Oberliga Nord Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/deutschland/oberliga/oberliga-nord/ Alle News über das nationale und internationale Eishockey Wed, 08 Jan 2025 10:58:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://test.hockey-news.info/wp-content/uploads/2017/07/cropped-Hockey-News-Logo-Button-grau-80x80.png Oberliga Nord Archive - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey https://hockey-news.info/category/deutschland/oberliga/oberliga-nord/ 32 32 252435287 „Neue“ Aufgabe für ehemaligen Vienna Capitals Coach Kevin Gaudet! https://test.hockey-news.info/neue-aufgabe-fuer-ehemaligen-vienna-capitals-coach-kevin-gaudet/ Wed, 08 Jan 2025 10:58:27 +0000 https://hockey-news.info/?p=167345 Sein Engagement in der Bundeshauptstadt liegt schon viele Jahre zurück. Vier Jahre stand Kevin Gaudet bei den Vienna Capitals an der Bande, nun kehrt er an eine alte Wirkungsstätte zurück. 2007 heuerte Gaudet bei den Kagranern an und stand bis zum Ende der Saison 2010/11 an der Bande. Zu seinen Schützlingen zählten Cracks wie Aaron […]

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Sein Engagement in der Bundeshauptstadt liegt schon viele Jahre zurück. Vier Jahre stand Kevin Gaudet bei den Vienna Capitals an der Bande, nun kehrt er an eine alte Wirkungsstätte zurück.

2007 heuerte Gaudet bei den Kagranern an und stand bis zum Ende der Saison 2010/11 an der Bande. Zu seinen Schützlingen zählten Cracks wie Aaron Fox, die Rodman-Brüder, Benoit Gratton und Francois Fortier. Auch der heutige Graz99ers-Sportdirektor Philipp Pinter lief unter Gaudet auf.

Nach der Saison 2010/11 verabschiedete ers sich nach Deutschland, wo er nicht weniger als sieben Jahre bei den Bietigheim Steelers verbringen sollte. Nach einem kurzen Gastspiel bei den Nürnberg Ice Tigers kehrte er im Jahr darauf wieder in die DEL2 zurück und coachte die Tölzer Löwen.

Zuletzt stand er als Headcoach der Hannover Scorpions in der dritten Liga an der Bande. Nach der Spielzeit 2023/24 endete die Zusammenarbeit vorerst, die Niedersachsen holten Ex-Asiago Benchboss Tom Barrasso in den Coaching-Staff. Doch diese Liaison endete nach nur 31 Spielen. Die Hannoveraner rangieren derzeit auf Platz 2 der Oberliga Nord und haben auf die Tilburg Trappers sieben Punkte Rückstand. Da Gaudet, dem laut Club-Angaben einige Angebote vorlagen, noch auf dem Markt war, konnte man sich hinsichtlich einer erneuten Zusammenarbeit einigen.

hockey-news.info , Bild: GEPA pictures/ Ulrich Gamel

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DEB: Playoff-Modus der deutschen Oberliga muss wegen Quarantäne-Anordnung angepasst werden! https://test.hockey-news.info/deb-playoff-modus-der-deutschen-oberliga-muss-wegen-quarantaene-anordnung-angepasst-werden/ Sat, 20 Mar 2021 12:05:58 +0000 https://hockey-news.info/?p=94383 Modusanpassung nach Quarantäne-Anordnungen: Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. ist gezwungen, den Ablauf der Play-offs in der Oberliga Süd nach coronabedingten Zwischenfällen zu verändern. Nach positiven PCR-Eingangstests bei den Blue Devils Weiden und dem Deggendorfer SC und der infolgedessen durch das jeweilige Gesundheitsamt verordneten Isolation, haben die angesetzten Pre-Play-offs sportlich keinen Einfluss mehr, da nun insgesamt noch […]

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Modusanpassung nach Quarantäne-Anordnungen: Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. ist gezwungen, den Ablauf der Play-offs in der Oberliga Süd nach coronabedingten Zwischenfällen zu verändern.

Nach positiven PCR-Eingangstests bei den Blue Devils Weiden und dem Deggendorfer SC und der infolgedessen durch das jeweilige Gesundheitsamt verordneten Isolation, haben die angesetzten Pre-Play-offs sportlich keinen Einfluss mehr, da nun insgesamt noch acht Mannschaften im Rennen um den Meistertitel der Staffel verbleiben. Das Rückspiel zwischen den EV Lindau Islanders und den ECDC Memmingen Indians wird dennoch am Sonntag wie geplant durchgeführt.

Die neuen Umstände ergeben, dass sowohl der EC Peiting (7. der Hauptrunde) als auch Memmingen (9.) und Lindau (8.) für das Play-off-Viertelfinale qualifiziert sind. Für diesen vorliegenden Sonderfall greift die Nachrücker-Regelung für die Runde der letzten Acht nach dem tabellarischen Abschneiden in der Hauptrunde der Süd-Staffel, definiert durch den Artikel 5.3. der Durchführungsbestimmungen für die Oberliga-Play-offs. Die Viertelfinalserien beginnen ab Dienstag, den 23. März 2021.

Folgende Paarungen haben sich ergeben:

  • Viertelfinale 1: Eisbären Regensburg (1.) – ECDC Memmingen Indians (9.)
  • Viertelfinale 2: Selber Wölfe (2.) – EV Lindau Islanders (8.)
  • Viertelfinale 3: Starbulls Rosenheim (3.) – EC Peiting (7.)
  • Viertelfinale 4: Höchstadter EC (4.) – SC Riessersee (5.)

DEB-Vizepräsident Marc Hindelang:
„Es ist sehr bedauerlich, dass bei den Eingangstestungen zu den Play-offs bei zwei Teams Fälle aufgetreten sind und damit zwei Teilnehmer ausscheiden müssen. Andererseits zeigt dies auch, dass das Vorgehen richtig, sinnvoll und absolut notwendig war, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und den Wettbewerb vor Kettenreaktionen zu schützen.  Wir hoffen, dass es bei diesen Ergebnissen bleibt, wir keine weiteren Fälle ab dem Viertelfinale verzeichnen müssen und die Entscheidungen sportlich auf dem Eis herbeigeführt werden können.“

www.deb-online.de

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OL-Nord-Vorschau: Die EC Harzer Falken https://test.hockey-news.info/ol-nord-vorschau-die-ec-harzer-falken/ Sun, 09 Sep 2018 15:10:11 +0000 https://hockey-news.info/?p=31250 Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Von Erfurt nach Braunlage ist es ein Katzensprung, daher begutachten wir heute die Harzer Falken Es war eine Katastrophen-Saison für die Harzer Falken. Anders kann man das nicht beschreiben, denn am Ende standen nur sieben Siege in 44 Spielen auf der Haben-Seite. […]

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Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Von Erfurt nach Braunlage ist es ein Katzensprung, daher begutachten wir heute die Harzer Falken

Es war eine Katastrophen-Saison für die Harzer Falken. Anders kann man das nicht beschreiben, denn am Ende standen nur sieben Siege in 44 Spielen auf der Haben-Seite. Zu oft sahen die Zuschauer am Wurmberg schlechte Spiele, die echten Highlights hielten sich in Grenzen. Nun gibt es einen großen Umbruch, doch die Frage bleibt, ob es wirklich besser wird.

Der Coach
Bernd Wohlmann versucht mal wieder kürzer zu treten und rückt zurück ins zweite Glied. Mit Arno Lörsch übernimmt ein Rückkehrer das Kommando hinter der Bande. Der ehemalige Braunlager Spieler (insgesamt fünf Jahre beim WSV und dem ECB in den 80ern) sammelte zuletzt in Neuwied, Lauterbach und Limburg seine Meriten. Die großen Titel fehlten, doch bei allen Stationen etablierte Lörsch seine Teams in der jeweiligen Liga und hat die Mannschaften in Gänze besser gemacht. Braunlage wird jetzt seine erste Aufgabe in der zweigleisigen Oberliga – und garantiert keine Einfache.

Punkte: 7/10

Goalies
Einen Umbruch gibt es bei den Goalies. Nach Tobias Bannach hat auch Mario D’Antuono seine Karriere beendet, dazu ist Korff zum Nachbarn nach Salzgitter gewechselt und FöLi-Spieler Leon Hungerecker zurück in Kasel. So bleib Fritz-Philipp Hessel die einzige Konstante. Vor allem in der zweiten Saisonhälfte zeigte der 27-Jährige gute Leistungen. Mit Fabian Hönkhaus komm ein erfahrener Drittliga-Goalie, der nach langer Verletzung zeigen will, was er noch drauf hat. Nicht ohne Risiko, aber das Können ist beim ehemalige Weidener vorhanden. Dritter im Bunde ist Nachwuchsmann Nick Paurat, der aus dem Wolfsburger Nachwuchs in den Kader rückt. Somit verfügen die Falken über ein solides bis gutes Goalie-Duo, dass sicherlich Punkte sichern kann.

Punkte: 7/10

Abwehr
216 Gegentore fraßen die Falken im letzten Jahr, viel zu viel, um Oberliga-tauglich zu sein. Kein Wunder, dass es nun zu einem Umbruch kommt. Allerdings schmerzt der Abgang von Kapitän Thomas Schmid, welcher nach Memmingen wechselt. Lediglich Patrick Franz und Jörn Weikamp bleiben aus der letztjährigen Abwehr erhalten. Neuer Leader soll US-Boy Zach Josepher werden, der aus Norwegens erster Liga in den Harz wechselt. Neben ihm sollen die jungen, aber erfahrenen Nico Ehmann und Anton Barrein für neue Stabilität suchen. Die Youngster Andreas Druzhinin und Fabian Moerschler müssen sich noch im Tryout beweisen. Insgesamt konnten die Falken die Qualität etwas steigern, allerdings fehlt es an Tiefe und Alternativen. Auch offensiv werden die Verteidiger kaum entscheidend beitragen können.

Punkte: 3/10

Sturm
Die schlechteste Offensive der letzten Saison muss ohne ihren Topscorer auskommen, denn Elias Bjuhr ist nicht mehr da. Auch die jungen Herklotz und Krüger stehen nicht mehr zur Verfügung. Andere sollen und müssen es richten. So beispielsweise Michael Buonincontri, welcher mit der Empfehlung von 92 Punkten in 83 Spielen aus Frankreichs zweiter Liga kommt. Gemeinsam mit Patrick Dzemla, Routinier Artjom Kostyrev und Erik Pipp soll er das Scoring ankurbeln. Kubail, Denis Gulda und Trattner sind jung, haben Talent und sollen (endlich) den nächsten Schritt machen. Brückner und Zerbst bringen etwas Tiefe für die dritte Reihe, hinzu kommen die Eigengewächse Deich und Bödefeld. Die Try-Out-Spieler Guts, Richter und Suchomer. In der Breite sind die Neuzugänge sicherlich ein Upgrade, allerdings fehlt auch im Angriff die Tiefe. Wahrscheinlich sind die Falken aber auch zu ausrechenbar.

Punkte: 4/10

Fazit:
Falkenfans müssen jetzt tapfer sein: mit den Playoffs werden die Falken erneut nichts zu tun haben. Allerdings wird Braunlage besser sein als im letzten Jahr und wird unter Lörsch den ersten Schritt nach vorne. Wozu das aber reicht, das lassen wir mal offen.

Gesamtpunkte: 21 von 40

Zugänge:
Fabian Hönkhaus (vereinslos), Anton Barrein, Gregor Kubail (beide ECDC Memmingen), Andreas Druzhinin (Baden Rhinos Hügelsheim/TO), Nico Ehmann (Rostock Piranhas), Zach Josepher (Kongsvinger Knights/NOR), Fabian Mörschler (Soester EG/TO), Michael Buonincontri (Remparts de Tours/FRA2), Denis Gulda (Füchse Duisburg), Valerij Guts (Rostock Piranhas/TO), Kevin Richter (Schwenninger ERC/TO), Adam Suchomer (EHC Timmendorfer Strand/TO)

Abgänge:
Mario D’Antuono, Tobias Bannach (beide Karriereende), Dennis Korff, Thomas Herklotz, Delf Sinnecker (alle Salzgitter Icefighters), Elias Bjuhr (Östersunds IK), Alexander Engel (EG Diez-Limburg), Thomas Schmid (ECDC Memmingen), Max Bauer, Nick Pitsikoulis, Christian Schock, Trevor Hendrickx (alle Ziel unbekannt)

Christian Schülling

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OL-Nord-Vorschau: Heute – Black Dragons Erfurt https://test.hockey-news.info/ol-nord-vorschau-heute-black-dragons-erfurt/ Sun, 09 Sep 2018 14:58:22 +0000 https://hockey-news.info/?p=31246 Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Wir fahren nach Thüringen zu den Black Dragons Erfurt. Die Playoff-Teilnahme sollte es in Erfurt sein, doch am Ende ist man krachend gescheitert. Schon nach der Hauptrunde war klar, dass die Drachen die Endrunde nicht erreichen werden. Mehr schlecht als recht, aber […]

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Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Wir fahren nach Thüringen zu den Black Dragons Erfurt.

Die Playoff-Teilnahme sollte es in Erfurt sein, doch am Ende ist man krachend gescheitert. Schon nach der Hauptrunde war klar, dass die Drachen die Endrunde nicht erreichen werden. Mehr schlecht als recht, aber immerhin als Dritter quälte man sich durch die Qualifikationsrunde und beendete die Saison als Gesamtzehnter. Dies soll naturgemäß anders werden.

Der Coach
Erfurts Urgestein Thomas Belitz ist Geschichte, nun übernimmt Fred Carroll an der Bande in Thüringens Landeshauptstadt. Nach langer Krankheit ist Erfurt die Comeback-Station des 55-Jährigen, der reichlich Erfahrung in Bad Nauheim, Weiden und Hannover sowie in Italien sammeln konnte. Der große Erfolg blieb aber meist aus, obwohl der allseits beliebte Carroll als Taktikfuchs gilt. Für einen Neuanfang ist er aber genau der richtige Mann.

Punkte: 7/10

Goalies
Stammgoalie Erik Reukauf ist weg, mit Philip Lehr soll es eine neue Nummer eins richten. Der 25-Jährige muss aber endlich den Ruf des ewigen Talents ablegen und Leistung bringen, um seinen Status auch zu verteidigen. In acht Jahren im Seniorenbereich kam der 25-Jährige nur dreimal auf mehr als 20 Spiele in einer Saison und kommt nach einem Seuchenjahr (nur fünf Spiele) aus Duisburg. Jetzt gilt es für ihn. Ihm zur Seite steht Erfurts Urgestein Martin Otte, der bewiesen hat, dass er mindestens ein solider Oberliga-Backup ist. Dritter im Bunde ist Youngster Erik Dressel. Bringt Lehr sein Talent auf das Eis, haben die Drachen ein solides Duo, wenn nicht, dann ist es maximal Durchschnitt.

Punkte: 6/10

Abwehr
Achillesferse der Black Dragons war in der letzten Saison die Defensive. Nur drei Teams kassierten mehr Treffer als Erfurt. Und dennoch gab es kaum Veränderungen in der Abwehr, lediglich Benjamin Zech beendete die Karriere und wurde durch Zweitliga-Oldie Jakub Körner ersetzt. Der bringt die nötige Erfahrung mit, um die Defensive zu verstärken. Weiterhin dabei sind Blueline-Waffe Robin Sochan (mittlerweile 41), die Routiniers Brink, Kämmerer, Hofmann und Ulitschka. Die Nachwuchsspieler Tilman Pfister, Tim Odrich und Fritz Denner komplettieren den Kader. Viel Erfahrung hatte die Defensive (fünf Spieler 30+) vorher schon und die Qualität wurde durch die Verpflichtung von Körner gesteigert. Doch er allein macht den Braten nicht fett, von daher wird die Defensive genauso anfällig wie im Vorjahr sein.

Punkte: 5/10

Sturm
Die Offensive war der Rettungsanker der Black Dragons im letzten Jahr. 152 Tore sind nicht überragend, allerdings besser als nichts. Aber zu sehr war die Abteilung Attacke von den Leistungen des Pärchens Vazan (68 Punkte) und Gosdeck (60) abhängig. Gosdeck ist jetzt weg, also muss der Tscheche Vazan allein die Kohlen aus dem Feuer holen. Unterstützung soll er dabei von Kapitän Schümann sowie den Neuzugängen Tom Fiedler und Christoph Ziolkowski bekommen. Ansonsten müssen vor allem Schüpping und Manske eine Schippe drauflegen, damit die Offensive flexibler wird. Die Routiniers Weise und Klein sollen den defensiven Part übernehmen, während die jungen Keil, Herrschaft und Kiss Breite im Kader bringen. Auch Benjamin Arnold bringt Breite, allerdings ist fraglich, was der 30-Jährige zu Leisten im Stande ist. Denn zuletzt stand er nur in der fünften Liga unter Vertrag. Ob die Drachen den Abgang von Gosdeck kompensieren können, ist mehr als fraglich. Fiedler und Ziolkowski haben ohne Frage Qualität, aber ob es reicht die 60 Punkte zu ersetzen und gleichzeitig die Produktivität insgesamt zu steigern ist fraglich.

Punkte: 5/10

Fazit:
Die neue Saison dürfte ganz hart werden für die Black Dragons. Die direkte Playoffs-Qualifikation dürfte utopisch sein und die Pre-Playoffs zu erreichen, wird hart genug. Gelingt es Fred Carroll das richtige taktische Konzept zu entwickeln, dann spielt man um Rang neun oder zehn. Wenn das nicht passiert und dann -wie im Vorjahr – Schlüsselspieler ausfallen, wird es sogar nur darum gehen, nicht Letzter zu werden.

Gesamtpunkte: 23 von 40

Zugänge:
Philip Lehr (Füchse Duisburg), Jakub Körner (EHC Freiburg), Fritz Denner, Tim Odrich (beide eigene Jugend), Benjamin Arnold (ESV Burgau), Tom Fiedler, Christoph Ziolkowski (beide Moskitos Essen), Maurice Keil (Eispiraten Crimmitschau)

Abgänge:
Erik Reukauf (Preussen Berlin), Benjamin Zech (Karriereende), Carsten Gosdeck (Moskitos Essen), Michel Maaßen (ERC Sonthofen), Jakub Wiecki (ECDC Memmingen), Justin Creutzburg, David Wiesnet (Ziele unbekannt)

Christian Schülling

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OL Nord-Vorschau: Heute die Tilburg Trappers https://test.hockey-news.info/ol-nord-vorschau-heute-die-tilburg-trappers/ Fri, 07 Sep 2018 10:05:20 +0000 https://hockey-news.info/?p=31011 Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Nummer zwei in der Reihenfolge sind die Tilburg Trappers. Nein, ein Start-Ziel-Sieg war es bei den Trappers nicht. Doch wie schon in den Jahren zuvor dominierten die Niederländer die zweite Saisonhälfte – genau dann, wenn es um die Wurst geht. Die Meisterrunde […]

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Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Nummer zwei in der Reihenfolge sind die Tilburg Trappers.

Nein, ein Start-Ziel-Sieg war es bei den Trappers nicht. Doch wie schon in den Jahren zuvor dominierten die Niederländer die zweite Saisonhälfte – genau dann, wenn es um die Wurst geht. Die Meisterrunde wurden mit großem Vorsprung gewonnen, in den Playoffs verlor man ganze drei Spiele und sweepte die ersten beiden Gegner. Verdienter geht es (aller Diskussionen zum Trotz) einfach nicht.

Der Coach
Bohuslav Subr ist der Meistermacher schlechthin bei den Fallenstellern. Der Tscheche gewann in drei Jahren als Tilburger Chef dreimal den Titel in der Oberliga, führte dazu als Assistent die Niederlande mit zurück in die Division IB der WM. Ohne Frage, mit dem Kader, welcher Subr zur Verfügung steht, ist es schwierig nicht erfolgreich zu sein, aber die Konstanz ist beeindruckend. Auch die Art und Weise, wie sich die Trappers Jahr für Jahr noch weiter entwickeln ist wirklich beeindruckend.

Punkte: 9/10

Goalies
Ian Meierdres war in der letzten Saison die Nummer eins in Brabant. Der 28-Jährige bestach hinter der starken Defensive mit gutem Stellungsspiel und den nötigen Reflexen, wenn er gefordert wurde. Auch bei der WM zeigte er starke Leistungen, so dass er wohl als Nummer eins in die neue Saison gehen wird. Mit Ruud Leeuwestijn steht eine junge Nummer zwei zur Verfügung, der ebenfalls mit guten Leistungen punkten konnte. Nur ab und an erkennt man, dass dem 21-Jähringen etwas die Erfahrung fehlt. Man kann es aber drehen wie man will: die Trappers haben ein saustarkes Duo zwischen den Pfosten.

Punkte: 9/10

Abwehr
Die Defensive aus Tilburg war das Maß der Dinge in der gesamten Oberliga. Nur 102 Gegentore in der regulären Saison, nur 28 Gegentore (keine zwei pro Spiel) waren es in den Playoffs. Kurzum: besser geh es nicht. Und die Abwehr bleib genau so zusammen, wie sie im letzten Jahr war. Die niederländische Nationalabwehr um Ryan Collier, Alexei Loginov und Jordy van Oorschot wird ein Bollwerk darstellen. Auch die jungen van Gestel (22), van Gorp (23), Verkiel (21) und Vogelaar (229 haben im letzten Jahr das Oranjetrikot getragen. Ergänzt wird der Kader um den 18-Jährigen Floris van Elten. Dass die Abwehr nicht nur ihr normales Handwerk kann, zeigt die Scorerliste. Gleich vier Akteure hatten in der regulären Saison mehr als 20 Punkte, Giovanni Vogelaar brillierte in den Playoffs mit zwölf Zählern in 15 Spielen. Besser geht es in der Abwehr nicht!

Punkte: 10/10

Sturm
202 Tore erzielten die Trappers in der letzten Saison, nur der Herner EV hatte am Ende mehr Treffer zu verzeichnen. Beeindruckend ist dabei die Breite, denn gleich acht Stürmer hatten 33 und mehr Punkte auf dem Konto. Allerdings ist der Topscorer Parker Bowles der einzige Abgang, dessen 66 Zähler nun ersetzt werden müsste. Das dürfte am Ehesten Mitch Bruijsten gelingen, der im letzten Jahr 1,65 Punkte pro Partie erzielte. Der Kanadier Brock Montgomery als einziger Kontingentspieler soll nach dem Willen der Trappers-Verantwortlichen noch eine Schippe drauflegen, mehr zeigen als die 53 Punkte im Vorjahr. Auch sonsten vertraut man den bekannen Namen wie Stempher, Nagtzaam oder de Hondt. Da auch van den Heuvel, Kevin Bruijsten, Bastings und „Bad Guy“ de Ruijter dabei bleiben, ist genug Power vorhanden. De Bonth, Hermens und Youngster Sars komplettieren den Kader. Und da man ein starkes Nachwuchsprogramm so wie einen offenen Konti-Platz hat, können die Fallensteller immer noch nachlegen. Dennoch: es gibt nur acht Punkte, denn die 66 Zähler von Bowles sind noch nicht ersetzt.

