit am Gymnasium in Österreich zurückdenke, waren in meiner Klasse von ungefähr 25 Schülern durchschnittlich nur fünf bis zehn in einem Sportverein aktiv. In den USA ist diese Anzahl wesentlich höher, da die Sportvereine sozusagen Teil der Schulen sind. Das führt dazu das die meisten Kinder mindestens einen Sport betreiben. In den meisten Private Schools, welche in den USA doch sehr populär sind, ist es sogar vorgeschrieben an einem Sport teilzunehmen. Ich glaube die Rahmenbedingungen sind einfacher für Kinder Teil eines Teams zu sein.

Aber ich glaube auch das vielleicht viele Eltern gewollt sind mehr in die sportliche Karriere ihrer Kinder zu investieren, welche vor allem beim Eishockey sehr teuer ist, da Sport eine sehr gute Möglichkeit bietet ein College Stipendium zu ergattern und damit sehr viel Geld zu sparen und auch vielleicht weil Sport grundsätzlich einen höheren Stellenwert hier hat. Vor allem im Eishockey fehlt es in Österreich definitiv an der Anzahl an Jugendspielern. Als ich noch bei den Graz 99ers im Nachwuchs spielte war es in einigen Jahren dem Verein nicht einmal möglich an allen Altersklassen der Meisterschaft teilzunehmen da nicht genügend Spieler vorhanden waren. Ich kann nicht wirklich beurteilen wie die Situation zurzeit ausschaut, aber ich glaube, dass es grundsätzlich immer noch viel zu wenige Spieler gibt.

Aber auch wenn man auf die Infrastruktur und das Coaching schaut, gibt es im Vergleich zu Nordamerika und anderen Topnationen natürlich eine Menge Aufholbedarf. Ein großer Unterschied liegt bei der Spielerentwicklung. In den großen Eishockeynationen ist es üblich für Kinder auch abseits ihrer normalen Teams vor allem auch im Sommer mit so genannten Skills Coaches an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Im heutigen Eishockey ist das Niveau so hoch, dass auch die talentiertesten Spielen es nur mit sehr viel Training auf das höchste Niveau schaffen. Ich glaube, dass diese Spielerentwicklung bei vielen Vereinen in Österreich nicht genug wertgeschätzt wird. Die Verfügbarkeit und der Preis von Eiszeiten vor allem im Sommer macht dieses Skills Training in Österreich zurzeit sehr teuer.

Das Interview wurde geführt von Martin Muhrer/www.hockey-news.info

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Exklusiv: Der nächste Austro-Export in Nordamerika? Vorarlbergerin träumt von der NWHL https://test.hockey-news.info/exklusiv-der-naechste-austro-export-in-nordamerikavorarlbergerin-traeumt-von-der-nwhl/ Thu, 13 Jun 2019 16:45:47 +0000 https://hockey-news.info/?p=63283 Für viele junge Eishockey-Cracks in Europa gibt es nur ein Ziel: Profi-Eishockey in Nordamerika zu spielen. Auf einem guten Weg dahin scheint die junge Vorarlbergerin Sabrina Kühne zu sein, die vor Kurzem an einem Camp in den USA teilgenommen hatte. Mit Hockey-News.info spricht die Torhüterin über ihre ersten Eindrücke, das mögliche Leben als Profi aber […]

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Für viele junge Eishockey-Cracks in Europa gibt es nur ein Ziel: Profi-Eishockey in Nordamerika zu spielen. Auf einem guten Weg dahin scheint die junge Vorarlbergerin Sabrina Kühne zu sein, die vor Kurzem an einem Camp in den USA teilgenommen hatte. Mit Hockey-News.info spricht die Torhüterin über ihre ersten Eindrücke, das mögliche Leben als Profi aber auch über ihre Erfahrungen mit dem Nationalteam.

Du hast erwähnt, dass du mit elf Jahren bereits zum SC Rheintal gewechselt bist, davor aber bereits in Feldkirch und in Rankweil am Eis gestanden bist. Wann hat deine Karriere dann eigentlich begonnen und warst du von Beginn an heiß auf die Goalie-Position, oder hat sich das erst mit der Zeit ergeben?

Meine Goalie Karriere hat in der U11 der VEU Feldkirch begonnen – die 6 Jahre davor war ich Feldspielerin. Aufgrund von Goalie-Mangel hat sich dann die Chance ergeben. Aber ich wollte immer schon im Tor stehen, da auch mein großes Vorbild, mein Bruder Patrick, Goalie ist.

 

Dein Bruder steht ja bei der VEU unter Vertrag und ist doch ein paar Jahre älter als du. Wie hat sich das in jüngeren Jahren verhalten? Hatte er immer Tipps und ein offenes Ohr für dich? Was speziell hast du von ihm gelernt?