Punkte: 8/10

Fazit:
Der Weg zum Meistertitel in der Oberliga führt nur über Tilburg. Wer aufsteigen will, muss die Trappers in den Playoffs schlagen. Denn in diesem Jahr handeln die Trappers nach dem Prinzip „Never change a running system“ und haben fast den kompletten Kader zusammengehalten. Folglich gilt: Tilburg ist Meisterkandidat Nummer eins, ohne wenn und aber.

Gesamtpunkte: 36 von 40

Zugänge:
keine

Abgänge:
Parker Bowles (Lillehammer IK/Norwegen)

Christian Schülling

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OL Nord-Vorschau: Heute – Crocodiles Hamburg https://test.hockey-news.info/ol-nord-vorschau-heute-crocodiles-hamburg/ Thu, 06 Sep 2018 09:21:49 +0000 https://hockey-news.info/?p=30920 Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Den Anfang machen wir beim letzten verbliebenen Hamburger Proficlub, den Crocodiles. Eine Seuchensaison liegt hinter den Elbstädtern, viele Verletzungen, gerade von etablierten Kräften, warfen die Mannschaft immer wieder zurück. Vor allem in der heißen Phase rund um den Jahreswechsel war größtenteils nur […]

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Wie schon im letzten Jahr blickt Hockey-News auf die Kader der Oberliga Nord. Den Anfang machen wir beim letzten verbliebenen Hamburger Proficlub, den Crocodiles.

Eine Seuchensaison liegt hinter den Elbstädtern, viele Verletzungen, gerade von etablierten Kräften, warfen die Mannschaft immer wieder zurück. Vor allem in der heißen Phase rund um den Jahreswechsel war größtenteils nur eine Notbesetzung am Start. Am Ende war man als Neunter zu gut für den Keller, aber zu schlecht für die Playoffs. Dazu kamen atmosphärische Störungen im Team und im Verein, so dass man nun die Uhr auf Null setzt, um den Traum vom Aufstieg 2020 aufrechtzuerhalten. Elf Neue sollen es dabei richten.

Der Coach
Reizfigur Herbert Hohenberger ist weg, mit Jacek Plachta soll es ein Neuer richten. Der ehemalige polnische Nationaltrainer (2012-2017) ist in Deutschland kein Unbekannter, war er doch als Spieler fast 20 Jahre in der Bundesliga und der DEL aktiv. Unter seiner Ägide war Polen Dauergast in der Division IA bei der WM. Auch als Vereinstrainer kann Plachta Erfahrungen in Polens Erster Liga vorweisen, hat aber keine großen Erfolge vorzuweisen. Und dies, obwohl er als Taktikfuchs gilt. Zuletzt war der 49-Jährige Co-Trainer bei den Eispiraten in Crimmischau. Jetzt soll er mit den Crocodiles den Playoff-Kampf annehmen.

Punkte: 6/10

Goalies
Die unbestrittene Nummer eins im Kader ist Kai Kristian. Der 27-Jährige Vielspieler (75 Einsätze in den letzten beiden Jahren) ist einer der besten Oberliga-Goalies überhaupt und kann im Alleingang Spiele gewinnen. Auf ihn dürfte viel Eiszeit zu kommen, denn sein Neuer Backup Niklas Zoschke ist nicht annähernd so stark wie Abgang Lucas Di Berardo. Zoschke gilt als Talent, sammelte seine Spielpraxis aber zuletzt in der vierten Liga. Er wird Zeit brauchen, um sich an Liga drei zu gewöhnen. Das Torhüter-Duo ist ganz gut, wenngleich Kristian wohl die meiste Eiszeit wird schlucken müssen.

Punkte: 7/10

Abwehr
Die Defensive war ein Knackpunkt im letzten Jahr. 161 Gegentore sind für die Ansprüche der Hamburger zu viel. Selbst Kellerkinder wie Timmendorf oder Braunlage durften im letzten Jahr fast nach Belieben Tore erzielen. Zünglein an der Waage wird wohl sein, wann Kapitän Christoph Schubert wieder fit wird. Sollte der 36-Jährige erst 2019 wieder auf das Eis können, werden Norman Martens und der in der letzten Spielzeit Nachverpflichtete Ludwig Synowiec viel Eiszeit stemmen müssen. Unterstützung dürfen sie dabei vor allem von Allrounder Fabian Calovi und dem US-Deutschen Aaron Reinig (neu aus Kaufbeuren) bekommen. Die Förderlizenzler Bölke und Hoffmann geben dem Kader die nötige Breite (sofern sie nicht in Weißwasser ran müssen), Tom Kübler hingegen wird beweisen müssen, dass das Oberliga-Eis nicht zu glatt für ihn ist. Insgesamt dürfte die Crocodiles-Abwehr ohne Schubert nicht die Stabilste der Oberliga Nord sein.

Punkte: 5/10

Sturm
War der Sturm 2016/17 noch der Drittbeste der Liga, so herrschte im letzten Jahr ziemliche Flaute. Das lag sicherlich am langen Ausfall von Topscorer Brad McGowan, aber auch an der mangelnden Tiefe im Angriff. Und nun ist mit Andre Gerartz auch noch ein 74-Punkte-Mann abgewandert, dazu wird der Abgang von Zuravlev schmerzen. Allerdings hat man an der Elbe gelernt und dem Sturm vor allem tiefer besetzt. McGowan und sein kongenialer Partner Josh Mitchell werden sicherlich die Hauptlast des Scorings tragen (müssen), doch zwei Transfers stechen ins Auge. Der ehemalige U20-Nationalmannschaftskapitän Lennart Palausch (zuletzt Schwenningen) konnte nach der Insolvenz in Timmendorf verpflichtet werden, dazu kommt Dominik Lascheit, welcher letztes Jahr in Essen eine gute Saison spielte. Beide sind auf jeden Fall für 40+ Punkte gut, ebenso wie die Routiniers Daniel Lupzig und Patrick Saggau (beide Timmendorf). So sollten die Crocodiles das nötige Secondary Scoring haben, um oben anzugreifen. Die jungen Gianluca Balla und Moritz Israel müssen dazu auch an alte Leistungen anküpfen, während Tobias Bruns, Leo Prüßner sowie die Förderlizenzler Vincent Hessler und Jake Ustorf die nötige Breite im Kader bringen.

Punkte: 8/10

Fazit:
Die Crocodiles wollen nach der Seuchensaison neu angreifen. Ein Playoff-Kandidat sind sie in jedem Fall, aber ob es zu mehr reicht, ist fraglich. Denn dafür fehlt in der Defensive etwas die Qualität und der Kader ist doch schmal, gerade wenn die fünf Förderlizenzler in Weißwasser gebraucht werden. Es bleibt daher für Plachta und Sportdirektor Sven Gösch nur zu hoffen, dass sie in Ruhe arbeiten können und die junge Mannschaft auch Fehler machen darf.

Gesamtpunkte: 26 von 40

Zugänge:
Niklas Zoschke, Brian Bölke, Erik Hoffmann, Vincent Hessler, Jake Ustorf (alle Lausitzer Füchse/FöLi), Tom Kübler (El Paso Rhinos, WSHL, USA), Aaron Reinig (ESV Kaufbeuren), Dominik Lascheit (Moskitos Essen), Daniel Lupzig, Patrick Saggau (beide EHC Timmendorfer Strand), Lennart Palausch (Schwenninger Wild Wings)

Abgänge:
Lucas Di Berardo (EV Lindau), Daniel Hollmann (Ziel unbekannt), Tim Marek, Christos Stambolidis (Hannover Scorpions), Marvin Walz (Bayreuth Tigers), Semjon Bär, Anton Zimmer (beide EC Bad Kissingen), Andre Gerartz (Moskitos Essen), Daniel Reichert (SC Riessersee)

Christian Schülling

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Oberliga Nord: Der Start in eine neue Spielzeit https://test.hockey-news.info/oberliga-nord-der-start-in-eine-neue-spielzeit/ Wed, 05 Sep 2018 11:36:54 +0000 https://hockey-news.info/?p=30835 In 16 Tagen beginnt in der Oberliga Nord die Spielzeit 2018/19. Einiges hat sich geändert, anderes bleibt sich gleich. Hockey-News.info blickt auf die kommende Spielzeit. Teilnehmende Mannschaften Nur noch 13 Teams gehen in der kommenden Saison an den Start. Der EHC Timmendorfer Strand meldete im Juni Insolvenz an und fällt damit komplett raus, Aufsteiger aus […]

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In 16 Tagen beginnt in der Oberliga Nord die Spielzeit 2018/19. Einiges hat sich geändert, anderes bleibt sich gleich. Hockey-News.info blickt auf die kommende Spielzeit.

Teilnehmende Mannschaften
Nur noch 13 Teams gehen in der kommenden Saison an den Start. Der EHC Timmendorfer Strand meldete im Juni Insolvenz an und fällt damit komplett raus, Aufsteiger aus den Regionalligen gab es (mal wieder) nicht. Da es dazu auch keine Auf- und Absteiger in die DEL2 gab gehen die üblichen Verdächtigen an den Start. Tilburg, Essen, Duisburg, Herne, die beiden Hannoveraner Mannschaften, Hamburg, Rostock, Preussen Berlin, Halle, Leipzig, Braunlage und Erfurt spielen auch 2018/19 wieder mit.

Modus
Veränderungen gab es am Modus und die waren auch dringend nötig. Bis zum 3. März wird eine Doppelrunde gespielt (48 Spiele pro Team). Die Plätze eins bis sechs sind direkt für die Oberliga-Playoffs qualifiert, die Ränge sieben bis zehn spielen in Pre-Playoffs (Best-of-3) zwei weitere Teilnehmer aus. Ab dem 15. März 2019 folgen dann die Oberliga-Playoffs als Verzahnung mit dem Süden, in dem Meister und Aufsteiger ausgespielt werden. Modus ist hier wie in den letzten Jahren Best-of-5.

Favoriten
Der Topfavorit ist klar: die Tilburg Trappers greifen nach dem Threepeat nun den vierten Titel in Folge an. Aber auch fast alle anderen Teams haben aufgerüstet. So muss man vor allem den Vorjahreshalbfinalisten Hannover Scorpions, die Moskitos Essen und die Saale Bulls Halle auf der Rechnung haben. Außenseiterchancen können sich sicherlich die Hannover Indians und die Icefighters Leipzig ausrechnen. Die Füchse Duisburg, in den letzten Jahren Liga-Krösus, aber ohne nennenswerten Erfolg, werden wohl nach ganz oben kaum eine Chance haben. Die einzelnen Kaderbewertungen folgen in den kommenden Tagen.

Kontroverse
Mittlerweile kann man die altbekannte Weisheit „Alle Jahre wieder“ locker und bequem anstimmen. Die Tilburg Trappers teilen Eishockey-Deutschland. Auf der einen Seite stehen die Gegner, bei denen die Argumente von „Die sind zu stark für die Oberliga“ bis hin zu „Was haben die Niederländer in einer Deutschen Oberliga zu suchen?“ reichen. Auf der anderen Seite stehen die Befürworter, die Tilburg beim Sportlichen, aber auch bei den Rahmenbedingungen als Vorbild sehen. Und diese Diskussionen dürften auch in der neuen Saison kaum abnehmen, schließlich werden die Fallensteller im Normalfall das Maß der Dinge sein. Dass sie auch 2019 nicht die Möglichkeit haben, in die DEL2 aufzusteigen wird außerdem kaum zu einer Beruhigung der Diskussionen führen.

Christian Schülling

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OL-Nord: Saisonrückblick Hannover Scorpions – Kurz gesagt: überragend https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-hannover-scorpions-kurz-gesagt-ueberragend/ Fri, 20 Apr 2018 10:09:28 +0000 https://hockey-news.info/?p=20463 Was war das eine Saison für die Hannover Scorpions. Nach der Vorrunde lag die zusammengeführte Mannschaft auf Platz vier und belegte diesen auch nach der Meisterrunde – so gut wie wenig überraschend, aber dass es dann zu einem Playoff-Run bis ins Halbfinale reicht, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet. So kann man in der Wedemark […]

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Was war das eine Saison für die Hannover Scorpions. Nach der Vorrunde lag die zusammengeführte Mannschaft auf Platz vier und belegte diesen auch nach der Meisterrunde – so gut wie wenig überraschend, aber dass es dann zu einem Playoff-Run bis ins Halbfinale reicht, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet. So kann man in der Wedemark auf eine tolle Saison blicken.

Dabei erlebte man unterschiedliche Scorpions. In der regulären Saison stellte man den zweitbesten Sturm der Oberliga Nord, aber die schwächste Abwehr aller Playoff-Teilnehmer. Dafür lebte man in der Post-Season zumeist von starken Goalies und einer stabilieren Defensive. Etwas verkehrte Welt.

Spieler der Saison: Patrick Schmid
Man kann viele Spieler herausstellen, doch an Patrick Schmid, der zum MVP der Oberliga Nord gewählt wurde, führt natürlich kein Weg vorbei. 86 Punkte, davon 50 Tore, erzielte der Außenstürmer in der regulären Saison, weitere 16 Punkte folgten in den Playoffs. Klar, dass er der Beste unter den Besten ist. Ebenfalls stark: Björn Linda, Sean Fischer und Björn Bombis

Enttäuschung der Saison: Christoph Koziol
Einen richtigen Verlierer gibt es eigentlich nicht, doch wenn man auf die nackten Zahlen schaut, dann muss man eingestehen, dass Kapitän Koziol schon bessere Zeiten gesehen hat. „Nur“ 28 Punkte in 56 Spielen erzielte der 35-Jährige in dieser Saison – man muss schon etwas zurückblättern, um eine vergleichsweise schwache Saison zu finden. Aber wahrscheinlich ist dies eh das Suchen nach der enttäuschenden Stecknadel im starken Heuhaufen.

Ausblick
Wie einige Teams werden es die Scorpions schwer haben, die aktuelle Saison zu bestätigen. Das Ziel ist mittelfristig die DEL2, doch ein kleiner Umbruch muss langsam kommen – immerhin sind die Krustentiere mit 29 Jahren aktuell das älteste Team der gesamten Oberliga. Und die meisten Leistungsträger (Fischer, Schmid, Bombis, Lehmann u.a.) haben die 30 schon erreicht oder sogar (deutlich) überschritten. Da darf man gespannt sein, was im Sommer passiert.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: DSC schlägt zurück https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-dsc-schlaegt-zurueck/ Mon, 16 Apr 2018 09:52:13 +0000 https://hockey-news.info/?p=20299 Spiel eins war eine klare Sache für die Tilburg Trappers, doch in Spiel zwei schlug der Deggendorfer SC zurück. Die Niederbayern besiegten die Niederländer mit 3:1 (2:0, 0:0, 1:1). Damit steht es nach zwe Spielen 1:1. Vor 2700 Zuschauern an der Trat erwischte der DSC einen guten Start und legte in Drittel eins vor. Curtis […]

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Spiel eins war eine klare Sache für die Tilburg Trappers, doch in Spiel zwei schlug der Deggendorfer SC zurück. Die Niederbayern besiegten die Niederländer mit 3:1 (2:0, 0:0, 1:1). Damit steht es nach zwe Spielen 1:1.

Vor 2700 Zuschauern an der Trat erwischte der DSC einen guten Start und legte in Drittel eins vor. Curtis Leinweber (12.) und Kyle Gibbons in Überzahl (17.) sorgten für eine verdiente 2:0-Führung. Im zweiten Drittel beschränkten sich Deggendorf weitestgehend auf die Defensive, während Tilburg auswärts wieder Probleme mit dem Toreschießen hatte und zu allem Überfluss Parker Bowles verletzungsbedingt das Eis verlassen musste. Zu Beginn des Schlussabschnitts machte Leinweber mit seinem zweiten Treffer alles klar (44.), wenngleich Kilian van Gorp mit dem 3:1 die Partie nochmals spannend machte. Näher heran kamen die Fallensteller aber nicht mehr.

Am Dienstag geht es mit Spiel drei in Tilburg weiter.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Tilburg lässt Deggendorf keine Chance https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-tilburg-laesst-deggendorf-keine-chance/ Sat, 14 Apr 2018 13:25:30 +0000 https://hockey-news.info/?p=20212 Das Aufeinandertreffen der Meister der Oberligen Nord und Süd war am Freitag eine recht einseitige Angelegenheit. Denn die Tilburg Trappers ließen dem Deggendorfer SC nicht den Hauch einer Chance und siegten am Ende mit 9:3 (2:0, 3:2, 4:1) und gehen in der Best of Five-Serie mit 1:0 in Führung. Bereits nach sechs Minuten sorgte Mitch […]

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Das Aufeinandertreffen der Meister der Oberligen Nord und Süd war am Freitag eine recht einseitige Angelegenheit. Denn die Tilburg Trappers ließen dem Deggendorfer SC nicht den Hauch einer Chance und siegten am Ende mit 9:3 (2:0, 3:2, 4:1) und gehen in der Best of Five-Serie mit 1:0 in Führung.

Bereits nach sechs Minuten sorgte Mitch Bruijsten in Überzahl für die Führung. Die Fallensteller bestimmten die ersten 30 Minuten fast nach Belieben und erhöhten die Schlagzahl. Nardo Nagtzaam (17.), Kevin Montgomery (26.) und Ivy van den Heuvel (27.) erhöhten auf 4:0. Erst danach durfte auch der DSC mal anschreiben, Kyle Gibbons verkürzte (34.). Boet van Gestel stellte den alten Abstand wieder her (37.), ehe Andrew Schembri das 2:5 aus Deggendorfer Sicht erzielte (39.).

Im Schlussdrittel kamen dann die Fans der Special Teams voll auf ihre Kosten, denn 40 der 52 vergebenen Strafminuten entfielen auf das letzte Drittel – allein 15 kleine Strafen verteilte Schiedsrichter Ruben Kapzan in den letzten 20 Minuten. Wenig verwunderlich gab es kein Tor bei 5on5. Erst erhöhten Parker Bowles (46.) und Kevin Bruijsten (47.) auf 7:2, jeweils in Unterzahl. Dann kamen die Powerplay-Formationen zum Erfolg. Rene Röthke durfte zum dritten Mal für Deggendorf netzen (53.), ehe Danny Stempher (56.) und nochmals Kevin Bruijsten (57.) in Überzahl ran durften.

Spiel zwei der Finalserie steigt am Sonntag in Deggendorf.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Rätselraten und Zittern – Wer spielt im Finale? https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-raetselraten-und-zittern-wer-spielt-im-finale/ Wed, 11 Apr 2018 11:45:49 +0000 https://hockey-news.info/?p=20036 Sportlich ist eigentlich alles klar: Die Tilburg Trappers gewinnen Spiel fünf ihrer Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions mit 6:0 und ziehen damit in das Oberliga-Finale ein. Der Deggendorfer SC könnte damit die Planungen für die zweite Liga angehen, da die Trappers ja nicht aufsteigen dürfen. Allerdings könnte, denn die endgültige Entscheidung fällt erst am heutigen […]

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Sportlich ist eigentlich alles klar: Die Tilburg Trappers gewinnen Spiel fünf ihrer Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions mit 6:0 und ziehen damit in das Oberliga-Finale ein. Der Deggendorfer SC könnte damit die Planungen für die zweite Liga angehen, da die Trappers ja nicht aufsteigen dürfen. Allerdings könnte, denn die endgültige Entscheidung fällt erst am heutigen Mittwoch.

Denn die Scorpions legten Protest gegen das dritte Spiel (4:1 für Tilburg) ein, da angeblich ein nicht spielberechtigter Spieler für die Trappers aufgelaufen sei. Um wen es sich dabei handeln könnte, gaben die Hannoveraner nicht bekannt. Gerüchten zu Folge soll es sich dabei um Goalie Ian Meierdres handeln. Bis zur Entscheidung am heutigen Nachmittag ist also Rätselraten und Zittern angesagt.

Halbfinale

Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 3:2
Spiel 5: 6:0 (0:0, 4:0, 2:0)

Spiel fünf war eine Machtdemonstration der Trappers. Nach schleppendem Beginn drehte der Titelverteidiger im zweiten Drittel richtig auf. Nach der Führung von Kevin Bruijsten (22.) folgte die Entscheidung kurz vor Ende des Mittelabschnitts. Innerhalb von 82 Sekunden erhöhten Mitch Bruijsten (37./39.) und Parker Bowles (38.) auf 4:0. Der Rest war dann ein Schaulaufen, die Scorpions waren nicht mehr in der Lage die Partie zu drehen. Nardo Nagtzaam (47.) und Brock Montgomery (55.) machten das halbe Dutzend komplett. Sportlich sind die Trappers damit durch, der Rest wird am grünen Tisch entschieden.

Christian Schüllimg

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OL-Playoffs: Gibbons und Linda die Helden des Abends https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-gibbons-und-linda-die-helden-des-abends/ Sun, 08 Apr 2018 19:38:14 +0000 https://hockey-news.info/?p=19955 Der Deggendorfer SC ist der erste Finalist der diesjährigen Oberliga-Playoffs. Der Südmeister erkämpfte sich bei den Selber Wölfen mit einem 4:3 nach Verlängerung den entscheidenden dritten Sieg. Im Nordduell zwischen den Hannover Scorpions und den Tilburg Trappers geht es nach dem 2:0-Sieg des Deutschen Meisters von 2010 in ein fünftes Spiel am kommenden Dienstag. Halbfinale […]

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Der Deggendorfer SC ist der erste Finalist der diesjährigen Oberliga-Playoffs. Der Südmeister erkämpfte sich bei den Selber Wölfen mit einem 4:3 nach Verlängerung den entscheidenden dritten Sieg. Im Nordduell zwischen den Hannover Scorpions und den Tilburg Trappers geht es nach dem 2:0-Sieg des Deutschen Meisters von 2010 in ein fünftes Spiel am kommenden Dienstag.

Halbfinale

Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 2:2
Spiel drei: 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
Da Gesetz der Serie hat weiter Bestand. Auch im neunten Duell der Saison geht das Heimteam als Sieger vom Eis. Bedanken können sich die Scorpions dabei, mal wieder, bei Goalie Björn Linda. Der 28-Jährige wuchs speziell im zweiten Drittel über sich hinaus, sammelte insgesamt 47 Saves. Die Tore machte ein Verteidiger: Sean Fischer traf nach 13 Minuten zum 1:0 und markierte in Überzahl das 2:0 (40.), mitten hinein in die große Sturm- und Drangphase der Trappers. Diese müssen sich, neben dem Auslassen zahlreicher Torchancen, den Vorwurf gefallen lassen, dass sie zu häufig in der Kühlbox zu Gast waren.

Deggendorfer SC – Selber Wölfe 3:1
Spiel vier: 4:3OT (1:0, 0:1, 2:2, 1:0)
Der DSC feiert den Einzug ins Finale und gleichzeitig den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Doch die 62 Minuten in Selb waren noch einmal Playoff-Fight pur. Nach der frühen Führung von Kyle Gibbons (5.) wogte die Partie hin und her. Da aber beide Torleute in guter Form waren dauerte es bis Spielminute 36, ehe Ian McDonald der Ausgleich für die Gastgeber gelang. Ein Doppelschlag von Andrew Schembri (48.) und nochmals Gibbons (49.) sorgen binnen 52 Sekunden für ein 3:1 des DSC. Doch die Wölfe schlugen nochmal zurück: Dominik Kolb (51.) und Lanny Gare (53.) sorgten mit ihren Toren für die Verlängerung. Diese durfte Deggendorf in Überzahl bestreiten und 13 Sekunden vor dem Ende avancierte Gibbons mit dem 4:3-Siegtreffer endgültig zum Helden des Abends.

Christan Schülling

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OL-Playoffs: Favoriten auf Kurs https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-favoriten-auf-kurs/ Sat, 07 Apr 2018 08:24:21 +0000 https://hockey-news.info/?p=19895 In Spiel drei des Oberliga-Halbfinals erspielen sich die Favoriten einen Matchpuck. Die Tilburg Trappers besiegen die Hannover Scorpions mit 4:1, der Deggendorfer SC die Selber Wölfe mit 5:2. Beide Teams haben Sonntag auf fremdem Eis die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen. Halbfinale Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 2:1 Spiel drei: 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) […]

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In Spiel drei des Oberliga-Halbfinals erspielen sich die Favoriten einen Matchpuck. Die Tilburg Trappers besiegen die Hannover Scorpions mit 4:1, der Deggendorfer SC die Selber Wölfe mit 5:2. Beide Teams haben Sonntag auf fremdem Eis die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen.

Halbfinale
Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 2:1
Spiel drei: 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Spielerisch war es eine Demonstration des Meisters, der vor allem in der zweiten Spielhälfte aufdrehte. Lange hielt allerdings Goalie Björn Linda die Gäste aus Niedersachsen in der Partie. So brauchte Tilburg eine knappe Viertelstunde, ehe Mitch Bruijsten das 1:0 erzielte. Fast postwendend glich Sean Fischer in Überzahl aus (18.). Im Anschluss hieß die Partie dann Trappers gegen Linda und erst in der 34. Minute musste sich Hannovers Schlussmann geschlagen geben. Danny Stempher markierte das 2:1. Die Partie blieb aber bis in die Schlussphase spannend, ehe dann erneut Stempher (56.) und Reno de Hondt (59.) alles klar machten.

Deggendorfer SC – Selber Wölfe 2:1
Spiel drei: 5:2 (1:0, 1:2, 3:0)
Weitaus spannender als in den Niederlanden verlief die Partie an der Donau. Der DSC war über weite Strecken das bessere Team, ging durch Kyle Gibbons (8.) verdient in Führung. Doch die Wölfe waren ungemein effektiv und drehten dank der Tore von Jared Mudryk (21.) sowie Florian Ondruschka (34.) die Partie. Robert Peleikis glich in doppelter Überzahl aus (38.). Die Partie blieb spannend und erst in der Schlussphase gelang es Deggendorf, die Entscheidung herbeizuführen. Ales Jirik (57.) brachte die Gastgeber auf die Siegerstraße, ehe Curtis Leinweber in doppelter Überzahl (59.) und Peleikis zum zweiten Mal bei einfacher Überzahl und mit leerem Tor (60.) alles klar machten.

 

Christian Schülling

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OL Nord: Timmendorf holt DEL-Stürmer https://test.hockey-news.info/ol-nord-timmendorf-holt-del-stuermer/ Fri, 06 Apr 2018 19:38:32 +0000 https://hockey-news.info/?p=19877 Der EHC Timmendorfer Strand freut sich, den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit bekannt zugeben. Vom DEL-Club Schwenninger Wild Wings wechselt Lennart Palausch an die Ostsee und erhält einen Vertrag über drei Jahre. Er ist damit der vierte Spieler, welcher beim EHCT für die kommende Saison unter Vertrag steht. Der gebürtige Bremerhavener begann seine Karriere […]

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Der EHC Timmendorfer Strand freut sich, den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit bekannt zugeben. Vom DEL-Club Schwenninger Wild Wings wechselt Lennart Palausch an die Ostsee und erhält einen Vertrag über drei Jahre. Er ist damit der vierte Spieler, welcher beim EHCT für die kommende Saison unter Vertrag steht.

Der gebürtige Bremerhavener begann seine Karriere beim SV Brackwede, wechselte aber schon früh ins Internat der Jungadler in Mannheim. Von 2007 bis 2013 lief Palausch bei den Kurpfälzern in Schüler-Bundesliga und DNL auf. Im Anschluss ging es für eine Spielzeit zu den Aberdeen Wings in die North American Hockey League. Nach seiner Rückkehr erhielt der 1,84m große Stürmer einen Vertrag bei den Adlern Mannheim und spielte den Großteil der Saisons 2014/15 und 2015/16 via Förderlizenz in der DEL2 (Heilbronn, Kassel). 2015 debütierte Palausch mit 21 Jahren bei den Adlern in DEL. 2016 folgte der Wechsel nach Schwenningen, verbunden mit einer Förderlizenz für die Wölfe Freiburg. Insgesamt stand Lennart Palausch in 90 DEL Spielen (vier Punkte) und 144 DEL2-Spielen (28 Punkte) auf dem Eis.

„Wir sind sehr glücklich einen Spieler dieser Qualität nach Timmendorf zu holen. Er hat für sein Alter schon jede Menge Erfahrung und wird unserem Team definitiv weiterhelfen. Dazu ist es natürlich toll das es mit der Ausbildung geklappt hat und wir so Lennart auch langfristig planen können und er etwas aufbauen will.“ so unser 1. Vorsitzender.

Von der U17 bis zur U20 durchlief der jetzt 23-Jährige die Nachwuchsnationalmannschaften des DEB und führte sie 2014 als Kapitän bei der WM in Schweden auf das Eis. Nun will sich Palausch auch ein berufliches Standbein aufbauen und wird im Rahmen seines Vertrages beim EHCT eine Ausbildung absolvieren. Möglich wurde dieser Transfer unteranderem auch durch die tolle Zusammenarbeit mit der Firma Aditum, ihrer Kanzlei für Rechtsberatung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung aus Lübeck. Hier wird Lennart eine Ausbildung beginnen um sich so neben dem Eishockey noch ein berufliches Standbein aufzubauen.

Lennart Palausch freut sich auf Timmendorf und seinen alten Kumpel Dominic Steck: „Ich kenn Stecki schon seit Knabentagen. Da haben wir gemeinsam in Tschechien bei einem Camp trainiert und auf einem Zimmer gewohnt. Danach ist der Kontakt nie abgerissen und wir haben uns dann ausgetauscht, welchen Weg ich gehen könnte. Über ihn ist der Kontakt mit dem Timmendorfer Vorstand entstanden und wir haben uns dann intensiv ausgetauscht. Ich war jetzt unter der Woche drei Tage in Timmendorf und hab viel mit Dennis Sauerbrei und Marc Vorderbrüggen sowie mit meinem kommenden Arbeitgeber gesprochen. Jetzt freue ich mich darauf, im Sommer nach Timmendorf zu kommen, der Mannschaft hoffentlich zu helfen und parallel meine Ausbildung bei Aditum zu beginnen.“ 

PM EHC Timmendorf

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OL-Playoffs: Irre Spiele mit Serien-Ausgleich https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-irre-spiele-mit-serien-ausgleich/ Thu, 05 Apr 2018 13:09:52 +0000 https://hockey-news.info/?p=19820 An Spannung sind die diesjährigen Oberliga-Playoffs kaum zu überbieten. Aufholjagden und Verlängerungen gibt es an fast jedem Spieltag, klare Ergebnisse in einzelnen Spielen sind seit dem Viertelfinale die Ausnahme. Da macht auch Spiel zwei des Halbfinals keine Ausnahme, denn in beiden Serien gelang dem Gastgeber der Ausgleich. Den Hannover Scorpions gelang ein 4:3-Comebacksieg nach Penaltyschießen […]

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An Spannung sind die diesjährigen Oberliga-Playoffs kaum zu überbieten. Aufholjagden und Verlängerungen gibt es an fast jedem Spieltag, klare Ergebnisse in einzelnen Spielen sind seit dem Viertelfinale die Ausnahme. Da macht auch Spiel zwei des Halbfinals keine Ausnahme, denn in beiden Serien gelang dem Gastgeber der Ausgleich. Den Hannover Scorpions gelang ein 4:3-Comebacksieg nach Penaltyschießen gegen die Tilburg Trappers und die Selber Wölfe schickten den Deggendorer SC mit 5:2 nach Hause.

Halbfinale
Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 1:1
Spiel zwei: 3:4SO (0:0, 3:0, 0:3, 0:0, 0:1)
Das Gesetz der Serie hält: in dieser Spielzeit konnte das Heimteam immer, denn in allen direkten Duellen zwischen den Scorpions und den Trappers ging bisher immer das Heimteam als Sieger vom Eis. Dabei sah es lang nicht nach einem Heimerfolg aus, denn ein katastrophales zweites Drittel aus Sicht der Gastgeber schien Tilburg auf die Siegerstraße zu bringen. Giovanni Vogelaar (22.), Ivy van den Heuvel (28.) und Parker Bowles im Powerplay (34.) schossen den Meister mit 3:0 in Front. Doch Hannover gab sich nicht auf, kam durch Sebastian Lehmann im Powerplay heran (47.). Ein fünfminütiges Überzahlspiel (Spieldauer gegen Montgomery wegen Checks von Hinten) nutzte Dennis Schütt zum Anschlusstreffer (52.). Sean Fischer schoss die Partie mit dem 3:3 99 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit schließlich in die Verlängerung. Diese blieb torlos, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Hier hatten die Scorpions das nötige Glück und Schütt traf zum 4:3-Siegtreffer.

Deggendorfer SC – Selber Wölfe 1:1
Spiel eins: 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)
Ektase am Rande des Fichtelgebirges: die Wölfe erzwingen mindestens ein zweites Heimspiel. Vor mehr als 3000 Zuschauern erwischte allerdings der DSC den besseren Start. Routinier Rene Röthke traf in Überzahl zum 1:0 (9.). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn der „alte Mann“ zeigte einmal mehr, dass er nicht rostet. Lanny Gare traf zum 1:1 (11.) und besorgte im Mittelabschnitt auch den Führungstreffer (29.). Kyle Gibbons glich zum 2:2 aus (35.), ehe Lukas Pozivil ein Powerplay zum Selber 3:2 nutzte. Deggendorf probierte im letzten Abschnitt alles, kassierte mitten hinein in eine Sturm- und Drangphase den vierten Gegentreffer. Jared Mudryk erhöhte auf 4:2 (50.). Den Schlusspunkt setzte dann Ian MacDonald, welche 61 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor traf.

Christian Schülling

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OL-Nord: Saisonrückblick Icefighters Leipzig – Eine geteilte Saison https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-icefighters-leipzig-eine-geteilte-saison/ Tue, 03 Apr 2018 12:41:49 +0000 https://hockey-news.info/?p=19683 Überragend: damit lässt sich die erste Saisonhälfte der Icefighters Leipzig am Besten beschreiben. Sie punkteten in den ersten 17 Spielen und waren noch zur Weihnachtszeit gleichauf mit den Tilburg Trappers. Doch danach kam der Absturz: von 15 Spielen nach dem Fest der Liebe gewannen die Sachsen nur zwei, mussten somit zu Tilburg und dem ungeliebten […]

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Überragend: damit lässt sich die erste Saisonhälfte der Icefighters Leipzig am Besten beschreiben. Sie punkteten in den ersten 17 Spielen und waren noch zur Weihnachtszeit gleichauf mit den Tilburg Trappers. Doch danach kam der Absturz: von 15 Spielen nach dem Fest der Liebe gewannen die Sachsen nur zwei, mussten somit zu Tilburg und dem ungeliebten Rivalen Halle abreißen lassen.

Dank eines Schlussspurts erkämpften sich die Icefighters noch Rang drei. In den Playoffs war dann gegen die starken Wölfe aus Selb Schluss. Alles in allem war es eine gute Saison der Leipziger, doch es war sicherlich mehr drin – trotz der langen Ausfälle von einigen Leistungsträgern.

Spieler der Saison: Michal Velecky
Bei den Moskitos wurde Velecky mehr oder weniger aussortiert, bei den Icefighters war der Tscheche sofort Leistungsträger und mit 48 Punkten Topscorer des Tabellendritten. Vor allem seine 23 Tore waren immens wichtig und ein Garant dafür, dass es am Ende mit Heimrecht in die Playoffs ging. Ebenfalls stark: Goalie Benedict Roßberg und Dominik Patocka.

Enttäuschung der Saison: Patrick Fischer
Eine echte Enttäuschung zu erkennen fällt schwer, doch Patrick Fischer dürfte sich durchaus anderes vorgestellt haben. Zwar hat sich die Rolle des 24-Jährigen etwas geändert, doch nach zuletzt 31 und 26 Punkten in den Vorjahren sind die acht Punkte heuer doch etwas wenig.

Ausblick
In Leipzig wir es schwierig werden, diese Saison zu bestätigen. Doch das kennen die Verantwortlichen in Sachsen ja schon. Drängendste Frage dürfte sein, ob es gelingt, Trainer Sven Gerike zu halten. Denn erfolgreiche, deutsche Trainer sind in Deutschlands Eishockeylandschaft doch sehr rar gesät und so mancher Zweitligist wird die Fühler nach dem 41-Jährigen ausstrecken. Auch mancher Spieler dürfte die Begehrlichkeiten von finanziell besser gestellten Clubs geweckt haben.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Die Favoriten setzen sich durch https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-die-favoriten-setzen-sich-durch/ Tue, 03 Apr 2018 12:23:15 +0000 https://hockey-news.info/?p=19674 Halbfinale in den Oberliga-Playoffs und die leichten Favoriten setzen sich bisher durch. Sowohl Nordmeister Tilburg Trappers (4:2 gegen die Hannover Scorpions) wie auch das Süd-Pendant Deggendorfer SC (7:5 gegen die Selber Wölfe) holen sich an Ostermontag den ersten Sieg. Nachzureichen ist noch Spiel fünf des DSC gegen die Moskitos Essen. Hier setzte sich der Favorit […]

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Halbfinale in den Oberliga-Playoffs und die leichten Favoriten setzen sich bisher durch. Sowohl Nordmeister Tilburg Trappers (4:2 gegen die Hannover Scorpions) wie auch das Süd-Pendant Deggendorfer SC (7:5 gegen die Selber Wölfe) holen sich an Ostermontag den ersten Sieg.

Nachzureichen ist noch Spiel fünf des DSC gegen die Moskitos Essen. Hier setzte sich der Favorit mit 7:2 durch.

Viertelfinale
Deggendorfer SC – Moskitos Essen 3:2
Spiel 5: 7:2 (3:1, 3:0, 1:1)
Es war eine Demonstration der Stärke der Niederbayern, die Stechmücken blieben hingegen total blass – trotz der frühen Führung von Andrej Bires nach 40 Sekunden. Der DSC spielte druckvoll und geduldig und stellte frühzeitig die Weichen auf Sieg. Dimitri Litesov (5.), Kyle Gibbons (13.) und Curtis Leinweber (15.) stellten noch in Abschnitt eins auf 3:1. Spätestens nach sieben Minuten im zweiten Drittel war der Drops dann endgültig gelutscht. Leinweber mit seinem zweiten Treffer (21.), Sergej Janzen (25.), beide jeweils im Powerplay, und Rene Röthke (27.) machten das halbe Dutzend perfekt. Den Schlusspunkt aus Deggendorfer Sicht erzielte Andrew Schembri im Powerplay (46.). Julian Lautenschlager markierte dann den 7:2-Endstand (49.).

Halbfinale
Tilburg Trappers – Hannover Scorpions 1:0
Spiel eins: 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
Eine enge und sehr intensive Partie sahen die 2600 Zuschauer im Stappegoor zu Tilburg. Die Trappers waren leicht überlegen und gingen durch ein Powerplay-Tor von Kevin Bruijsten (14.) verdient in Führung. Die Scorpions hielten aber gut dagegen, glichen durch Björn Bombis aus (17.). Im Mittelabschnitt wehrte sich vor allem Björn Linda im Tor gegen einen drohenden Rückstand der Trappers. Der Schlussmann (45 Saves) hielt sein Team lange im Spiel. Doch nach 37 Minuten war auch er geschlagen, Jonne de Bonth traf zum 2:1. Als Rene de Hondt in Überzahl das 3:1 erzielte (49.), waren die Weichen gestellt. Ivy van den Heuvel machte dann in der 58. Minute alles klar, wenngleich Goran Pantic nur 45 Sekunden danach das 4:2 markierte. Es sollte aber nichts mehr am Heimsieg ändern.

Deggendorfer SC – Selber Wölfe 1:0
Spiel eins: 7:5 (4:1, 1:3, 2:1)
Ausverkaufte Hütte an der Donau und die Gastgeber brannten im ersten Drittel ein Feuerwerk an. Ales Jirik und Kyle Gibbons brachten den DSC mit einem Doppelschlag in der achten Minute in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Anschluss von Dennis Schiener (9.) sorgten Andrew Schembri (11.) und Rene Röthke (18.) für eine komfortable Führung. Allerdings nutzte Selb im zweiten Drittel seine Powerplay-Möglichkeiten. Achim Moosberger sorgte mit zwei Toren für die perfekte Bilanz (25./31.). Dazu traf Jared Mudryk (25.) und die Partie war nach einer halben Stunde tatsächlich ausgeglichen. Allerdings hatte Gibbons was gegen das Remis und brachte Deggendorf 32 Sekunden vor der Drittelsirene mit 5:4 in Führung. Doch Selb gab nicht auf, kam durch Moosbergers dritten Treffer zum Ausgleich (43.). Doch nur 57 Sekunden später markierte Dimitri Litesov die erneute Führung für den DSC. Diese hielt bis zum Ende, in der Schlussminute traf Curtis Leinweber noch ins leere Tor.

Christian Schülling

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OL-Nord: Saisonrückblick Moskitos Essen – Eine starke Saison bestätigt https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-moskitos-essen-eine-starke-saison-bestaetigt/ Mon, 02 Apr 2018 19:05:32 +0000 https://hockey-news.info/?p=19642 In Essen hat man gut lachen: die Vorsaison, als man sensationell ins Playoff-Halbfinale kam, konnte bestätigt werden. Mit Rang fünf nach der Meisterrunde und dem Einzug ins Viertelfinale hat man einen ähnlichen Erfolg gehabt wie im Vorjahr und war dazu beste Mannschaft im Ruhrgebiet. Das lässt die Fanseele im Herzen des Kohlenpotts doch höher schlagen. […]

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In Essen hat man gut lachen: die Vorsaison, als man sensationell ins Playoff-Halbfinale kam, konnte bestätigt werden. Mit Rang fünf nach der Meisterrunde und dem Einzug ins Viertelfinale hat man einen ähnlichen Erfolg gehabt wie im Vorjahr und war dazu beste Mannschaft im Ruhrgebiet. Das lässt die Fanseele im Herzen des Kohlenpotts doch höher schlagen.

Dass es nicht zu mehr gereicht hat, lag an zwei Faktoren. Zum Einen kam die letzte Schwächephase zur Unzeit, denn man verpasste eine bessere Platzierung mit drei Niederlagen in den letzten vier Meisterrunden-Spielen. Zum Anderen konnte die Unerfahrenheit gegen die ausgebufften Deggendorfer nicht kompensiert werden. Dennoch darf man sich die Saison als Erfolg verbuchen.

Spieler der Saison: Julien Pelletier
Julien wer? Das war die Frage bei vielen vor der Saison, doch der 2014 von den Columbus Blue Jackets gedraftete Pelletier zeigte, warum er auf den Zetterln der NHL-Scouts stand. Spielerisch stark, mit einem echten Torriecher ausgestattet und dazu einer, der seine Mannschaft mitriss: Pelletier dürfte die Erwartungen an der Ruhr übertroffen haben und allein deswegen ein Kandidat für Liga zwei sein. Ebenfalls stark: Kyle DeCoste und Marcel Pfänder.

Enttäuschung der Saison: Werner Hartmann
Eigentlich ist es schwer, in dieser starken Essener Saison eine Enttäuschung auszumachen, doch am Ehesten dürfte dies auf den „Abwehr-Papa“ der Moskitos zutreffen. Hartmann war offensiv, trotz seiner Qualitäten, kein Faktor und wirkte in vielen Defensivaktionen seltsam gehemmt. Da haben ihm die Jungen wie Pfänder, Gauch oder Granz doch den Rang abgelaufen.

Ausblick
Die Saison ist zu Ende und in Essen kündigt sich ein Umbruch an – mal wieder. 14 Spieler werden Essen definitiv verlassen, vier Spieler stehen als Neuzugänge fest. Und bei allem Respekt vor Frank Gentges und seiner Arbeit: bei Verpflichtungen wie Gosdeck, Gerartz oder Grözinger kann einem sein Understatement ziemlich auf die Nerven gehen. Wenn der Rest des Kaders nur halbwegs so aussieht wie jetzt, dann ist mit den Stechmücken auch in der neuen Saison ganz oben zu rechnen.

Christian Schülling

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OL Nord: Timmendorf verpflichtet Wunschtrainer https://test.hockey-news.info/ol-nord-timmendorf-verpflichtet-wunschtrainer/ Mon, 02 Apr 2018 11:42:49 +0000 https://hockey-news.info/?p=19612 Der EHC Timmendorfer Strand freut sich, ein kleines Ostergeschenk zu präsentieren. Denn der neue Trainer für die kommende Saison steht fest. Andreas Bentenrieder wird das Kommando an der EHCT-Bande übernehmen und erhält einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten. „Bente“ ist der absolute Wunschkandidat des Vorstandes. Dies bekräftigte der Erste Vorsitzende des EHCT 06, Dennis […]

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Der EHC Timmendorfer Strand freut sich, ein kleines Ostergeschenk zu präsentieren. Denn der neue Trainer für die kommende Saison steht fest. Andreas Bentenrieder wird das Kommando an der EHCT-Bande übernehmen und erhält einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten. „Bente“ ist der absolute Wunschkandidat des Vorstandes.