Als ich noch ganz klein war, war ich immer bei seinen Trainings dabei und ich wusste ziemlich schnell – so gut will ich auch sein. Ich denke ich habe einiges von ihm abgeschaut und er steht mir auch immer zur Seite, wenn es mal nicht so läuft.

Credits: d.wassagruba

Wie war denn der erste Eindruck, als du in New Jersey aufgeschlagen bist? Wie liefen die ersten Kontakte ab? Hast du dich auf Anhieb wohl gefühlt? Wie sah das Programm aus?

Es war schon beeindruckend, alles viel größer. Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. An das Stadt Leben könnte ich mich leicht gewöhnen. Als wir gelandet sind hat mir die General Managerin von den Riveters nochmal die letzten Infos zum Free Agency Camp zukommen lassen.

Ich wurde vor 3 Wochen von den Metropolitan Riveters kontaktiert. Sie wollten über die Möglichkeit sprechen, dass ich diese Saison bei ihnen spiele. Es gab ein paar Telefonate, sie wollten dann noch ein paar Hockey Clips und ein paar Tage später kam dann auch schon die offizielle Einladung zum Free Agency Camp.)

 

Wie waren die Gespräche und die Trainingseinheiten? Welche Lehren konntest du daraus ziehen?

Es war eine extrem coole Erfahrung. Das Feedback vom Verein war super und ich habe mir selbst bewiesen, dass ich auf diesem Top Niveau bestehen kann. Ob es dann zur Vertragsunterzeichnung kommt wird man sehen.

 

Wie ist das Training so abgelaufen? Gab es nur on-ice Training? Wie muss man sich das bei Torfrauen vorstellen?

Ja genau, es gab nur 2 on-ice Trainings. Es war ein ganz normales Mannschaftstraining. Bei uns 4 Goalies hat man darauf geschaut wie wir uns in den verschieden Spielsituationen verhalten und reagieren. Auf der Tribüne sind dann noch einige Scouts gesessen.

 

Nun gib es sicherlich Pläne wie es weitergehen soll. Wie und auf was bereitest du dich vor? Gab es von den Trainern Ratschläge an was du arbeiten musst?

Ich bin mit 2 Vereinen aus den USA in Kontakt, wenn ein anständiges Angebot kommt, werde ich es mir gut überlegen. Bis zum 15.6. kann man in der NWHL Verträge unterschreiben. Und sonst freue ich mich schon auf die neue Saison in Zürich. (Anm.: Sabrina Kühne stand in der letzten Saison bereits zwischen den Pfosten der GCK Lions)

Credits: d.wassagruba

Nehmen wir mal an es kommt von beiden Teams ein Angebot: nach welchen Kriterien wirst du dann für dich entscheiden?

In diesem Fall müsste einfach das Gesamtpaket passen. Wohnung, Job und die Infrastruktur des Vereins sind für mich entscheidend.

 

Interessanter Punkt, den du da ansprichst: vor einigen Monaten haben sich eine Vielzahl von Cracks zusammengeschlossen und boykottieren die Liga, weil sie für eine faire Entlohnung kämpfen – darunter auch Superstars wie Hilary Knight. Wäre es für dich also „Pflicht“, neben dem Hockey auch noch zu arbeiten? Welche Kosten würden vom Verein übernommen werden?

Ja das ist leider so. Ohne Job ist es im Fraueneishockey noch nicht möglich zu überleben. Die Gehaltsspanne für die ganze Saison liegt bei 2.000 bis 13.000$.

Auf der einen Seite finde ich es gut, dass man für bessere Bedingungen streikt, auf der anderen Seite finde ich es aber auch wichtig, dass die Liga bestehen bleibt und finde es auch toll, dass schon einige Star-Spielerinnen wie z.B. Madison Packer unterschrieben haben.

Mir geht es nicht ums Geld, sondern um die Möglichkeit sich mit den besten Spielerinnen der Welt zu messen und noch mehrere junge Mädchen zu diesem tollen Sport zu bringen. Der Verein würde mir das Visum, einen Job und eine Unterkunft besorgen, wobei die Wohnung teilweise selbst zu bezahlen ist. Und dann werden natürlich die Trainingsmöglichkeiten und bereitgestellt.

 

Du warst auch schon mehrere Male für das Nationalteam auf dem Eis, richtig?

Ich war 2017 und 2018 bei zwei U18 Weltmeisterschaften dabei, was mir unglaublich viel bedeutet hat. Seitdem bin ich leider noch nicht für das A-Team nominiert worden. Aber wenn sich irgendwann die Chance ergibt mich dort zu beweisen, bin ich bereit dafür. Es wäre einer meiner größten Träume Österreich bei einer A-WM würdig zu vertreten.

 

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