Dies bekräftigte der Erste Vorsitzende des EHCT 06, Dennis Sauerbrei: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Andreas Bentenrieder unseren Wunschtrainer bekommen haben. Er hat einen ausgezeichneten Ruf in der Eishockey-Welt und vor allem lebt er vor, was wir brauchen. Mit Einsatz und Willen kann man viel erreichen und genau diese Einstellung brauchen wir. Dazu steht er seit 20 Jahren hinter der Bande und bringt so sehr viel Erfahrung mit.“

Klar ist: der 50-Jährige aus Mühldorf am Inn hat genaue Vorstellungen, was die kommende Saison angeht: „Mir ist es sehr wichtig, dass wir selbstbewusst auftreten und mit harter und fleißiger Trainingsarbeit eine Situation schaffen, die mit der vergangenen Spielzeit nichts zu tun hat. Ich will unkompliziertes und weitestgehend schnörkelloses Eishockey sehen – Gesunde Härte und viele Schüsse auf gegnerische Tor. Vor allem will ich auch, dass meine Männer ihre Farben mit Stolz tragen und dem Gegner signalisieren, dass es heute sehr schwer wird. Wichtig ist der unbedingte Siegeswille. Wie es am Ende ausgeht, werden wir sehen. Jedenfalls will ich nach jedem Spiel das gute Gefühl haben, dass wir heute alles gegeben haben. Die Jungs sollen keine Angst vor möglichen Fehlern haben. Tue es einfach und hab Spaß dabei!“

Zur Vita des neuen Timmendorfer Trainers: Andreas Bentenrieder begann im Nachwuchs des EHC Waldkraiburg seine Karriere und sammelte dort sowie beim EHC 80 Nürnberg, bei den Young Lions Frankfurt. Seine erste Trainerstelle im Seniorenbereich hatte er 1996, als er die Haßfurt Sharks zum Klassenerhalt in der damaligen 2. Liga Süd führte. Nach weiteren Stationen als Jugendtrainer übernahm „Bente“ 2003 den ERC Lechbruck und schaffte mit dem kleinen Club aus dem Ostallgäu den sportlichen Klassenerhalt in der Bayernliga. Nach Stationen in Landsberg und Schongau heuerte der Vollbluttrainer 2005 beim Rostocker EC an und führte unseren Rivalen zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost. Nach Rostock folgten Engagements in Trottern und Schönheide, ehe er 2008 und 2009 mit dem ESV Hügelsheim jeweils knapp am Aufstieg in die Oberliga scheiterte. Es folgte ein Auslandsjahr beim EV Bozen, mit dem er in der dritten italienischen Liga die Meisterschaft feierte. Nach einer gesundheitlich bedingten Auszeit übernahm Andreas Bentenrieder 2011 den Adendorfer und sollte vielen Beobachtern aus diesen knapp zwei Jahren bekannt sein. Zuletzt war er wieder im Jugendbereich aktiv und hinterließ vor allem als Cheftrainer der DNL-Mannschaft des Augsburger EV einen bleibenden Eindruck.

PM EHC Timmendorfer Strand

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OL-Playoffs: Zwei Team buchen Halbfinale – DSC muss nachsitzen https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-zwei-team-buchen-halbfinale-dsc-muss-nachsitzen/ Tue, 27 Mar 2018 21:41:37 +0000 https://hockey-news.info/?p=19419 Die Selber Wölfe und die Hannover Scorpions folgen den Tilburg Trappers ins Halbfinale der Oberliga-Playoffs. Der Süddritte aus Oberfranken besiegte die Icefighters Leipzig im vierten Spiel mit 3:1 und sicherte sich so das Ticket für die Runde der letzten Vier. Spannend machten es die Hannover Scorpions, welchen den Südzweiten Starbulls Rosenheim sieben Sekunden vor Schluss […]

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Die Selber Wölfe und die Hannover Scorpions folgen den Tilburg Trappers ins Halbfinale der Oberliga-Playoffs. Der Süddritte aus Oberfranken besiegte die Icefighters Leipzig im vierten Spiel mit 3:1 und sicherte sich so das Ticket für die Runde der letzten Vier. Spannend machten es die Hannover Scorpions, welchen den Südzweiten Starbulls Rosenheim sieben Sekunden vor Schluss mit 2:1 besiegten. Der Südmeister aus Deggendorf hingegen muss nachsitzen. Der DSC verlor bei den Moskitos Essen mit 3:4, so dass es an Gründonnerstag zu Spiel fünf kommt.

Deggendorfer SC – Moskitos Essen 2:2
Spiel 4: 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
Die äußerst enge und dabei faire Serie zwischen dem Südmeister und dem Nord-Fünften erfährt den ultimativen Showdown. Vor mehr als 2500 Zuschauern am Westbahnhof erkämpften sich die Moskitos das fünfte Spiel. Dabei ging es aus Sicht der Essener schlecht los, denn Dimitri Litesov sorgte nach nur 71 Sekunden für die Deggendorfer Führung. Die Moskitos stachen aber schnell zurück; in Unterzahl gelang Dominik Lascheit der Ausgleich (4.). Die Partie wogte hin und her, am Ende hatten beide Teams exakt 35 Schüsse abgefeuert. Die nächsten Treffer landeten die Gastgeber. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 77 Sekunden sorgten Julian Lautenschlager (25.) und Kyle DeCoste (26.) für ein 3:1. Kyle Gibbons gelang kurz vor Ende des Mitteldrittels der Anschluss (38.). Eng und spannend blieb es bis in die Schlussphase. Dann trat Marcel Pfänder auf den Plan, stellte in doppelter Überzahl auf 4:2 (56.). Deggendorf gab sich aber noch nicht geschlagen und kam nochmal zurück. Mehr als der Anschlusstreffer durch Rene Röthke im Powerplay (58.) war aber nicht drin. Am Donnerstag sehen sich beide Teams dann in Niederbayern wieder.

Starbulls Rosenheim – Hannover Scorpions 1:3
Spiel 4: 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)
Die große Überraschung im Viertelfinale ist perfekt. Die Hannover Scorpions werfen den DEL2-Absteiger aus den Playoffs. Dabei kann sich der Deutsche Meister von 2010 bei Goalie Björn Linda (37 Saves) bedanken, der vor allem in der Schlussphase zu großer Form auflief. Der zweite Dank geht an Routinier Björn Bombis, welcher sieben Sekunden vor dem Ende mit dem 2:1 alles klar machte. Zuvor hatte Chad Niddery für die Führung gesorgt (32.), welche Rosenheim durch Fabian Zick spät, aber verdient ausglich (58.). Doch da es die Starbulls zuvor versäumten, den einen oder anderen Treffer mehr zu erzielen, können sie nun das Unternehmen Wiederaufstieg ad acta legen.

Icefighters Leipzig – Selber Wölfe 1:3
Spiel 4: 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
Die Wölfe machen im Heimspiel den Halbfinal-Einzug perfekt und dies am Ende auch verdient. Dabei bissen sich die Gastgeber lange die Zähne an Icefighters-Goalie Benedict Roßberg aus. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Herbert Geisberger für Jubel unter den mehr als 2600 Zuschauern sorgte. Lukas Pozivil legte in Überzahl nach (37.) und Ian McDonald machte in Unterzahl mit dem 3:0 alles klar (46.). Die Icefighters kämpften zwar, mehr als der Ehrentreffer durch Damian Schneider (47.) war aber nicht drin. Selb zieht damit erstmals seit 2013 wieder ins Playoff-Halbfinale ein.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Tilburg durch – Deggendorf erkämpft sich Matchpuck https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-tilburg-durch-deggendorf-erkaempft-sich-matchpuck/ Sun, 25 Mar 2018 20:56:34 +0000 https://hockey-news.info/?p=19336 Die erste Viertelfinal-Serie ist entschieden: die Tilburg Trappers holen sich dank eines 4:1-Heimerfolgs den Sweep über die Eisbären Regensburg. Der Deggendorfer SC erkämpfte sich dank eines 6:3 gegen die Moskitos Essen den ersten Matchpuck. Dem Playoff-Tod sind die Icefighters Leipzig und die Starbulls Rosenheim von der Schippe gesprungen. Leipzig bezwang die Selber Wölfe mit 6:2, […]

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Die erste Viertelfinal-Serie ist entschieden: die Tilburg Trappers holen sich dank eines 4:1-Heimerfolgs den Sweep über die Eisbären Regensburg. Der Deggendorfer SC erkämpfte sich dank eines 6:3 gegen die Moskitos Essen den ersten Matchpuck. Dem Playoff-Tod sind die Icefighters Leipzig und die Starbulls Rosenheim von der Schippe gesprungen. Leipzig bezwang die Selber Wölfe mit 6:2, Rosenheim kämpfte die Hannover Scorpions mit 4:3 nieder. Bereits am Dienstag geht es mit Spiel vier weiter.

Tilburg Trappers – Eisbären Regensburg 3:0
Spiel 3: 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)
Nach zwei sehr knappen Duellen war Spiel drei dann noch eine recht klare Angelegenheit für die Trappers – die sich aber dennoch selbst Schwierigkeiten machten. Denn die Fallensteller versäumten es nach dem Doppelpack von Nardo Nagtzaam (19./24./UZ) alles klar zu machen. So blieb Regensburg nach einem Überzahltreffer von Jason Pinizzotto (27.) im Spiel. Erst relativ spät erlöst Kevin Bruijsten die 2625 Zuschauer im Stappegoor (45.). Parker Bowles machte mit dem 4:1 endgültig den Deckel drauf (54.) und bleibt somit im siebten Playoff-Spiel in Serie ungeschlagen.

Deggendorfer SC – Moskitos Essen 2:1
Spiel 3: 6:3 (1:1, 3:2, 2:0)
Im dritten Spiel kann sich der Südmeister auf seine Führungsspieler verlassen. Überragend war dabei Curtis Leinweber, welcher an fünf von sechs Toren beteiligt war, aber auch Kyle Gibbons (vier) und Rene Röthke (zwei) scorten mehrfach. Dennoch hielt Essen über weite Strecken gut dagegen Routinier Röthke eröffnete mit einem Powerplay-Treffer den Reigen (3.), was die Moskitos ebenfalls im Powerplay durch Kyle DeCoste beantworteten (6.). Im zweiten Drittel zog Deggendorf durch Gibbons (21.) und Leinweber (23.) zunächst auf 3:1 davon, doch nur 13 Sekunden später verkürzte Andrej Bires. Im Powerplay stellte Leinweber den alten Abstand wieder her (29.). Auch diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten: Tim Fiedler stellte auf 3:4 aus Essener Sicht (30.). Andrew Schembri ließ den DSC dann endgültig auf die Siegerstraße einbiegen (42.), was Röthke mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 6:3 vergoldete (58.).

Starbulls Rosenheim – Hannover Scorpions 1:2
Spiel 3: 4:3 (0:1, 1:1, 3:1)
Durchatmen in Rosenheim: erneut schienen sich die Oberbayern am Deutschen Meister von 2010 die Zähne auszubeißen, doch dank Fabian Zick bleiben die Starbulls im Rennen. 16 Sekunden vor dem Ende traf der Stürmer zum 4:3-Siegtreffer. Zuvor hatte Hannover aber vorgelegt, ging durch Thomas Pape früh in Führung (4.). Diesem Rückstand lief Rosenheim lange hinterher, ehe Chase Witala endlich der Ausgleich gelang (25.), doch Brian Gibbons sorgte für das 2:1 der Scorpions (32.). Im Schlussdrittel wurde es dann turbulent. 39 Sekunden nach Wiederbeginn glich Viteszlav Bilek aus und keine drei Minuten später sorgte Zick für die erste Führung der Gastgeber (44.). Doch praktisch im direkten Gegenzug stelle Christoph Koziol auf 3:3. So blieb es spannend und als schon alle an Überstunden dachten, traf Zick zum Sieg.

Icefighters Leipzig – Selber Wölfe 1:2
Spiel 3: 6:2 (1:1, 2:0, 3:1)
Auch in Leipzig dürfte Durchatmen geherrscht haben. In einem sehr intensiven Spiel konnten sich die Icefighters behaupten. Damian Schneider brachte die Gastgeber in Führung (11.), doch die Wölfe hielten gut mit und kamen zum verdienten Ausgleich durch Herbert Geisberger (17.). Im Mitteldrittel hatten beide Teams ihre Chancen, Tore machte aber nur Leipzig. Hubert Berger (22.) und Hannes Albrecht (39.) schossen ein 3:1 heraus. Im letzten Drittel drückte Selb auf den Ausgleich, brauchte aber bis zur 52. Minute, ehe Lenny Gare mit dem Anschlusstreffer etwas zählbare gelang. Doch nur 30 Sekunden später stellte Albrecht den alten Abstand wieder her und als Michal Velecky gar das 5:2 gelang (54.), war die Messe im Prinzip gelesen. Die Wölfe probierten zwar nochmal alles, doch statt des Anschlusses markierte Jakub Weber in Unterzahl den Empty Netter (59.).

Christian Schülling

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OL-Nord: Saisonrückblick Füchse Duisburg – Wieder nichts mit dem Aufstieg https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-fuechse-duisburg-wieder-nichts-mit-dem-aufstieg/ Sun, 25 Mar 2018 10:50:33 +0000 https://hockey-news.info/?p=19309 Wenn man an der Wedau glaubt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen dürfte, dann kommt es noch schlimmer. Die Füchse Duisburg haben eine echte Chaos-Saison hingelegt, drei Trainer verschlissen und die erhoffte Kontinuität nicht reingebracht. Da war das Playoff-Aus in Runde eins vorprogrammiert. Dass man auf Krampf jedes Jahr versucht mit einer quasi runderneuerten Mannschaft […]

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Wenn man an der Wedau glaubt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen dürfte, dann kommt es noch schlimmer. Die Füchse Duisburg haben eine echte Chaos-Saison hingelegt, drei Trainer verschlissen und die erhoffte Kontinuität nicht reingebracht. Da war das Playoff-Aus in Runde eins vorprogrammiert.

Dass man auf Krampf jedes Jahr versucht mit einer quasi runderneuerten Mannschaft den Aufstieg in die DEL2 zu schaffen, rächt sich. Statt Trainer und Sportdirektor in Ruhe arbeiten zu lassen, wird die Notbremse gezogen, egal ob die Mannschaft auf Platz vier liegt oder auf Rang sechs. So hat man in Duisburg den eigenen Ruf, aber auch den zweier angesehener Trainer (Irwin, Petrozza) arg ramponiert. Und wofür? Für ein 0:3 in Runde eins gegen Selb.

Spieler der Saison: Robin Slanina
Wechsel zum großen Lokalrivalen sind immer heikel und am Mannschaftserfolg gemessen, dürfe sich der von Robin Slanina nach Duisburg nicht ausgezahlt haben. Am 27-Jährigen lag das aber nicht, denn er legte die gleichen Zahlen auf wie im Vorjahr: 41 Punkte – allerdings in nur 27 Spielen. Was wäre wohl gewesen, wenn er (fast) alle Spiel gemacht hätte? Ebenfalls gut in dieser Saison: Christoph Mathis und Sam Verelst

Enttäuschung der Saison: Raphael Joly
Es ist natürlich schwierig, den Topscorer eines Teams als Enttäuschung darzustellen, doch auf Raphael Joly trifft das zu. Nicht nur, weil der Niederländer sein statistisch schlechtestes Jahr auflegte, sondern auch, weil er seinem Ruf als Egozentriker und „Diva“ alle Ehre machte. An guten Tagen ist er einfach zu gut für die Oberliga, an schlechten Tagen -die es leider häufiger gab- wird er zum Problem für die Mannschaft. Kein Wunder, dass ihn Reemt Pyka auf die Tribüne verbannte.

Ausblick
Es ist mal wieder Zeit für einen Neuanfang in Duisburg. Den soll Lance Nethery in Angriff nehmen, der auf seinen Posten als Sportdirektor zurückkehrt. Er muss einen neuen Trainer suchen und vor allem die Mannschaft aufbauen, da man bereits ankündigte, den Großteil der Mannschaft nicht behalten zu wollen. Erfolgreich kann dies aber nur werden, wenn sich Kenston und Geschäftsführer Sebastian Uckermann aus den sportlichen Dingen heraushalten.

Christian Schülling

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OL-Nord: Saisonrückblick Hannover Indians – Eine Schwächephase zur Unzeit https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-hannover-indians-eine-schwaechephase-zur-unzeit/ Sat, 24 Mar 2018 14:10:05 +0000 https://hockey-news.info/?p=19289 Wenn es in dieser Saison ein Team gab, welches für Spannung stand, dann waren es die Hannover Indians. Satte 15mal (ohne Playoffs) musste die Truppe von Lenny Soccio in die Verlängerung oder ins Penaltyschießen, neunmal verließen sie das Eis als Sieger. Eine tolle Quote und auch sonst darf man am Pferdeturm von einer guten Saison […]

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Wenn es in dieser Saison ein Team gab, welches für Spannung stand, dann waren es die Hannover Indians. Satte 15mal (ohne Playoffs) musste die Truppe von Lenny Soccio in die Verlängerung oder ins Penaltyschießen, neunmal verließen sie das Eis als Sieger. Eine tolle Quote und auch sonst darf man am Pferdeturm von einer guten Saison sprechen. Denn Fakt ist: die Indians sind besser, als es Rang sieben aussagt.

Allerdings kam die große Schwächephase zur Unzeit. Sechs der letzten acht Meisterrundenspiele verloren die Indians und wurden so bis auf den siebten Platz durchgereicht. Zwar berappelte man sich in den Playoffs nochmal und schied nur knapp gegen Rosenheim aus, doch am Monat Februar werden die Niedersachsen noch etwas zu knabbern haben,

Spieler der Saison: Lasse Uusivirta
In Zeiten, in denen die meisten Oberliga-Clubs auf die nordamerikanische oder Osteuropa-Karte setzen, hat kaum jemand finnische „Kontis“ auf dem Schirm – und doch haben sie immer einen großen Impact. Dies gilt in dieser Saison vor allem für Uusivirta. Der Mann aus Espoo sorgte in der Abwehr für Stabilität und kurbelte das Spiel an, was ihm den verdienten Lohn des besten Imports in der Oberliga Nord einbrachte. Einzig mehr Torgefahr könnte er ausstrahlen, aber das kann man durchaus als „Kritik auf hohem Niveau“ verbuchen. Ebenfalls stark: Branislav Pohanka und Sebastian Albrecht

Enttäuschung der Saison: Robby Hein
Die große Enttäuschung sucht man am Pferdeturm vergeblich, aber wenn es eine gibt, dann ist es Robby Hein. Ja, die Rolle des 29-Jährigen hat sich geändert, aber dass die Produktivität so einbricht, ist dann doch überraschend. Noch vor zwei Jahren erzielte der gebürtiger Bottroper 63 Punkte, heuer war es nur 1/3 davon. Das dürfte für Heins Ansprüche einfach zu wenig sein.

Ausblick
Bei vielen Teams deutet sich ein Umbruch an, bei den Indians ist das Gegenteil der Fall. Trainer Lenny Soccio dürfte sicher im Sattel sitzen und bereits acht Spieler besitzen Verträge für die kommende Spielzeit. Da dürften die Kleefelder deutlich entspannter an die Off-Season gehen als mancher Liga-Konkurrent. Spannend wird aber die Frage, ob man Uusivirta auf der Farm halten kann und ob man adäquaten Ersatz für Goalie Sebastian Albrecht findet.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Drei Teams weiter ungeschlagen – Rosenheim vor dem Aus https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-drei-teams-weiter-ungeschlagen-rosenheim-vor-dem-aus/ Sat, 24 Mar 2018 14:07:42 +0000 https://hockey-news.info/?p=19286 Was war denn das für ein zweiter Spieltag im Playoff-Viertelfinale. Alle vier Partien waren hart umkämpft und hätten auch anders ausgehen können. Dennoch stehen drei Serien vor der Entscheidung. Meister Tilburg gewann auch sein fünftes Endrundenspiel, siegte in Regensburg mit 4:2 und hat damit am Sonntag Matchpuck. Gleiches gilt für Selb. Die Oberfranken besiegten Leipzig […]

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Was war denn das für ein zweiter Spieltag im Playoff-Viertelfinale. Alle vier Partien waren hart umkämpft und hätten auch anders ausgehen können. Dennoch stehen drei Serien vor der Entscheidung. Meister Tilburg gewann auch sein fünftes Endrundenspiel, siegte in Regensburg mit 4:2 und hat damit am Sonntag Matchpuck. Gleiches gilt für Selb. Die Oberfranken besiegten Leipzig mit 4:3 und können in der Fremde alles klar machen. Auch die Hannover Scorpions können am Sonntag das Halbfinale buchen, denn auch sie führen nach dem 6:5-Heimsieg gegen Rosenheim mit 2:0. Als einziges Team schaffte Essen dank eines 3:2-Heimsieges gegen Deggendorf den Serienausgleich

Tilburg Trappers – Eisbären Regensburg 2:0
Spiel 2: 4:2 (2:1, 0:0, 2:1)
Die Trappers werden im Viertelfinale richtig gefordert. Trotz einer frühen 2:0-Führung nach Toren von Mitch Bruijsten (2.) und Giovanni Vogelaar (8./ÜZ) hatte der Meister große Mühe mit dem Süd-Siebten. Die Eisbären kamen danach besser in die Partie und zum Anschluss durch Tomas Gulda (11.). Im Anschluss wogte die Partie hin und her, beide Teams hatten ihre Chancen. Es dauerte aber bis ins letzte Drittel, ehe Danny Stempher auf 3:1 für die Gäste stellte (48.). Die Eisbären gaben aber nicht auf und verkürzten durch einen Powerplay-Treffer von Benjamin Kronawitter auf 2:3 (59.). Im Anschluss ging Goalie Holmgren vom Eis, doch statt des Ausgleichs machte Brock Montgomery mit dem 4:2 alles klar (60.)

Deggendorfer SC – Moskitos Essen 1:1
Spiel 2: 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
Wie am Mittwoch war es auch am Freitag in Essen ein enges Spiel, in dem diesmal die Special Teams im Vordergrund standen. So sorgte Tom Fiedler in Unterzahl für das 1:0 für die Gastgeber (11.). In Überzahl gelang Kyle Gibbons im Mittelabschnitt der Ausgleich (29.), doch Julian Lautenschlager schoss die Moskitos in Front (32.). Auch dieser Treffer fiel im Powerplay. Deggendorf drückte im Mittelabschnitt, doch mitten hinein in die Sturm- und Drangphase gelang Christoph Ziolkowski das 3:1 (38.). Auch im letzten Drittel probierte es der Südmeister weiter, während Essen mit Mann und Maus verteidigte. In doppelter Überzahl machte Andrew Schembri die Partie wieder richtig spannend (54.), für den Ausgleich reicht es aber nicht mehr.

Starbulls Rosenheim – Hannover Scorpions 0:2
Spiel 2: 5:6 (1:3, 0:2, 4:1)
Nach 40 Minuten war die Partie in der Wedemark eigentlich entschieden. Zwar ging Rosenheim durch Chase Witala in Überzahl in Führung (5.), biss sich aber in der Folge die Zähne zu oft an. So drehten die Scorpions die Partie, gingen nach Toren von Björn Bombis (12.), Patrick Schmd in Überzahl (18.) und Sachar Blank (20.) mit 3:1 in die erste Pause. Im Mittelabschnitt schienen die Gastgeber die Parie zu entscheiden, Sean Fischer (26.) und Dennis Schütt (40./ÜZ) stellten auf 5:1. Doch die Starbulls legten ein unglaubliches Comeback an den Tag. Innerhalb von sechs Minuten verkürzten Witala (42.) und Viteszlav Bilek (45./48.) auf 4:5. Als Fabian Zick sogar den Ausgleich zielte (53.) schien das Spiel endgültig zu kippen. Doch mit einem letzten Stich ins Rosenheimer Herz sorgte Brian Gibbons für den Heimsieg (56.).

Icefighters Leipzig – Selber Wölfe 0:2
Spiel 2: 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)
Neben Tilburg bleiben die Selber Wölfe das einzig ungeschlagene Team in den Playoffs. Doch erneut war die Partie enorm eng, denn die Icefighters hielten gut mit. Sie gingen durch Hannes Albrecht sogar mit 1:0 in Führung (12.). Die Gastgeber schlugen im zweiten Abschnitt zurück. Kyle Piwowarczyk (22.) und Herbert Geisberger (31.) drehten das Spiel. Dmitri Komnik glich aber wieder aus. Zu Beginn des Schlussabschnitts gab es die beste Phase der Wölfe, was Piwowarczyk (42.) und Achim Moosberger (44.) zum 4:2 nutzten. Der Rest war Abwehrschlacht pur und Leipzig brauchte zu lange, um zum Anschluss zu kommen. In Überzahl traf Albrecht dann zum dritten Mal für die Icefighters (59.). Der Ausgleich blieb den Gästen aber verwehrt.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Herner EV – Am Ende nicht gut genug https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-herner-ev-am-ende-nicht-gut-genug/ Fri, 23 Mar 2018 11:26:44 +0000 https://hockey-news.info/?p=19235 Ein Kandidat für die Top-6, das war der Herner EV vor der Saison. Doch am Ende war es eine enttäuschende Saison für den Vorrundenmeister des Vorjahres, nur Rang acht und das Aus in der ersten Playoff-Runde stehen zu Buche. Nun ist eine Zeit des Umbruchs angekündigt. Schon der Auftakt in die Saison geriet mit einem […]

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Ein Kandidat für die Top-6, das war der Herner EV vor der Saison. Doch am Ende war es eine enttäuschende Saison für den Vorrundenmeister des Vorjahres, nur Rang acht und das Aus in der ersten Playoff-Runde stehen zu Buche. Nun ist eine Zeit des Umbruchs angekündigt.

Schon der Auftakt in die Saison geriet mit einem 1:8 zu einem Fiasko und wenngleich danach fünf Siege in Serie folgten, war die Saison von Beginn an eine Achterbahnfahrt – auch bedingt durch den Abgang von Trainer Frank Petrozza, welcher Mitten in der Saison nach Duisburg wechselte. Sein Nachfolger Uli Egen brachte zwar Ruhe rein, für die Meisterrunde reichte es nicht. Durch die Quali-Runde pflügte Herne nach Belieben, doch schon am Ende war zu erkennen, dass Herne erneut schwächelte. Dies gipfelte in einem klaren Playoff-Aus gegen Deggendorf.

Spieler der Saison: Philipp Kuhnekath
Hier könnten sicherlich auch andere Namen stehen, doch Philipp Kuhnekath ist wohl die Entdeckung der Saison. Der Förderlizenzspieler aus Krefeld überzeugte spielerisch und hat sich zurecht selbst mit einigen Einsätzen in der DEL belohnt. 34 Punkte in 29 Spielen sind eine Hausnummer. Ebenfalls stark: das Kanadier-Duo McLeod/Snetsinger und Verteidiger Michel Ackers.

Enttäuschung der Saison: Maik Klingsporn
Im Grunde spielte Klingsporn keine schlechte Saison. Der DEL-erfahrene Verteidiger nutzte seine Tryout-Chance und spielte sich am Gysenberg fest. Allerdings hinterlassen seine beiden Matchstrafen im Saisonendspurt und in den Playoffs einen mehr als faden Beigeschmack. Unsportlich ist für beide Aktionen wohl noch eine harmlose Bemerkung….

Ausblick
Ein Umbruch steht in Herne an, gleich sechs Spieler werden auf jeden Fall gehen. Hier muss vor allem das Scoring von Aaron McLeod und die Erfahrung, speziell von Kapitän Stephan Kreuzmann und Routinier Thomas Richter, ersetzt werden. Das wird schon schwer genug. Darüber hinaus macht auch Uli Egen an der Bande nicht weiter – allerdings steht der neue Mann schon fest. Herbert Hohenberger übernimmt an der Bande im Ruhrgebiet.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Crocodiles Hamburg – Zu wenig Tiefe bei großer Seuche https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-crocodiles-hamburg-zu-wenig-tiefe-bei-grosser-seuche/ Thu, 22 Mar 2018 19:47:20 +0000 https://hockey-news.info/?p=19194 In der Saison 2016/17 gehörten die Crocodiles Hamburg zu den Überraschungen der Spielzeit, in diesem Jahr gehören sie zu den Enttäuschungen. 32 Punkte fehlten auf den Playoff-Rang, der eigentlich rund um Weihnachten schon nicht mehr zu erreichen war. Was vor allem an der Verletzungsseuche lag. Christoph Schubert frühzeitig raus, Norman Martens frühzeitig raus, Brad McGowan […]

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In der Saison 2016/17 gehörten die Crocodiles Hamburg zu den Überraschungen der Spielzeit, in diesem Jahr gehören sie zu den Enttäuschungen. 32 Punkte fehlten auf den Playoff-Rang, der eigentlich rund um Weihnachten schon nicht mehr zu erreichen war. Was vor allem an der Verletzungsseuche lag.

Christoph Schubert frühzeitig raus, Norman Martens frühzeitig raus, Brad McGowan lange verletzt und auch Talent Gianluca Balla mit Season-Ending-Injury: Trainer Herbert Hohenberger konnte einem leid tun, zumal ja auch noch Krankheiten und kleinere Wehwehchen dafür sorgten, dass häufig nur 13 oder 14 Spieler auf dem Spielberichtsbogen standen. Allerdings -und das war weit häufiger der Fall- rächte sich die fehlende Tiefe, speziell in der Verteidigung. Die Spieler aus der zweiten Reihe konnten die Verletzungen selten bis gar nicht auffangen.

Spieler der Saison: André Gerartz
Mit seiner bisweilen sehr lässigen Art eckt Gerartz häufiger an und steht so sicherlich eher im Zentrum der Kritik als andere. Dabei ist das häufig unberechtigt, denn der 24-Jährige lieferte auch in diesem Jahr ab. 74 Punkte stehen für den gebürtigen Kölner zu Buche, mehr als beispielsweise bei Josh Mitchell. Nun geht Gerartz aber nach essen. Ebenfalls stark: Brad McGowan (lange verletzt) und Nachwuchstalent Leo Prüßner.

Enttäuschung der Saison: Moritz Israel
Bis zu seiner Verletzung 2016/17 war Israel einer der Nachwuchsstars der Liga, doch danach kam er irgendwie nicht richtig in Schwung. Klar 21 Punkte in 36 Spielen sind nicht schlecht, aber sein Talent brachte der 22-Jährige zu selten auf das Eis. Viel mehr leistete er sich zu viele unnötige Fouls und Scharmützel mit Gegenspielern.

Ausblick
Auch in Hamburg stehen die Zeichen auf Neuanfang. Zehn Spieler gehen, weitere Abgänge sind nicht ausgeschlossen. Ebenso wird auch Trainer Hohenberger die Elbe verlassen. Wird also ein spannender Sommer, denn neben einem Coach, welcher mit Alphatieren wie Schubert, McGowan oder Martens klar kommt, muss auch die Mannschaft ein neues Gesicht bekommen. Da darf man gespannt sein, ob die Crocodiles mehr Geld generieren können, um das anspruchsvolle Publikum zufrieden zu stellen.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Black Dragons Erfurt – Zu unkonstant für mehr https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-black-dragons-erfurt-zu-unkonstant-fuer-mehr/ Thu, 22 Mar 2018 11:30:44 +0000 https://hockey-news.info/?p=19171 Von einer Katastrophensaison waren die Black Dragons aus Erfurt sicherlich weit entfernt. Aber das, was man sich vorgenommen hat, das hat man nicht erreicht, denn die Playoffs wurden klar verpasst. Und das hat letztlich zwei Gründe: große Verletzungssorgen und eine große Unkonstanz. Kaum ein Spiel verging, ohne dass es eine Hiobsbotschaft für Trainer Thomas Belitz […]

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Von einer Katastrophensaison waren die Black Dragons aus Erfurt sicherlich weit entfernt. Aber das, was man sich vorgenommen hat, das hat man nicht erreicht, denn die Playoffs wurden klar verpasst. Und das hat letztlich zwei Gründe: große Verletzungssorgen und eine große Unkonstanz.

Kaum ein Spiel verging, ohne dass es eine Hiobsbotschaft für Trainer Thomas Belitz gab, Der ohnehin dünne Kader war so noch weiter dezimiert. Das erklärt speziell die lange Durststrecke im Oktober und November. Wenn aber alle an Bord waren, dann waren die Drachen durchaus in der Lage, jeden zu schlagen – allerdings brachten sie die Form zu selten auf das Eis, um dauerhaft in den Kampf um die Playoff-Ränge einzugreifen.

Spieler der Saison: Robin Sochan
Der „alte Mann“ in Erfurts Verteidigung zeigt einmal mehr, dass hohes Alter nicht vor guten Leistungen schützt. 53 Punkte erzielte der 40-Jährige in 39 Partien, war damit nach Dennis Schütt produktivster Offensivverteidiger und auch als Anker in der Defensive war er nicht wegzudenken. Ebenfalls stark: Michal Vazan, Carsten Gosdeck und Felix Schümann

Enttäuschung der Saison: Jakub Wiecki
Eigentlich war der 29-Jährige in den letzten Jahren die Scoring-Konstanz in Person und konnte selbst in der schwachen Saison in Halle bzw. Duisburg regelmäßig anschreiben. Doch in dieser Saison war bei Wiecki der Wurm drin, die großen Vorschusslorbeeren konnte er nicht erfüllen. Sechs mickrige Törchen sind viel zu wenig.

Ausblick
Den anderen Konkurrenten aus der zweiten Tabellenhälfte haben die Black Dragons etwas voraus: mit Fred Carroll wurde bereits der neue Trainer vorgestellt. Und der erfahrene Deutsch-Kanadier wird voll angreifen wollen. Allerdings sind viele Leistungsträger wie Vazan, Sochan oder Maaßen deutlich in den 30ern, andere haben diese Schwelle gerade überschritten oder überschreiten sie vor Saisonbeginn. Daher wird spannend, zu sehen sein, wie Carroll den Kader umgestalten wird und kann.

Christian Schüllin

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OL-Playoffs: Meister weiter ungeschlagen – Scorpions überraschen https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-meister-weiter-ungeschlagen-scorpions-ueberraschen/ Thu, 22 Mar 2018 07:46:43 +0000 https://hockey-news.info/?p=19164 Die Meister der Oberligen Nord und Süd halten sich weiter schadlos, hatten bei ihren Auftaktbegegnungen im Viertelfinale mehr Mühe als erhofft. Nordmeister Tilburg Trappers mühte sich gegen die Eisbären Regensburg zu einem 3:2. Das Süd-Pendant vom Deggendorfer SC gewann mit 4:3 gegen starke Moskitos aus Essen. Für eine echte Überraschung sorgten die Hannover Scorpions, welche […]

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Die Meister der Oberligen Nord und Süd halten sich weiter schadlos, hatten bei ihren Auftaktbegegnungen im Viertelfinale mehr Mühe als erhofft. Nordmeister Tilburg Trappers mühte sich gegen die Eisbären Regensburg zu einem 3:2. Das Süd-Pendant vom Deggendorfer SC gewann mit 4:3 gegen starke Moskitos aus Essen. Für eine echte Überraschung sorgten die Hannover Scorpions, welche bei den Starbulls Rosenheim mit 4:1 siegten. Den Heimvorteil holten sich die Selber Wölfe, dank eines 4:1 bei den Icefighters Leipzig.

Tilburg Trappers – Eisbären Regensburg 1:0
Spiel 1: 3:2
Es war enger als gedacht für den Meister, der am Ende aber dennoch einen Sieg über die Zeit rettet. Dabei sah es nach zwölf Minuten gut aus, denn die Trappers führten nach Toren von Nardo Nagtzaam (9.) und Brock Montgomery (12.) mit 2:0. Allerdings lief Eisbären-Goalie Peter Holmgren zu großer Form auf, hielt sein Team im Spiel. Nikola Gajovsky verkürzte dann kurz vor der Drittelpause (20.). Unmittelbar nach Wiederbeginn stellten Mitch Bruijsten in Überzahl den alten Abstand wieder her (22.). Tomas Gulda stellte in der 27. Minute auf 2:3. Im Anschluss verpasste es Tilburg den Sack zuzumachen, während die Regensburger Nadelstiche ebenfalls keinen Erfolg brachten.

Deggendorfer SC – Moskitos Essen 1:0
Spiel 1: 4:3
So gerade eben zieht der Südmeister den Kopf aus der Schlinge. Robert Peleikis sorgte zwar für die frühe Führung (5.), doch im Anschluss legte der DSC nicht nach. So blieben die Moskitos im Spiel und schlugen innerhalb von 57 Sekunden zu. Andrej Bires (24.) und Dominik Lascheit (25.) drehten die Partie. Sergej Janzen sorgte aber für das schnelle 2:2 (28.). In einem abwechslungsreichen Schlussabschnitt brachte Alexander Janzen die Gastgeber wieder in Front (45.), ehe Kyle Gibbons sogar auf 4:2 erhöhte (52.). Doch die Entscheidung war das nicht, denn nach dem zweiten Treffer von Lascheit (57.) begann nochmal das große Zittern.

Starbulls Rosenheim – Hannover Scorpions 0:1
Spiel 1: 1:4
Die erste, größere Überraschung des Viertelfinals. Die Starbulls verlieren die Partie allerdings vorne, denn vor allem im zweiten Drittel schossen die Oberbayern Scorpions-Goalie Björn Linda (32 Saves) berühmt. So versäumten sie es, die Hannoveraner Führung durch Sean Fischer (14.) zu drehen. Mehr als der Ausgleich durch Petri Lammassaari (25.) war nicht drin. Da auch im letzten Drittel nichts mehr ging, kam es dann so wie es immer kommt: die Gäste schlugen eiskalt zu. Christoph Koziol brachte die Scorpions in Führung (58.), ehe Patrick Schmid und nochmals Fischer mit zwei Empty Nettern (jeweils 60.) alles klar machten.

Icefighters Leipzig – Selber Wölfe 0:1
Spiel 1: 1:4
Die Wölfe schwimmen weiter auf einer Erfolgswelle. Auch in Leipzig feiern die Oberfranken einen Sieg und behalten damit ihre weiße Playoff-Weste. Auch vom frühen Rückstand durch Damian Schneiders Powerplay-Tor (7.) ließ sich Selb nicht aus der Ruhe bringen. Dank eines bockstarken zweiten Drittels gerieten die Wölfe auf die Siegerstraße. Florian Ondruschka (25.), Achim Moosberger (33.) und Dominik Kolb (40.) machten aus dem Rückstand ein 3:1. Die Icefighters probierten zwar nochmal alles, mussten in der Schlussphase dann aber die Entscheidung durch das Empty-Net-Goal von Kyle Piwowarczyk hinnehmen (59.)

Christian Schülling

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Oberliga Nord: Das Personalkarussell dreht sich https://test.hockey-news.info/oberliga-nord-das-personalkarussell-dreht-sich/ Wed, 21 Mar 2018 13:52:39 +0000 https://hockey-news.info/?p=19139 Die Playoffs laufen noch, am heutigen Abend beginnt das Viertelfinale mit der Teilnahme von vier Teams aus dem Norden. Und dennoch dreht sich das Personalkarussell sehr wild, einige Mannschaften haben bereits ein Blicke in ihre Planungen gegeben. Hockey-News gibt einen ersten Zwischenstand über den Stand der Planungen, soweit bekannt. Crocodiles Hamburg Gleich zehn Abgänge verkündeten […]

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Die Playoffs laufen noch, am heutigen Abend beginnt das Viertelfinale mit der Teilnahme von vier Teams aus dem Norden. Und dennoch dreht sich das Personalkarussell sehr wild, einige Mannschaften haben bereits ein Blicke in ihre Planungen gegeben. Hockey-News gibt einen ersten Zwischenstand über den Stand der Planungen, soweit bekannt.

Crocodiles Hamburg
Gleich zehn Abgänge verkündeten die Crocodiles auf ihrem Saisonabschluss. So bekommen Matthias Rieck, Semjon Bär, Daniel Hollmann, Daniel Reichert, Richard Henze, Anton Zimmer und Marvin Walz keine neuen Verträge. Tim Mareks Vertrag, eigentlich bis 2019 datiert, wurde aufgelöst. Oldie Stefan Tillert beendete bereits Anfang des Jahres seine (Oberliga-) Karriere. Stürmer André Gerartz, in diesem Jahr Topscorer der Crocodiles, wechselt ligaintern zu den Moskitos Essen. Auch Trainer Herbert Hohenberger wird Hamburg verlassen und sich einer neuen sportlichen Perspektive stellen.

Gültige Verträge besitzen noch die Verteidiger Norman Martens und Christoph Schubert sowie die Stürmer Gianluca Balla, Tobias Bruns, Moritz Israel und Bradley McGowan.

Harzer Falken
Wie so viele Clubs sind die Falken auf der Suche nach einem Trainer. Ansonsten ist über die Kaderplanungen am Wurmberg wenig bekannt. Kapitän Thomas Schmid, Goalie Fritz-Philipp Hessel und Stürmer Lukas Brückner besitzen noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit.

Preussen Berlin
In Charlottenburg ist noch nichts bekannt über die Kaderplanungen, vielleicht wird man beim Saisonabschluss schlauer. Sicher ist, dass man einen neuen Trainer braucht

Black Dragons Erfurt
Routinier Carsten Gosdeck wechselt zur neuen Saison nach Essen. Ein neuer Trainer wird in Thüringen ebenfalls noch gesucht.

EHC Timmendorfer Strand
Überraschend früh startet der einzige Club aus Schleswig-Holstein in seine Planungen. Torwart-Talent Jan Dalgic verlängerte bereits vor einigen Wochen seinen Vertrag und nun folgte Topscorer Cedric Montminy. Der Kanadier wir im Sommer nach Timmendorf zurückkehren. Gehen wird Stürmer Kevin Kunz, der u.a. mit den Füchsen aus Duisburg in Verbindung gebracht wird. Ebenfalls sind die Beach Boys auf Trainersuche.

Einen Vertrag für die kommende Saison besitzen Verteidiger Dominic Steck und Co-Trainer Marc Vorderbrüggen.

Moskitos Essen
Mit Thomas Gauch und Marcel Pfänder haben zwei umworbene Spieler ihren Vertrag verlängert und stehen auch im kommenden Jahr bei den Stechmücken unter Vertrag. Drei erfahrene Neuzugänge für die Abteilung Attacke kommen hinzu. Vom Nachbarn aus Duisburg wechselt Lars Grözinger nach Essen, ebenso kommen Carsten Gosdeck (Erfurt) und André Gerartz (Hamburg) an den Westbahnhof.

Füchse Duisburg
Einen Umbruch kündigten die Verantwortlichen in Duisburg an. Ein Großteil der Spieler soll gehen, so der Plan bei Vorstand Sebastian Uckermann. Lars Grözinger ist bereits weg und wechselt ruhraufwärts nach Essen. Gültige Verträge besitzen noch David Cespiva (bis 2021) und der junge Mike Schmitz (bis 2019). Ob das allerdings Gültigkeit besitzt, bleibt abzuwarten. Ein neuer Trainer wird auf dem Schleudersitz der Liga Platz nehmen, ebenso ein sportlicher Leiter. Hier geistert der Name Lance Nethery weiter durch Duisburg.

Hannover Indians
Drei Spieler haben erst vor kurzem ihre Verträge verlängert. Der bisherige Backup-Goalie Patrick Golombek sowie die Verteidiger Nicolas Turnwald und Maximilian Pohl haben ihre Verträge verlängert. Damit gesellen sie sich zu Kapitän Branislav Pohanka und Stürmer Roman Pfennings, die bereits vor Wochen neue Kontrakte unterschrieben. Goalie Sebastian Albrecht und Stürmer Tobias Schwab werden Hannover hingegen verlassen.

Hannover Scorpions
Wenig bekannt ist bisher bei den Scorpions. Lediglich Verteidiger Robin Thomson hat noch einen Vertrag bis 2019.

Herner EV
Ein großer Umbruch steht am Gysenberg bevor. Kapitän Stephan Kreuzmann und Topscorer Aaron McLeod werden ebenso Herne verlassen wie Thomas Richter, Christian Wendler, Sebastian Eickmann und Dominik Luft. Auch ein neuer Trainer wird gesucht. Für die kommende Saison hat aber Michel Ackers eine neue Zusage gegeben.

Icefighters Leipzig
Die Sachsen sind noch voll im Playoff-Modus, daher wird auch dort wenig bekannt werden. Gültige Verträge besitzen noch Florian Eichelkraut und Marvin Miethke, deren Verträge 2020 auslaufen.

Saale Bulls Halle
An der Saale wird man wieder nach einem neuen Goalie suchen. Sowohl Kevin Beech wie auch Patrick Cerveny werden die Bullen verlassen. Bisher steht für die kommende Saison nur Verteidiger Eric Wunderlich unter Vertrag, aber sicherlich wird man beim Saisonabschluss am Samstag neues erfahren.

Rostock Piranhas
Vier Spieler haben in Rostock noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Die Verteidiger Gino Blank, Andrej Teljukin und Pascal Kröber sowie Stürmer Michal Bezouska werden auch im kommenden Jahr für die Piranhas auflaufen. Ansonsten werden die kommenden Wochen zeigen, wer bleibt, geht und kommt und vor allem welcher Trainer neu an der Bande stehen wird.

Tilburg Trappers
Beim Meister läuft die Saison bekanntlich noch und auch sonst lassen sich die Fallensteller mit Kadernews Zeit. Lediglich Torwart-Routinier Ian Meierdres hat noch einen Vertrag über die Spielzeit hinaus.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Rostock Piranhas – Irgendwo im Niemandsland https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-rostock-piranhas-irgendwo-im-niemandsland/ Tue, 20 Mar 2018 10:38:35 +0000 https://hockey-news.info/?p=19096 Rang zehn 2016, Rang elf 2017 und 2018 – mangelnde Konstanz kann man den Rostock Piranhas in der Oberliga nicht vorwerfen. Und doch war in diesem Jahr allgemeine Unzufriedenheit zu sehen, denn vor allem spielerisch machen die Raubfische keinen Schritt nach vorne. Vor allem vor dem Tor passierte zu wenig, um auf Dauer auch die […]

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Rang zehn 2016, Rang elf 2017 und 2018 – mangelnde Konstanz kann man den Rostock Piranhas in der Oberliga nicht vorwerfen. Und doch war in diesem Jahr allgemeine Unzufriedenheit zu sehen, denn vor allem spielerisch machen die Raubfische keinen Schritt nach vorne. Vor allem vor dem Tor passierte zu wenig, um auf Dauer auch die Top-Mannschaften unter Druck zu setzen. Dass es zu dem in der Chemie nicht immer stimmte, scheint der Abgang von Trainer Ken Latta während der Saison zu beweisen – welcher ein paar Tage später in Weiden anheuerte.

So war die Saison in Mecklenburg schnell gelaufen, die Piranhas schleppten sich förmlich ins Ziel. Immerhin konnte man die inoffizielle Ostseemeisterschaft gegen Timmendorf für sich entscheiden, was zumindest teilweise die Gemüter beruhigte. Dennoch bleiben in Rostock viele Baustellen für die kommende Saison.

Spieler der Saison: Constantin Koopmann
Seine erste volle Saison in Rostock war schon stark, doch der 20-Jährige Youngster konnte in der laufenden Spielzeit nochmal einen drauf setzen. Er setzte mit 37 Punkten nochmal ein Career High und spielte sich desöfteren in die Top-Formation der Piranhas. Nach diesen zwei starken Jahren bleibt aber die Frage, ob Rostock Constantin Koopmann an der Ostsee halten kann. Ebenfalls gut: Tomas Kurka und Arthur Lemmer.

Enttäuschung der Saison: Valerij Guts
Es gibt mit Sicherheit einige Enttäuschungen im Rostocker Team, doch Valerij Guts ist da sicherlich ganz oben zu nennen. Mit großen Vorschusslorbeeren kehrte der 23-Jährige im Sommer aus Crimmitschau zurück, konnte dem Spiel aber nicht seinen Stempel ausdrücken. Er war zwar nie der große Scorer, aber nur zehn Pünktchen dürften die Erwartungen der Piranhas dennoch deutlich unterboten haben.

Ausblick
Wie in Braunlage, Timmendorf und Berlin wird auch in Rostock ein neuer Trainer gesucht. Das ist die große Baustelle für die Verantwortlichen an der Schillingallee. Alles andere kommt dann danach – zumal der Stamm der Mannschaft eigentlich passt. Allerdings muss auch bei der Mannschaft die eine oder andere Stellschraube gedreht werden.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Preussen Berlin – Ein enttäuschender Verlauf https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-preussen-berlin-ein-enttaeuschender-verlauf/ Mon, 19 Mar 2018 08:58:58 +0000 https://hockey-news.info/?p=19073 Für die Preussen Berlin endet die Oberliga-Saison wieder auf dem zwölften Platz, genauso wie im Vorjahr. Der Unterschied: waren es im letzten Jahr acht Punkte, die fehlten, so ist der Abstand in diesem Jahr um vielfaches größer. Das selbstgesteckte Saisonziel wurde mit 45 Punkten folglich nicht erreicht, als erste Reaktion muss Trainer David Haas schon […]

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Für die Preussen Berlin endet die Oberliga-Saison wieder auf dem zwölften Platz, genauso wie im Vorjahr. Der Unterschied: waren es im letzten Jahr acht Punkte, die fehlten, so ist der Abstand in diesem Jahr um vielfaches größer. Das selbstgesteckte Saisonziel wurde mit 45 Punkten folglich nicht erreicht, als erste Reaktion muss Trainer David Haas schon weit vor Saisonende gehen. Doch was bleibt vom Aufbruch, den es unter Lenny Soccio gab?

Die Gründe für das Scheitern sind sicherlich vielfältig. Wohl kaum ein Team war über die gesamte Saison gesehen so vom Verletzungspech verfolgt. Der Slowake Jakub Rumpel bestritt ganze sechs Partien und fiel dann aus, der nachverpflichtete Marvin Tepper musste ebenso mehrere Spiele zu schauen wie Ludwig Wild, Quirin Stocker oder Lukas Stettmer. Ganze fünf Feldspieler standen in 40 oder mehr Spielen auf dem Eis, lediglich drei Weitere konnten die 35 Partien knacken. Doch es allein auf das Verletzungspech zu schieben, wäre dann doch zu einfach. Es fehlte den Preussen an einem zuverlässigen Scorer, an Konstanz und bisweilen auch an der nötigen Disziplin. Und so kann man in der Oberliga Nord halt nicht erfolgreich sein.

Spieler der Saison: Marvin Krüger
Der Rückkehrer aus Heilbronn sollte eine der Stützen der Preussen-Mannschaft werden und konnte dies auch unter Beweis stellen. Der DEL und DEL2-erfahrene Stürmer spielte sehr diszuplinert, gab seine Erfahrung weiter und konnte sich mit 28 Punkten auch als einer der besten Scorer in der zweitschlechtesten Offensive der Liga etablieren. Ebenfalls vorne dabei: der mittlerweile abgewanderte Brian Gibbons und der erneut starke Schlussmann Olafr Schmidt.

Enttäuschung der Saison: Julian van Lijden
Ohne Frage, der in Bogota geborene Niederländer hatte es nicht leicht. Seine Einbürgerung ließ (und lässt) auf sich warten, dann war er ständig Ausländer Nummer drei. Als er nach dem Wechsel von Gibbons endlich dauerhaft die Chance bekam, ging bei van Lijden zusammen. Statt wie in seiner Oberliga-Premierensaison als Scorer zu glänzen, kassierte in 19 Spielen 57 Strafminuten – inklusive einer Spieldauerstrafe.

Ausblick
Nachdem es in den letzten Jahren (mehr oder weniger) stetig aufwärts ging, gab es erstmals einen kleinen Abschwung am Glockenturm. Das sollte aber kein Grund sein, in Panik zu verfallen, denn die Preussen haben bewiesen, dass sie mit der jungen Mannschaft in der Lage sind, jedes Team zu schlagen. Dennoch bleibt der Sommer spannend, denn viele Baustellen sind noch da. Wer wird neuer Trainer? Wer ersetzt Brian Gibbons und kann Jakub Rumpel wieder alte Zeiten anknüpfen? Nur zwei von vielen Fragestellungen…

Christian Schülling

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OL Nord: Rückblick – Durch unruhiges Fahrwasser zum Klassenerhalt – Timmendorf https://test.hockey-news.info/ol-nord-rueckblick-durch-unruhiges-fahrwasser-zum-klassenerhalt-timmendorf/ Mon, 19 Mar 2018 08:56:06 +0000 https://hockey-news.info/?p=19071 Der Klassenerhalt ein echter Erfolg – so stand es in unserer Vorschau zur Saison und am Ende muss man sagen: genauso lief es. Denn die Saison verlief auf und neben dem Eis enorm unruhig. Der kleine Kader hatte mächtig Probleme, vor allem im Herbst lief es überhaupt nicht. Lange, für viele Fans zu lange, hielt […]

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Der Klassenerhalt ein echter Erfolg – so stand es in unserer Vorschau zur Saison und am Ende muss man sagen: genauso lief es. Denn die Saison verlief auf und neben dem Eis enorm unruhig. Der kleine Kader hatte mächtig Probleme, vor allem im Herbst lief es überhaupt nicht. Lange, für viele Fans zu lange, hielt der EHCT an Trainer Steve Pepin fest, welcher für viele der Hauptverantwortliche der sportlichen Misere war. Knapp vier Wochen vor Saisonende zog man die Notbremse und Interim Marc Vorderbrüggen rettete die Klasse – nicht mehr, aber vor allem nicht weniger! Angesichts des sehr knappen Kaders war das der erwähnte Erfolg.

Unruhig war es vor allem neben dem Eis. Die Fans waren unzufrieden, Gerüchte um finanzielle Probleme machten die Runde und auch um die Zukunft der Eishalle machte man sich Sorgen, da Verwaltung und Politik nach dem Bürgerentscheid von März 2017 lange untätig blieben. Daher wird es spannend zu beobachten, wie es im Sommer weiter geht.

Spieler der Saison: Cedric Montminy
In Timmendorf werden Kontingent-Spieler fast schon traditionell kritisch gesehen und auch an Cedric Montminy scheiden sich vielfach die Geister. Dabei gibt es am Kanadier wenig zu mäkeln. Einsatz und Einstellung stimmten, der technisch beschlagene Center ging voran und war am Ende mit 59 Punkten Topscorer des EHCT. Da muss man schon ein paar Jahre in der Timmendorfer Historie zurückgehen, um einen Konti mit ähnlicher Punktzahl zu finden. Ebenfalls erwähnenswert: die Leistungen von Jung-Goalie Jan Dalgic, Petr Gulda und Daniel Lupzig.

Enttäuschung der Saison: Jonas Mikulic
Mit großen Vorschusslorbeeren kam Jonas Mikulic aus der Jugend des Augsburger EV. Allein auf das Eis brachte es der mittlerweile 20-Jährige nicht. Viel zu selten ließ er sein technisches Können aufblitzen, kam so zu wenig Einsatzzeit und war nur in der dritten Reihe zu finden. Auch menschlich schien es nicht zu passen, so dass nach nur 17 Einsätzen das Kapitel Timmendorf für Mikulic beendet war.

Ausblick
Wie man es nimmt: es wird in jedem Fall ein spannender Sommer in Timmendorf. Nicht wenige Fans wünschen sich einen Rückzug in die Regionalliga, doch man ist am Strand bestrebt, auch im kommenden Jahr in der Oberliga anzutreten. Dazu braucht es aber erst einmal einen neuen Trainer, welchen man schon sucht. Dann bleibt die Frage, was mit Leistungsträgern wie Lupzig, Gulda oder Montminy passiert, deren Verträge alle auslaufen. Ein wichtiges Zeichen könnte für alle sein, dass Goalie-Talent Jan Dalgic einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben hat. Und auch die Politik hat sich endlich bewegt, ein klares Bekenntnis zum Eissport in Timmendorf abgegeben.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Scorpions und Icefighters machen Viertelfinale perfekt https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-scorpions-und-icefighters-machen-viertelfinale-perfekt/ Mon, 19 Mar 2018 08:51:22 +0000 https://hockey-news.info/?p=19069 Die Hannover Scorpions und die Icefighters Leipzig haben im Showdown das Viertelfinale perfekt gemacht. Die Niedersachsen siegten im entscheidenden fünften Spiel gegen den EC Peiting mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis warf Leipzig den ERC Sonthofen raus. Damit stehen jeweils vier Teams aus dem Norden und vier Teams aus dem Süden in der Runde der […]

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Die Hannover Scorpions und die Icefighters Leipzig haben im Showdown das Viertelfinale perfekt gemacht. Die Niedersachsen siegten im entscheidenden fünften Spiel gegen den EC Peiting mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis warf Leipzig den ERC Sonthofen raus. Damit stehen jeweils vier Teams aus dem Norden und vier Teams aus dem Süden in der Runde der letzten Acht.

Am Mittwoch geht es dann schon mit den vier Duellen weiter. Die Tilburg Trappers empfangen die Eisbären Regensburg, der Deggendorfer SC spielt gegen die Moskitos Essen, die Selber Wölfe haben die Icefighters Leipzig zu Gast und die Starbulls aus Rosenheim treffen auf die Hannover Scorpions.

Icefighters Leipzig – ERC Sonthofen 3:2
Spiel 5: 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
Ein Blick auf die Schussstatistik verrät schon, dass der Sieg der Icefighters absolut in Ordnung geht. Auch von der frühen Sonthofener Führung durch Martin Guth (5.) ließen sich die Sachsen nicht aus der Ruhe bringen. Damian Schneider glich in der 13. Minute aus. Im Anschluss biss sich Leipzig allerdings die Zähne an Gäste-Goalie Patrick Glatzel aus, welcher immer wieder die Fanghand, den Stock oder die Schoner an die Scheibe bekam. So dauerte es bis zur 54. Minute, ehe Kapitän Florian Eichelkraut die Leipziger Fans mit dem 2:1 erlöste. Nur 49 Sekunden später machte Dominik Patocka mit dem 3:1 alles klar und die Icefighters ziehen zum dritten Mal in vier Jahren ins Playoff-Viertelfinale ein.

Hannover Scorpions – EC Peiting 3:2
Spiel 5: 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
Deutlicher intensiver als in Leipzig war das letzte Viertelfinale in der Wedemark. Hier gab es deutlich mehr Strafzeiten, eine handfeste Hauerei zwischen vier Akteuren und man hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass beide Mannschaften den Sieg mit nach Hause nehmen können. Den Reigen eröffnete Milan Kostourek, der in der 14. Minute den ECP in Führung brachte. Die Führung hielt lange, allerdings versäumte es Peiting, einen zweiten oder gar dritten Treffer nachzulegen. So gelang Chad Niddery in Unterzahl der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Ausgleich (37.). Zu Beginn des Schlussabschnitts gab es dann die ganz kalte Dusche für die Gäste. Sean Fischer brachte die Scorpions in Führung (41.) und nur 81 Sekunden später legte Robin Thomson mit dem 3:1 nach. Die Gäste probierten im Anschluss nochmal alles, brachten die Scheibe aber nicht Scorpions-Goalie Björn Linda vorbei.

Christian Schülling

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OL-Playoffs: Tilburg und Deggendorf schadlos – Regensburg überrascht https://test.hockey-news.info/ol-playoffs-tilburg-und-deggendorf-schadlos-regensburg-ueberrascht/ Sun, 11 Mar 2018 21:51:22 +0000 https://hockey-news.info/?p=18823 Es ist Playoff-Zeit in der Oberliga, Norden und Süden schenken sich dabei nichts. Fünf Serien stehen schon bei der Vorentscheidung. Die beiden Meister halten sich schadlos, denn sowohl die Tilburg Trappers (2:0 gegen Weiden) wie auch der Deggendorfer SC (2:0 gegen Herne) können am Dienstag bereits alles klar machen. Die größte Überraschung lieferte bisher der […]

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Es ist Playoff-Zeit in der Oberliga, Norden und Süden schenken sich dabei nichts. Fünf Serien stehen schon bei der Vorentscheidung. Die beiden Meister halten sich schadlos, denn sowohl die Tilburg Trappers (2:0 gegen Weiden) wie auch der Deggendorfer SC (2:0 gegen Herne) können am Dienstag bereits alles klar machen. Die größte Überraschung lieferte bisher der Südsiebte, die Eisbären Regensburg, welche mit 2:0 gegen den Nordzweiten aus Halle führen. Ebenfalls etwas überraschend führen auch die Moskitos Essen (2:0 gegen Landshut). Die Selber Wölfe (2:0 gegen Duisburg) halten sich in einer sehr engen Serie schadlos.

Bei drei Serien steht es 1:1. Dabei sahen die Zuschauer im Duell zwischen den Hannover Scorpions und dem EC Peiting zwei Auswärtssiege. In den Spielen zwischen Rosenheim und den Hannover Indians sowie zwischen Leipzig und Sonthofen konnten gab es bisher nur Siege der Heimmannschaften.

Tilburg Trappers – Blue Devils Weiden 2:0 
Spiel 1: 5:2 (4:0, 0:1, 1:1)
Phasenweise war ein Klassenunterschied zwischen dem Titelverteidiger und dem Südachten zu erkennen. Die Tilburger Offensivmaschine war on fire und deckte Weidens Johannes Wiedemann mit 54 Schüssen, während die Blue Devils ganze 18mal auf das Tor von Ian Meierdres feuerten. Dazu war die Partie bereits nach 20 Minuten entschieden, denn die Trappers führten nach einem Powerplay-Doppelpack von Parker Bowles (8./13.) sowie Treffern von Mitch Bruijsten (13.) und Ivy van den Heuvel (20.) mit 4:0. Die Blue Devils schöpften nach den Anschlusstoren von Matt Abercrombie (38.) und Vitali Stähle (50.) zwar Hoffnung, allerdings wurde die von Brock Montgomery mit dem 5:2 zerstört (53.).

Spiel 2: 1:6 (0:2, 0:3, 1:1)
Ganz so einseitig war die Partie in Weiden nicht, doch die Trappers erwiesen sich als deutlich effektiver als die Blue Devils. Jonne de Bonth sorgte für die frühe Führung (7.), welche Kevin Bruijsten ausbaute (18.). Im Mittelabschnitt fiel die Entscheiung, als Giovanni Vogelaar (25./ÜZ), Reno de Hondt (35.) und erneut Bruijsten (40.) die Führung auf 5:0 für Tilburg stellten. Brock Montgomery machte dann das halbe Dutzend voll (46.), ehe Marcel Waldowsky den Ehrentreffer erzielte (53.).

Deggendorfer SC – Herner EV 2:0
Spiel 1: 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Vor 2800 Zuschauern war von Beginn an Feuer unter dem Dach in Deggendorf, wenngleich die großen spielerischen Glanzpunkte fehlten. Beide Teams standen defensiv stabil, ließen kaum etwas zu. Am Ende setzte sich der Südmeister aber verdient durch und konnte sich bei Robert Peleikis bedanken, der mit seinen zwei Toren (26./59.) die Partie zu Gunsten des DSC entschied.

Spiel 2: 3:0 (0:1, 0:1, 0:1)
Spiel zwei dieser Serie wird wohl noch länger für Diskussionsstoff sorgen. Schiedsrichter Markus Krawinkel verteilte 141 (!) Strafminuten, schickte Hernes Maik Klingsporn (Matchstrafe) sowie Deggendorfs Ales Jirik (Match) und Benedikt Böhm (Spieldauer) vorzeitig zum Duschen. Jener Böhm hatte den DSC zuvor in Führung gebracht (5.), ehe Milos Vavrusa die HEV-Matchstrafe in doppelter Überzahl ausnutzte und auf 2:0 stellte (34.). Curtis Leinweber machte dann in Unterzahl alles klar (56.). Deggendorf fehlt damit nur noch ein Schritt in Richtung Viertelfinale, doch zumindest am Montag wird wohl nur über die vielen Strafen gesprochen.

Saale Bulls – Eisbären Regensburg 0:2
Spiel 1: 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
Den Start in die K.O.-Runde dürften sich die Saale Bulls anders vorgestellt haben. Der Süd-Siebte zeigte eine starke Leistung und ging durch Routinier Peter Flache verdient in Führung (13.). Halle biss sich in die Partie, scheiterte aber immer wieder am aufmerksamen Peter Holmgren (32 Saves) im Eisbären-Kasten. Regensburg machte es clever und erhöhte im Mittelabschnitt durch Benjamin Kronawitter auf 2:0 (26.). Angefeuert von der großartigen Kulisse im Sparkassen-Eisdom sorgte Steven Tarasuk nochmal für Hoffnung bei Halle, doch Franz Mangold machte alle Hoffnungen auf eine Wende mit dem 3:1 zu Nichte (60.).

Spiel 2: 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)
Vor mehr als 3000 Zuschauern in der Donau-Arena sahen die Zuschauer Playoff-Eishockey vom Feinsten. Nach der frühen Regensburger Führung durch Kronawitter (6.) schenkten sich beide Teams nichts, doch zwei hervorragende Torleute hielten die Partie offen. Erst nach 45 Minuten erhöhte Jason Pinizzotto in Überzahl auf 2:0. Wenig später legte Korbinian Schütz ebenfalls in Überzahl nach (52.). Halle gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Philipp Gunkel (57./ÜZ). Damit stehen die Saale Bulls am Dienstag gehörig unter Druck.

Star Bulls Rosenheim – Hannover Indians 1:1
Spiel 1: 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Ein Shutout für Lukas Steinhauer und ein unter dem Strich verdienter Sieg: der Start in die Playoffs geriet für den Absteiger aus der DEL2 perfekt. Zwar brauchten die Star Bulls lange, um die Überlegenheit in Tore umzumünzen, weil auch Hannovers-Goalie Sebastian Albrecht einen starken Job (37 Paraden) machte. Doch als Maximilian Vollmayer die Führung erzielte (30.), war der Bann gebrochen. Viteszlav Bilek legte zwei Treffer nach (37./55.) und sorgte so für prächtige Stimmung unter den 2674 Zuschauern in Rosenheim. Bei den Indians indes ging der Blues nach der sechsten Niederlage in Serie weiter.

Spiel 2: 2:4 (1:0, 1:2, 0:2)
Die Auswärtsreise nach Niedersachsen dürften sich die Star Bulls wohl anders vorgestellt haben. Dabei sah es nach der Führung von Daniel Bucheli (19.) zunächst gut aus, doch die Indians zeigten sich vor dem Tor effektiver als am Freitag. Nicolas Turnwald in Überzahl und Igor Bacek drehten die Partie binnen sieben Sekunden (27.). Fabian Zick gelang zwar noch das 2:2 (31.), doch man wurde das Gefühl nicht los, dass für Rosenheim nicht mehr viel zu bestellen war. So sollte es dann auch sein: Lasse Uusivirta in Überzahl (47.) und Stefan Goller per Empty Netter (60.) sicherten den Indianern den wichtigen Heimsieg zum Serien-Ausgleich.

Icefighters Leipzig – ERC Sonthofen 1:1
Spiel 1: 4:3OT (2:0, 0:3, 1:0, 1:0)
Die Achterbahn fahrt des „Last-Minute-Dritten“ aus Leipzig geht auch in den Playoffs weiter. Im ersten Drittel spielten die Icefighters größtenteils herausragend, führten nach Treffern von Michal Velecky (9.) und Erek Virch (10.) mit 2:0. Doch einer Spieldauerstrafe gegen Jakub Weber wegen Bandenchecks (18.) kippte die Partie und Sonthofen drehte die Partie. Drei Überzahltreffer von Chris Stanley (23.), Martin Guth (31.) und Sean Morgan (36.) sorgte für die 3:2-Führung der Bulls, welche die Querelen im Vorfeld des Wochenendes (Trennung von den Wittmann-Brüdern und vom Hauptsponsor) vergessen ließen. Im letzten Drittel hatte der ERC durchaus die Chance auf die Entscheidung, stattdessen schoss Dominik Patocka die Partie in die Overtime (49.). Hier wurde Niklas Hildebrand zum gefeierten Helden und entschied die Partie zu Gunsten der Gastgeber (71.).

Spiel 2: 3:4 (0:1, 2:1, 1:2)
Am Ende zeigte Spiel zwei umgekehrte Vorzeichen. Sonthofen ging durch Maximilian Handraschek in Führung (12.), versäumte es aber im Anschluss diese auszubauen. Statdessen drehten die Icefighters die Partie, Hubert Berger (22.) und Michal Velecky (35./ÜZ) sorgten für das 2:1. Die Führung hatte aber nicht lange, denn nur 32 Sekunden nach dem zweiten Leipziger Führung glich Hadraschek aus. Chris Stanleys Überzahltreffer (41.) war der Start in das Schlussdrittel und Derek Roehl erzielte mit dem 4:2 die Entscheidung (53.). Leipzig gelang durch Hannes Albrecht (56./ÜZ) nur noch der Anschluss.

Selber Wölfe – Füchse Duisburg 2:0
Spiel 1: 7:6 (3:1, 3:2, 1:3)
Völlig verrückt oder offenes Visier – beide Beschreibungen passen auf die erste Partie in der Netzsch-Arena. Dabei machten die Selber Wölfe in den ersten beiden Dritteln einen starken Job. Vor allem Jared Mudryk (5./6.) und Ian McDonal (20./ÜZ/26.) sorgten für Freude unter den knapp 2300 Zuschauern. Andre Huebscher hatte zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt (7.). Duisburg kämpfte sich nach dem 4:1 aber heran, verkürzte abermals durch Powerplay-Tore von Pavel Pisarik (31.) und Robin Slanina (33.) auf 3:4. Dann warf Selb nochmal den Turbo an, stellte den alten Abstand durch zwei Treffer von Achim Moosberger und Lanny Gare binnen 13 Sekunden (40.) wieder her. Pisarik mit seinem zweiten Treffer (42.) verkürzte auf 4:6 aus Duisburger Sicht, ehe Kyle Piwowarczyk scheinbar für die Entscheiung sorgte (44.). Doch Sam Verelst (45.) und Jari Neugebauer brachten die Selber Zuschauer nochmal Richtig ins Schwitzen, die Wölfe brachten das 7:6 allerdings über die Zeit.

Spiel 2: 4:3OT (0:1, 2:1, 1:1, 1:0)
Die Füchse bekommen einfach keine Konstanz in ihre Spiele. Nach einem guten Start und zwei Toren von Marco Habermann (16.) sowie Finn Walkowiak (22.) gab Duisburg wieder eine Partie aus der Hand. Selb erkämpfte sich ein Übergewicht. Piwowarczyk (28.) und Dominik Kolb in Unterzahl (32.) glichen daher noch im zweiten Drittel aus. Moosberger brachte die Wölfe in Überzahl sogar in Führung (50.), doch Slanina (57./ÜZ) brachte die Partie in die Overtime. In dieser dauerte es sechs Minuten, ehe Mudryk für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste sorgte.

Hannover Scorpions – EC Peiting 1:1
Spiel 1: 2:3 (0:1, 2:1, 0:1)
Die Partie versprach schon vor Anpfiff brutale Spannung und die 1210 Zuschauer in der Eisarena zu Mellendorf wurden nicht enttäuscht. Peiting zeigte, warum man wie die Scorpions lange von einem Platz unter den ersten Vier träumte und ging durch Routinier Ty Morris in Überzahl in Führung (18.). Die Scorpions hatten zuvor zahlreiche Chancen ausgelassen, holten dies aber mit dem Powerplay-Ausgleich von Dennis Schütt (27.) nach. Der ECP reagierte auf seine Weise, ging durch Thomas Heger wieder in Führung (32.). Diesmal dauerte es keine 120 Sekunden, da hatte Chad Niddery zum 2:2 ausgeglichen. Im letzten Drittel wogte die Partie endgültig hin und her. 50 Sekunden vor dem Ende entschied dann Simon Meier mit seinem Überzahltreffer die Partie.

Spiel 2: 2:6 (1:1, 1:2, 0:3)
Ein Einbruch im letzten Drittel kostet dem ECP den zweiten Sieg. Dabei ging die Partie aus Peitinger Sicht gut, als Andreas Feuerecker in doppelter Überzahl früh zum 1:0 (4.) traf. Christoph Koziol sorgte für den Ausgleich (15.), ehe ein Doppelschlag im Mittelabschnitt die Scorpions in Führung brachte. Die Verteidiger Sean Fischer (25.) und Goran Pantic (27.) brachten Hannover mit 3:1 in Führung. Brad Millers Anschlustreffer hielt Peiting im Spiel (32.), doch Dennis Schütt (42.) sowie Brian Gibbons (44.) mit zwei schnellen Toren im Schlussabschnitt brachen den Widerstand des ECP. Den Schlusspunkt setzte Chad Niedery in Überzahl (57.). 40 Sekunden mussten Lukas Gohlke (Spieldauer) und Sean Fischer (Matchstrafe) vorzeitig zum Duschen.

EV Landshut – Moskitos Essen 0:2
Spiel 1: 2:3OT (0:0, 0:1, 2:1, 0:1)
In Leipzig dauerte die Overtime knapp 11 Minuten, in Landshut ging es nochmal drei Minuten länger. Dann traf der formstarke Julian Lautenschlager zum Essener 3:2 und sorgte für eine weitere, kleine Überraschung der jungen Wilden aus dem Kohlenpott. Zuvor waren die Moskitos in einer ungemein fairen Partie zweimal in Führung gegangen. Julien Pelletier (26.) und Marcel Pfänder (58.) hatten getroffen. Der EVL kann sich insgesamt nicht viel ankreiden lassen, glich durch Bill Trew (43.) und Peter Baumgartner (58.) zweimal aus. Allein die Chancenverwertung hätte bei den Gastgebern besser sein können.

Spiel 2: 3:6 (1:1, 2:0, 0:5)
Was für eine Energieleistung der Moskitos – mal wieder zeigte die junge Mannschaft von Frank Gentges ein Wahnsinnsfinish. Anscheinend fühlte sich der EVL zu sicher, denn die Führung nach 40 Minuten war verdient. Stefan Reiter (10.), David Wrigley (23.) und Viktor Lennartsson (26.) hatten getroffen. Julian Lautenschlager gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (12.). Im Schlussdrittel zeigte sich die EVL-Defensive dann vogelwild. Dennis Thielsch erzielte den Anschlusstreffer für Essen (45.), ehe Kyle DeCoste in Überzahl (49.) und Tom Fiedler (50.) die Partie drehten. In der Schlussphase machten Thomas Gauch und Dominik Lascheit mit zwei Empty-Net-Goals in der Schlussminute alles klar.

Christian Schülling

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OL Nord: Saisonrückblick Harzer Falken – Mit Anlauf auf den letzten Platz https://test.hockey-news.info/ol-nord-saisonrueckblick-harzer-falken-mit-anlauf-auf-den-letzten-platz/ Tue, 06 Mar 2018 04:19:29 +0000 https://hockey-news.info/?p=18612 Vor der Saison prognostizierte Hockey-News.info, dass die Harzer Falken die wohl schwerste Saison ihres Bestehens vor sich haben werden – und landete damit einen Volltreffer. Mit nur 24 Punkten landete die Falken auf dem letzten Platz, bereits vier Tage vor Saisonende war der sportliche Abstieg besiegelt. Ob dieser dann auch eintreten wird, das wird sich […]

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Vor der Saison prognostizierte Hockey-News.info, dass die Harzer Falken die wohl schwerste Saison ihres Bestehens vor sich haben werden – und landete damit einen Volltreffer. Mit nur 24 Punkten landete die Falken auf dem letzten Platz, bereits vier Tage vor Saisonende war der sportliche Abstieg besiegelt. Ob dieser dann auch eintreten wird, das wird sich erst im Laufe des Sommers zeigen. Tatsache ist aber: will Braunlage, wieder konkurrenzfähig werden, muss was passieren.

Die Saison begann unter keinem guten Stern. Schon früh mussten die Verantwortlichen erkennen, dass die Trauben in diesem Jahr nochmals höher hängen würden. Die ersten acht Spiele gingen verloren, ein mickriges Pünktchen gab es dabei zu holen. Allerdings sahen die die Falken nicht immer schlecht aus, es fehlte in den entscheidenden Momenten die Qualität und das Glück. So war es dann wenig verwunderlich, dass nach dem Trainerwechsel von Norbert Pascha zu Bernd Wohlmann und den Siegen gegen Timmendorf sowie Herne eine weitere Negativserie folgte. Diesmal waren es sogar 13 Spiele ohne Erfolg, ehe man dann um den Jahreswechsel mit zwei Dreiern in Folge wieder Hoffnung schöpfte. Allein: die Rote Laterne wurde man nicht mehr los, die dritte lange Serie ohne Sieg (elf Spiele) brach den Falken sportlich das Genick.

Die Gründe für den letzten Platz sind dabei vielschichtig. Gerade enge Spiele wurden zu oft verloren und Effizienz war in Braunlage ein Fremdwort. Mickrige 8,2% aller Schüsse fanden den Weg ins Tor und auch das Powerplay rangiert mit 16,1% auf dem letzten Platz der Oberliga. Zudem sorgten frühe Abgänge (Böhm, Nijenhuis) und einige Verletzungen (Kostyrev, Bauer, Zerbst u.a.) dafür, dass das ohnehin enge Personalkorsett noch schlimmer strapaziert wurde.

Spieler der Saison: Viktor Bjuhr
Der Schwede kam im November an den Wurmberg und konnte sich als Einziger dauerhaft als Scorer auszeichnen. 39 Zähler waren es in 33 Partien für die Falken, dazu zeigte der 29-Jährige echte Leader-Qualitäten. Spieler der Marke Bjuhr hätte es wohl mehrere gebraucht, damit die Falken nicht auf dem letzten Platz landeten. Ebenfalls erwähnenswert: Kapitän Thomas Schmid und Youngster Tim Lucca Krüger.

Enttäuschung der Saison: Nick Pitsikoulis
Zwei Jahre lang setzte der Kanadier mit Liga-Eishockey aus und diese zwei Jahre sollte man Nick Pitsikoulis anmerken. Zwar hatte der 29-Jährige seinen Scoring-Touch noch nicht verloren (immerhin sechs Punkte in zehn Spielen), doch qualitativ reichte es bei ihm einfach nicht mehr. Dass dann noch eine Verletzung hinzu kam, passte irgendwie ins Bild des Stürmer, der in seiner zweiten Zeit nie wirklich in Braunlage ankam.

Ausblick
Wohin führt der Weg der Harzer Falken? Diese Frage stellt sich noch. Zwar geht jeder davon aus, dass es keinen sportlichen Absteiger gibt, aber noch hält sich der DEB in dieser Frage bedeckt – zumindest offiziell. Am Wurmberg ist man sich aber sicher, dass es in der kommenden Saison Oberliga-Eishockey zu sehen gibt. Es wartet aber viel Arbeit auf Macher Bernd Wohlmann, der vor allem seinen eigenen Nachfolger als Trainer finden muss. Außerdem muss er Ideen entwickeln, wie er die wenigen Lichtblicke der Saison am Berg halten kann. Denn Bjuhr, Schmid oder Zerbst dürften durchaus Begehrlichkeiten anderer Clubs wecken.

Christian Schülling

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OL Nord: Die letzten Entscheidungen sind gefallen https://test.hockey-news.info/18597-2/ Sun, 04 Mar 2018 21:57:01 +0000 https://hockey-news.info/?p=18597 Die letzten Entscheidungen der Oberliga Nord-Saison sind gefallen. So sichern sich die Icefighters Leipzig das letzte, verbliebene Heimrecht und springen nach dem 7:3-Heimsieg über die Moskitos Essen sogar noch auf Rang drei hinter dem Top-Duo aus Tilburg und Halle. Die Füchse Duisburg sicherten sich dank eines 4:1-Sieges über die Hannover Indians noch den fünften Rang. […]

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Die letzten Entscheidungen der Oberliga Nord-Saison sind gefallen. So sichern sich die Icefighters Leipzig das letzte, verbliebene Heimrecht und springen nach dem 7:3-Heimsieg über die Moskitos Essen sogar noch auf Rang drei hinter dem Top-Duo aus Tilburg und Halle. Die Füchse Duisburg sicherten sich dank eines 4:1-Sieges über die Hannover Indians noch den fünften Rang. Tilburg sammelte weiter Selbstvertrauen für die Playoffs, gewann zum Abschluss gegen Halle mit 3:1.

In der Qualifikationsrunde tat sich der Herner EV schwer, besiegte die Black Dragons Erfurt knapp mit 4:3 nach Penaltyschießen. Mit Siegen verabschiedeten sich die Preussen Berlin (6:1 über Braunlage) und die Rostock Piranhas (x:x über Timmendorf) in die Sommerpause.

Tilburg Trappers – Saale Bulls Halle 3:1 (1:0, 2:1, 0:0)
Zum Abschluss der Meisterrunde gab es zum Auftakt das Duell eins gegen zwei. Und der Meister hält den Vize natürlich auf Distanz, bringt sich mit dem Heimsieg weiter in Form, was die Playoffs angeht. Dennoch sahen die Zuschauer in Tilburg eine temporeiche Partie, die Mitch Bruijsten nach 199 Sekunden mit dem 1:0 eröffnete. Die Bulls hielten gut dagegen und konnten durch Patrik Rypar ausgleichen (25.). Doch die Trappers zeigten, warum sie unangefochten den Meistertitel erringen konnten. Ivy van den Heuvel (27.) und Ryan Collier (40.) entschieden die Partie. Zuvor hatte Zuravlev für Halle die Chance auf das 2:2 per Penalty vergeben.

Icefighters Leipzig – Moskitos Essen 7:3 (3:1, 2:2, 2:0)
Der Showdown um Rang vier endet mit einem Knalleffekt. Denn denk des deutlichen Sieges schieben sich die Icefighters noch auf Rang drei, während Essen mit Rang sechs vorlieb nehmen muss. Michal Velecky (11./15.) und Florian Eichelkraut (12.) brachten die Gastgeber früh auf die Siegerstraße. Julian Lautenschlager sorgte für den Anschluss (16.). Antti Paavilainen stellte den alten Abstand mit dem 4:1 wieder her (23.). Doch die Moskitos wollten sich nicht geschlagen geben und Kyle DeCoste (24.) sowie Andrej Bires (37.) verkürzten auf ein Tor. Eichelkraut brachte Leipzig aber noch im zweiten Abschnitt mit 5:3 nach vorne (40./ÜZ). Im Schlussdrittel war es ausgerechnet der Ex-Essener Niklas Hildebrand, welcher mit einem Doppelpack (44./ÜZ/58.) dafür sorgte, dass die Icefighters sogar als Dritte in die Playoffs gehen.

Füchse Duisburg – Hannover Indians 4:1 (0:1, 1:0, 3:0)
Dank eines starken Schlussspurts schieben sich die Füchse Duisburg noch auf Rang fünf. Dabei gingen die Indians sogar in Führung. Stefan Goller traf kurz vor Ende des ersten Drittels. Doch die Füchse, in diesem Jahr häufig für ihre Einstellung kritisiert, glichen durch Mike Schmitz (27.) aus. Im Schlussdrittel drehte Duisburg dann auf. Andris Berzins (42.) und David Cespiva im Powerplay (45.) stellten auf 3:1, ehe Pavel Pisarik mit dem 4:1 (54.) alles klar machte.

Preussen Berlin – Harzer Falken 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)
Am Ende war es eine eindeutige und einseitige Geschichte in Berlin. Die Preussen zeigten sich mutiger, giftiger und gingen bereits nach 101 Sekunden durch Can Matthäs in Führung. Chris Lijdsman erhöhte wenig später auf 2:0 (8.). Nach dem Anschlustreffer von Patrick Dzemla (16.) keimte bei den Falken nochmals Hoffnung auf, ehe Christopher Schimming das 3:1 erzielte (22.). Im Anschluss baute Berlin die Führung immer weiter aus. Quirin Stocker (30.), Josh Rabbani (53.) und nochmals Matthäs (58.) machten das halbe Dutzend voll.

Black Dragons Erfurt – Herner EV 3:4SO (1:2, 1:0, 1:0, 0:0, 0:1)
Zum Abschied von Trainer Thomas Belitz lieferten die Drachen dem Spitzenreiter der Quali-Runde einen harten Kampf. Valentin Pfeifer brachte den Favoriten zwar in Führung (6.), doch nur 87 Sekunden später egalisierte Felix Schümann diese. Auch auf die erneute HEV-Führung durch Thomas Richter (11.) fand Erfurt durch Oliver Kämmerer eine passene Antwort (26.). Als Reto Schüpping gar die Führung erzielte (55.), träumten in Erfurt alle davon, dem Favoriten die erste Niederlage nach 60 Minuten beizubringen. Doch Sebastian Eickmann schoss die die Partie in die Overtime (58.). Diese blieb torlos, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Hier verwandelte Danny Albrecht den entscheidenden Treffer.

Rostock Piranhas – EHC Timmendorfer Strand (3:1, 4:0, 1:0)
In einem Strafzeitenfestival blamierte sich der EHC Timmendorfer Strand erneut. Die Piranhas waren von Beginn die bessere Mannschaft und gewinnen am Ende auch in der Höhe verdient. Constantin Koopmann eröffnete in Überzahl den Reigen (7.), dann legten Michal Bezouska (14.) und Tomas Kurka (16.) nach. Bei Timmendorf keimte nach dem Anschlusstreffer von Kenneth Schnabel Hoffnung auf (19.), doch im zweiten Drittel machte Rostock alles klar. Erneut Kurka in Überzahl (32.), Alexader Spister ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis (36.) und zweimal Artur Lemmer (36./40.) schraubten das Ergebnis auf 7:1. Lemmer markierte dann auch den Endstand (42.).

Play-Off-Achtelfinale
Tilburg Trappers – Blue Devils Weiden
Saale Bulls Halle – Eisbären Regensburg
Icefighters Leipzig – ERC Sonthofen
Hannover Scorpions – EC Peiting
EV Landshut – Füchse Duisburg
Selber Wölfe – Moskitos Essen
Star Bulls Rosenheim – Hannover Indians
Deggendorfer SC – Herner EV

 

Christian Schülling

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OL Nord: Auch Scorpions mit Heimrecht – Moskitos und Icefighters im Kampf um Rang vier https://test.hockey-news.info/ol-nord-auch-scorpions-mit-heimrecht-moskitos-und-icefighters-im-kampf-um-rang-vier/ Sat, 03 Mar 2018 12:02:24 +0000 https://hockey-news.info/?p=18505 Die Spannung in der Oberliga Nord ist am Siedepunkt. Denn auch am vorletzten Spieltag sind nicht alle Entscheidungen gefallen. Zwar haben sich die Hannover Scorpions (5:2 in Essen) als drittes Team nach Meister Tilburg (3:2 n.P. Bei den Indians) und Vize Halle (3:2 gegen Duisburg) das Heimrecht gesichert, doch aufgrund der Essener Niederlage ist der […]

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Die Spannung in der Oberliga Nord ist am Siedepunkt. Denn auch am vorletzten Spieltag sind nicht alle Entscheidungen gefallen. Zwar haben sich die Hannover Scorpions (5:2 in Essen) als drittes Team nach Meister Tilburg (3:2 n.P. Bei den Indians) und Vize Halle (3:2 gegen Duisburg) das Heimrecht gesichert, doch aufgrund der Essener Niederlage ist der Kampf um Platz vier noch offen. Und hier kommt es am Sonntag in Taucha zum direkten Duell zwischen den heimischen Icefighters Leipzig und den punktgleichen Moskitos. Der Sieger hat Heimrecht in der ersten Playoff-Runde, der Verlierer könnte noch auf Rang sechs durchgereicht werden. Keine Chance mehr auf das Heimrecht haben die Hannover Indians und die Füchse Duisburg.

In „Goldene-Ananas-Runde“ hat der Herner EV seine leichte Lethargie der letzten Wochen abgelegt und Preussen Berlin mit 11:1 vom Eis gefegt. Heimsiege gab es auch für die Crocodiles Hamburg (8:4 gegen Erfurt) sowie die Harzer Falken (6:4 gegen Rostock).

Hannover Indians – Tilburg Trappers 2:3OT (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)
Es war die letzte Hannoveraner Chance auf das Playoff-Heimrecht, doch diese wurde vertan. In einem sehr intensiven Spiel fanden die Indians zwar zweimal eine Antwort auf die Tilburger Führung, der eine Punkt war aber am Ende zu wenig. Parker Bowles (15.) sorgte im ersten Drittel für das 1:0 der Trappers, welche Branislav Pohanka in Überzahl ausgleichen konnte (25.). Ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis ging Tilburg durch Reno de Hondt erneut in Führung (31.), doch Pohanka mit seinem zweiten Powerplay-Treffer (48.) brachte die Partie in die Overtime. Hier war dann erneut Bowles zur Stelle und rettete Tilburg eine Sekunde vor dem Ende den Zusatzpunkt. Die Trapper verloren Brock Montgomery mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe.

Moskitos Essen – Hannover Scorpions 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)
Playoff-Feeling am Westbahnhof, mit einem Sieg hätten die Moskitos auf drei springen können. Doch zunächst mussten sie einem Rückstand durch Brian Gibbons (10.) hinterherlaufen. Diesen konnte Andrej Bires im Powerplay ausgleichen (20.). Mit einem Doppelschlag kurz nach Beginn des zweiten Drittels sorgten die Scorpions für Ernüchterung bei den Heimfans. Patrick Schmid (21.) und Sean Fischer (22.) stellten innerhalb von 42 Sekunden auf 3:1 für die Gäste. Von diesem Schock musste sich Essen etwas erholen, doch nach dem Chad Niddery sogar das 4:1 erzielte (44.) starteten die Moskitos einen Sturmlauf. Allein die Scheibe wollte nicht rein, ehe dann Marcel Pfänder nochmal für Hoffnung sorgte (54.). Doch mit einem der wenigen Konter machte Christoph Koziol schließlich alles klar (58.).

Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
Wer einen Vorgeschmack auf die Playoffs bekommen wollte, der war gestern in Halle mit Sicherheit im richtigen Stadion. Körperbetont und viel Tempo gingen die 60 Minuten hin und her, mit dem etwas glücklicheren Ende für die Saale Bulls. Robin Slanina sorgte für die frühe Duisburger Führung (4.), doch im direkten Gegenzug glich Thomas Zuravlev aus. Steven Tarasuk erzielte dann in Überzahl das 2:1 (34.), doch noch im Mittelabschnitt kam Duisburg durch Jari Neugebauer zum Ausgleich (39.). Als sich schon alle auf die Verlängerung einstellten, war dann Zuralev zur Stelle. Sein spätes 3:2 (59.) sorgte für die Hallenser Vizemeisterschaft und dafür, dass Duisburg erstmals seit 2013 kein Heimrecht in der ersten Playoff-Runde hat.

Herner EV – Preussen Berlin 11:1 (4:0, 6:1, 1:0)
Warum die Qualifikationsrunde den Namen nicht verdient, sieht man an diesem Spiel. Während sich Berlin dem Saisonende entgegen schleppt, muss Herne sich für die Playoffs warmhalten. Heraus kommt dann eine einseitige Partie mit vielen Nickeligkeiten. Der HEV entschied schon früh die Partie. Dominik Luft nach 27 Sekunden, Aaron McLeod in Unterzahl (9.), Brad Snetsinger in Überzahl (16.) und Danny Albrecht (20.) machten schon im ersten Drittel alles klar. Albrecht (21.), Snetsinger (25./35./38.), McLeod (28.) und Marcus Marsall (39./ÜZ) sorgten im Mittelabschnitt für ein zweistelliges Ergebnis. Zwischenzeitlich hatte Ludwig Wild den Ehrentreffer zum 7:1 erzielt (34.). Den Schlusspunkt setzte Sebastian Eickmann in der 58. Minute.

Crocodiles Hamburg – Black Dragons Erfurt 8:4 (4:2, 3:1, 1:1)
Tag der offenen Tür in der Farmsener Eissporthalle: anders kann man das nicht beschreiben, was gestern in Farmsen passierte. Andre Gerartz (3.) und Brad McGowan (4.) eröffneten mit ihrem Doppelschlag innerhalb von 23 Sekunden die Partie. Erfurt glich aber durch Reto Schüpping (9.) und Marcel Weise (10.). Doch Gerartz (11.) und Josh Mitchell (20.) stellten den alten Abstand wieder her. Erneut war es Gerartz, der mit einem Doppelpack (24./34.) auf 6:2 stellte. Carsten Gosdeck verkürzte (36.), ehe McGowan mit einem weiteren Doppelpack (40./41./ÜZ) die Partie entschied. Den Schlusspunkt setzte Michal Vazan mit dem 8:4 (53.).

Harzer Falken – Rostock Piranhas 5:4 (2:3, 1:1, 1:0, 1:0)
Zum Abschluss der Saison gab es am Wurmberg nochmal eine verrückte Partie. Braunlage ging zunächst durch Viktor Bjuhr in Front (1.). Alexander Spister (2.) und Andreij Teljukin (2.) drehten aber blitzschnell das Spiel. Erneut Bjuhr glich zum 2:2 aus (5.). Auch auf Greg Classens 3:2 fand Braunlage durch Artjom Kostyrev eine Antwort (26.). Valerij Guts stellte für die Piranhas wieder auf 4:3 (34.), doch Trevor Hendrikx schoss die Partie in die Overtime (50.). In dieser verwandelte Bjuhr einen Penalty zum Sieg (65.).

Christian Schülling

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OL Nord: Halle festigt Rang zwei – Fünf Teams kämpfen um Rang drei https://test.hockey-news.info/ol-nord-halle-festigt-rang-zwei-fuenf-teams-kaempfen-um-rang-drei/ Tue, 27 Feb 2018 12:50:51 +0000 https://hockey-news.info/?p=18309 Die Oberliga Nord geht auf die Zielgerade und eine weitere Vorentscheidung ist gefallen. Hinter dem feststehenden Meister Tilburg Trappers (42 Spiele/105 Punkte) festigen die Saale Bulls Halle den zweiten Platz und sind wohl nur noch theoretisch von diesem zu verdrängen. Die Anhaltiner (42/79) gewannen bei den Hannover Scorpions (43/73) mit 3:2 nach Verlängerung und bauen […]

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Die Oberliga Nord geht auf die Zielgerade und eine weitere Vorentscheidung ist gefallen. Hinter dem feststehenden Meister Tilburg Trappers (42 Spiele/105 Punkte) festigen die Saale Bulls Halle den zweiten Platz und sind wohl nur noch theoretisch von diesem zu verdrängen. Die Anhaltiner (42/79) gewannen bei den Hannover Scorpions (43/73) mit 3:2 nach Verlängerung und bauen den Vorsprung damit auf sechs Punkte aus. Neuer Dritter sind die Moskitos aus Essen (42/73), welche die Hannover Indians (42/71) mit 5:0 abfertigten. Hinter dem Vierten, Hannover Scorpions, reihen sich die Icefighters Leipzig (43/73) ein. Die Sachsen unterlagen Tilburg mit 2:3 nach Verlängerung. Durch die Ergebnisse des Wochenendes kann sich auch der Tabellensiebte, die Füchse Duisburg (42/70), noch Hoffnungen auf den dritten Platz machen.

In der Qualifikationsrunde festigen die Crocodiles Hamburg (43/58) den zweiten Rang hinter dem Herner EV (42/88). Die Hansestädter besiegten die Rostock Piranhas (42/50) mit 6:4. Die Black Dragons Erfurt (42/54) verloren nach einer 5:1-Führung mit 5:7 bei Preussen Berlin (42/42). Der EHC Timmendorfer Strand (43/30) blamierte sich vor eigenem Publikum und unterlag den Harzer Falken (42/22) mit 3:7.

Icefighters Leipzig – Tilburg Trappers 2:3OT (0:0, 0:2, 2:0, 0:1)
Zwei Drittel lang bestimmten die Trappers die Partie und sahen so aus, als würden sie drei Punkte mitnehmen. Nur dank eines starken Benedict Roßberg zwischen den Pfosten hielt Leipzig lange das 0:0. So dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Kevin Bruijsten den Meister in Führung schoss. Bruder Mitch erhöhte 157 Sekunden später in Überzahl auf 2:0. Die Icefighters kämpften sich durch Antti Paavilainens Überzahltreffer (41.) zurück ins Spiel und rannten dem Rückstand hinter her. Damian Schneider schoss die Partie dann in die Overtime (57.). In dieser brauchten die Trappers 38 Sekunden, ehe Nardo Nagtzaam den Siegtreffer erzielte.

Hannover Scorpions – Saale Bulls Halle 2:3OT (2:1, 0:1, 0:0, 0:1)
Big Points für die Saale Bulls im Kampf um das Heimrecht. Maximilian Schaludeks Treffer 25 Sekunden vor Ende der Verlängerung bescherte den Anhaltinern die wahrscheinlich entscheidenden zwei Punkte für Platz zwei. Zuvor fielen alle Tore in den ersten 30 Minuten. Philipp Gunkel brachte Halle nach 54 Sekunden in Führung, ehe Sean Fischer (18.) und Björn Bombis (20./ÜZ) die Partie drehten. Tim May sorgte dann für das 2:2 (28.), ehe im Anschluss beide Goalies keine Tore mehr zuließen.

Moskitos Essen – Hannover Indians 5:0 (2:0, 1:0, 2:0)
Es war ein richtiges Statement seitens der Moskitos aus Essen im Kampf um das Heimrecht. Gegen gute Indians zeigten sich die Essener von ihrer besten Seite. Julien Pelletier (8.) und Andrej Bires (15.) eröffneten mit ihren Toren den Reigen und im Anschluss spielten sich die Gastgeber in einen kleinen Rausch. Dazu hielt Goalie Sebastian Staudt die immerhin 32 Schüsse des Gegners fest. Die weiteren Tore für den neuen Tabellendritten erzielten Christoph Ziolkowski (24./60.) und nochmals Bires (45.)

Preussen Berlin – Black Dragons Erfurt 7:5 (1:3, 0:1, 6:1)
Was für ein verrücktes Spiel am Glockenturm. Wie schon am Wochenende zuvor verspielen die Drachen auswärts eine klare Führung. Denn nach 41 Minuten sah Erfurt wie der sichere Sieger, führte nach Toren von Michel Maaßen (3./24.), Paul Klein (16.) und Carsten Gosdeck (18./ÜZ/41.) durchaus verdient mit 5:1. Die Preussen brachten bis auf den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Lukas Stettmer (12.) wenig zu Stande. Doch nach Minute 41 stellte Erfurt das Eishockeyspielen ein, während Berlin sich an der Ehre gepackt fühlte. Angeführt von Josh Rabbani (44.) und Quirin Stocker (48./ÜZ/51.) begann die Aufholjagd. Lukas Ogorzolec (53.) gelang der Ausgleich und als Rabbani mit seinem zweiten Treffer (55./ÜZ) die Führung erzielte, war das kleine Eishockeywunder vollbracht. Julian van Lijden machte dann mit dem 7:5 alles klar.

Crocodiles Hamburg – Rostock Piranhas 6:4 (2:2, 2:1, 2:1)
Ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel sahen die Zuschauer in Farmsen. Von Beginn an gingen beide Teams hohes Tempo und die Partie wogte hin und her. Constantin Koopmann brachte die Piranhas mit einem Überzahltreffer in Führung (2.), doch Moritz Israel antwortete nur 44 Sekuden später. Brad McGowan sorgte dann für die erste Hamburger Führung (16.), Artur Lemmer glich aber wenig später zum 2:2 aus (18.). Im zweiten Drittel setzten erneut die Rostocker den ersten Stich, diesmal durch Ricco Ratajczyk (23.). Hamburg antwortete aber noch im Mitteldrittel, stellte durch Anton Zimmer (29.) und Josh Mitchell (40.) auf 4:3. Auf diesen Treffer fanden die Piranhas dann keine Antwort mehr, stattdessen machten Josh Mitchell (51.) und Leo Prüßner (57.) mit dem 6:3 alles klar. Koopmann gelang noch etwas Ergebniskosmetik (57.)

EHC Timmendorfer Strand – Harzer Falken 3:7 (0:2, 2:2, 1:3)
Während sich Braunlage offensichtlich ordentlich in die Sommerpause verabschieden will, blamiert sich Timmendorf zum Abschluss der Heimspiele. Die Falken nutzen die Null-Bock-Leistung des EHCT eiskalt aus. Lukas Brückner (14.) und Artjom Kostyrev (20.) schießen Braunlage in Front. Im Mitteldrittel wird es aus Timmendorfer Sicht kurzzeitig besser, was Cedric Montminy zum Anschlusstreffer nutzt (25.). Danach trifft der EHCT das Tor nicht, stattdessen nutzt Trevor Hendrikx eine der wenigen Gelegenheiten der Falken zum 3:1 in Überzahl (35.). Im direkten Gegenzug sorgt Kevin Kunz für den erneuten Anschluss. Mit dem 4:2 von Thomas Herklotz (38.) ist die Partie dann entschieden. Timmendorf fällt auseinander und Braunlage schießt sich den Frust der letzten Wochen von der Seele. Max Bauer (42.), Viktor Bjuhr (55./ÜZ) und nochmal Hendrikx (56.) schießen ein 7:2 heraus. Tim Dreschmann betreibt in der Schlussminute noch etwas Ergebniskosmetik. 

Christian Schülling

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OL Nord: Verfolger nehmen sich die Punkte weg – Braunlage sportlicher Absteiger https://test.hockey-news.info/ol-nord-verfolger-nehmen-sich-die-punkte-weg-braunlage-sportlicher-absteiger/ Sat, 24 Feb 2018 20:38:46 +0000 https://hockey-news.info/?p=18221 Der Kampf um Platz zwei der Meisterrunde ist in der Oberliga Nord so gut wie entschieden. Die Saale Bulls Halle hatten zwar spielfrei, doch kein Verfolger konnte zu den Anhaltinern aufschließen. Wichtige Schützenhilfe leistete unter anderem der Meister aus Tilburg, welcher die Moskitos Essen mit 6:1 vom Eis fegte. Im Kampf um das Heimrecht feierten […]

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Der Kampf um Platz zwei der Meisterrunde ist in der Oberliga Nord so gut wie entschieden. Die Saale Bulls Halle hatten zwar spielfrei, doch kein Verfolger konnte zu den Anhaltinern aufschließen. Wichtige Schützenhilfe leistete unter anderem der Meister aus Tilburg, welcher die Moskitos Essen mit 6:1 vom Eis fegte. Im Kampf um das Heimrecht feierten die Icefighters Leipzig einen wichtigen 2:1-Sieg nach Penaltyschießen bei den Hannover Indians. Und auch die Füchse Duisburg mischen im Kampf um Rang drei und vier wieder mit: der Krisenclub besiegte die Hannover Scorpions mit 6:2. Das bedeutet: hinter Tilburg (41 Spiele/100 Punkte) und Halle (41/77) wird es richtig eng. Noch sind die Scorpions (42/72) Dritter, doch der Rest hängt den Wedemärkern im Nacken. Leipzig (42/72), die Indians (41/71), Essen (41/70) und Duisburg (42/70) können sich alle noch Hoffnungen auf Rang drei machen.

Derweil ist im Tabellenkeller die letzte Entscheidung gefallen. Da Schlusslicht Braunlage sein Heimspiel mit 2:3 nach Verlängerung gegen Preussen Berlin verlor, können die Falken den Vorletzten aus Timmendorf (0:1 in Erfurt) nicht mehr einholen. Außerdem rang Herne die Crocodiles Hamburg mit 5:4 nieder.

Füchse Duisburg – Hannover Scorpions 6:2 (3:2, 2:0, 1:0)
Die Partie begann eigentlich so, wie man es sich in Duisburg nicht vorgestellt hatte. Bereits nach fünf Minuten musste Marco Habermann mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis – der Stürmer hatte wohl die Wechselbank verlassen, um sich mit Hannovers Brian Gibbons zu prügeln. Prompt nutzten die Scorpions die Überzahl aus und gingen durch Patrick Schmid in Führung (6.). Die Antworte folgte exakt 110 Sekunden später, als Lars Grözinger ausglich und weitere neun Sekunden danach brachte Jari Neugebauer die Füchse sogar in Führung. Viktor Beck baute die Führung in Unterzahl aus (15.), ehe Sean Fischer im Powerplay den zweiten Hannoveraner Treffer erzielte (19.). Im Gegensatz zu den letzten Wochen brach Duisburg diesmal nicht. Stattdessen stellte Neugebauer mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her (22.) und David Cespiva erhöhte auf 5:2 (28.). Den Schlusspunkt setzte Beck mit seinem zweiten Treffer (50.). 105 Sekunden vor dem Ende mussten Cespiva und Hannovers Thomas Pape nach einer zünftigen Prügelei zum Duschen.

Hannover Indians – Icefighters Leipzig 1:2SO (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 1:0)
Diese Niederlage könnte den Indians noch richtig weh tun. Nach der frühen Leipziger Führung durch Michal Velecky (8.) rannten die Hannoveraner dem Rückstand hinterher. Lange bissen sich die Indianer die Zähne an Icefighters-Goalie Eric Hoffmann aus (30 Saves). Erst spät gelang Tobias Schwab in Überzahl der Ausgleich (50.) Dank Hoffmann rettete sich Leipzig ins Penaltyschießen und hier verwandelte Antti Paavilainen den entscheidenden Schuss, wodurch die Icefighters den Extrapunkt mitnehmen.

Tilburg Trappers – Moskitos Essen 6:1 (3:0, 2:1, 1:0)
Es war ein recht einseitige Partie in Tilburg, in welcher die Trappers frühzeitig die Weichen auf Sieg stellten. Nach 205 Sekunden traf Mitch Bruijsten in Unterzahl zum 1:0, Danny Stempher (9.) und Brock Montgomery (13.) legten noch im ersten Abschnitt nach. Nach Julian Lautenschlagers Anschlusstreffer (22.) keimte bei den Moskitos Hoffnung auf, doch ein wahrer Sturmlauf der Trappers entschied die Partie. Mickey Bastings (27.) sowie erneut Montgomery (36.) und Bruijsten (56.) machten das halbe Dutzend komplett.

Black Dragons Erfurt – EHC Timmendorfer Strand 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
Es war kein schönes Spiel in Erfurt, denn die Partie war von vielen Nickeligkeiten geprägt. Die Drachen bissen sich lange an der Timmendorfer Abwehr um den jungen Goalie Fabio Alonso die Zähne aus. Nur Felix Schümann konnte im Powerplay einen Treffer erzielen, welcher gleichzeitig die Entscheidung war (53.)

Harzer Falken – Preussen Berlin 2:3OT (1:0, 0:2, 1:0, 0:1)
Die Falken wollten unbeding die letzte Chance für sich nutzen. Der junge Lasse Bödefeld brachte die Gastgeber bereits nach 79 Sekunden in Führung und man spürte im ersten Drittel, dass die Falken wollten. Doch im zweiten Drittel kam ein seltsamer Bruch ins Spiel, Braunlage gelang nicht mehr viel. Stattdessen spielte Berlin auf und drehte die Partie. Julian van Lijden (36.) und Marvin Krüger in Überzahl (38.) machten aus dem 0:1 ein 2:1. Doch zu Beginn des Schlussabschnitts fand Braunlage wieder in die Spur, glich durch Viktor Bjuhr aus (41./ÜZ). Dann sollten keine Treffer mehr fallen, was im Umkehrschluss den sportlichen Abstieg für die Harzer Falken bedeutet. Da fällt der Berliner Siegtreffer durch van Lijden (63.) nicht mehr ins Gewicht.

Herner EV – Crocodiles Hamburg 5:4 (3:2, 2:1, 0:2)
Der Spitzenreiter der Qualifikationsrunde taumelt den Playoffs entgegen. Dabei begann die Partie gut, denn Brad Snetsinger (5.), Danny Albrecht (10.) und Aaron McLeod (13.) machten schnell deutlich, dass der HEV zumindest zu Hause die weiße Quali-Runden-Weste behalten möchte. Auch vom Hamburger Anschlusstreffer durch Andre Gerartz (16.) ließ sich Herne nicht beeindrucken. Stattdessen erhöhten McLeod (37.) und Maik Klingsporn (38.) auf 5:1. Doch die zehn tapferen Crocodiles kämpften und glaubten an die Wende. Erneut Gerartz (40.), Tobias Bruns (43.) und Brad McGowan (57.) ließen die Hamburger auf 4:5 herankommen. Am Ende reichte aber die Zeit nicht mehr.

Christian Schülling

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OL Nord: Duisburg weiter abwärts – Timmendorf mit Moral https://test.hockey-news.info/ol-nord-duisburg-weiter-abwaerts-timmendorf-mit-moral/ Mon, 19 Feb 2018 15:11:00 +0000 https://hockey-news.info/?p=18026 Der fünftletzte Spieltag der Oberliga Nord hatte es in sich. Denn hinter dem spielfreien Meister Tilburg Trappers (100 Punkte) konnten die Saale Bulls Halle (77) den zweiten Rang festigen. Die Anhaltiner siegten in Duisburg klar mit 4:1. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Bullen auf Platz drei. Diesen nehmen die Hannover Scorpions  (72) ein, trotz […]

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Der fünftletzte Spieltag der Oberliga Nord hatte es in sich. Denn hinter dem spielfreien Meister Tilburg Trappers (100 Punkte) konnten die Saale Bulls Halle (77) den zweiten Rang festigen. Die Anhaltiner siegten in Duisburg klar mit 4:1. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung der Bullen auf Platz drei. Diesen nehmen die Hannover Scorpions  (72) ein, trotz einer 3:4-Heimniederlage gegen den neuen Vierten aus Essen (70). Punktgleich mit den Moskitos liegen die Icefighters Leipzig (70) auf Rang fünf. Die Sachsen zogen dank eines 2:0 über die Hannover Indians (70) an den Niedersachsen und auch an Duisburg (67) vorbei.

In der Qualifikationsrunde musste der bereits feststehende Playoff-Teilnehmer Herner EV (85) eine überraschende Niederlage hinnehmen. Der HEV verlor in Rostock mit 2:3. Die Crocodiles Hamburg (55) behaupteten Rang zwei dank eines klaren 8:2 über Preussen Berlin. Hinter Hamburg folgen die Black Dragons Erfurt (51), welche sich überraschend in Timmendorf mit 6:7 geschlagen geben mussten. Die weiteren Platzierung: die Piranhas (50) sind Vierter vor Berlin (37) und Timmendorf (30). Die Harzer Falken (18) sind abgeschlagen und dürften die Rote Laterne nur bei einem Eishockeywunder nochmal abgeben.

Icefighters Leipzig – Hannover Indians 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)
Schön war es nicht unbedingt, was die Zuschauer in der Eisarena zu Taucha sahen, doch zumindest die Heimfans durften jubeln. Ein früher Doppelpack von Michal Velecky (5./11./ÜZ) reichte den Icefighters zum Heimsieg. Sie konnten sich auf eine starke Defensive rund um Goalie Eric Hoffmann (31 Saves) verlassen. Die Indians waren im Endeffekt zu harmlos, konnten auch eine fünfminütige Überzahl (Spieldauer Hubert Berger) nicht nutzen.

Füchse Duisburg – Saale Bulls Halle 1:4 (0:2, 1:2, 0:0)
Die Talfahrt der Füchse Duisburg setzt sich weiter fort. Das 1:4 in Halle war die zwölfte Niederlage in den letzten 14 Spielen und die vierte Pleite in Serie. Halle machte es geschickt, bestimmte weite Teile der ersten 30 Minuten. Philipp Gunkels Hattrick (4./9./26.) machte schon alles klar, Nathan Robinson legte noch den vierten Treffer nach (31.). Raphael Joly gelang nur der Ehrentreffer (33.). Auch eine Strafzeitenflut gegen Halle im letzten Drittel brachte keinen Umschwung mehr.

Hannover Scorpions – Moskitos Essen 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)
Ganz ohne Drama geht es bei Heimspielen der Scorpions nicht. Essen erwischte einen guten Start, ging durch Andrej Bires (4.) mit 1:0 in Führung. Danach versäumten es die Moskitos allerdings nachzulegen. So gelang Hannover durch Patrick Schmid in doppelter Überzahl der Ausgleich (28.). Essen schlug aber postwendend zurück, Kyle DeCoste im Powerplay (32.) und Julien Pelletier (35.) sorgten für das 3:1. Im letzten Abschnitt schlugen aber wieder die Special Teams der Scorpions zu. Erst traf Schmid erneut in Überzahl (46.), dann legte Chad Niddery in Unterzahl die Scheibe zum 3:3 ins Netz (49.). Dominik Lascheit hatte etwas gegen einen Heimsieg und holte die Punkte mit seinem 4:3 in den Kohlenpott (52.).

Crocodiles Hamburg – Preussen Berlin 8:2 (3:2, 3:0, 2:0)
Am Ende wurde es klarer als es die Partie eigentlich her gab. Berlin verkaufte sich in Hamburg teuer, ging durch Justin Ludwig in Führung (10.). Im direkten Gegenzug glich Josh Mitchell aus, ehe Andre Gerartz mit einem Doppelschlag (14./16.) für das 3:1 sorgte. Julian van Lijden konnte zwar nochmal verkürzten (19.), danach fand aber keine Berliner Scheibe mehr das Tor. Anders die Crocodiles, welche sehr effektiv waren. Erneut Gerartz (22.), Tobias Bruns (33.) und Anton Zimmer (40.) machten im Mittelabschnitt das halbe Dutzend komplett. Im Schlussdrittel schraubten Leo Prüssner (47.) und Brad McGowan (58./UZ) das Ergebnis nochmals hoch.

EHC Timmendorfer Strand – Black Dragons Erfurt 7:6 (2:3, 2:1, 3:2)
Ein Spiel, über welches man in Timmendorf noch lange reden wird. Die Drachen erwischten einen Start nach Maß, denn nach 52 Sekunden brachte Michal Vazan die Gäste in Führung. Die Antwort des EHCT folgte in Person von Jason Horst, der in Überzahl traf (6.). Michel Maaßen sorgte für die erneute Erfurter Führung (8.), die Felix Schümann in Überzahl noch ausbaute (13.). Kevin Kunz brachte Timmendorf aber wieder heran (15.). Reto Schüpping sorgte für die erneute zwei Tore-Führung (29.), 14 Sekunden später erzielte Cedric Montminy das 3:4 aus Sicht der Gastgeber. Tim Dreschmann glich in Überzahl sogar aus (34.). Das letzte Drittel bestimmte lange Zeit Erfurt und die Black Dragons sahen nach einem Doppelpack von Michal Vazan (53./ÜZ/57.) wie der sichere Sieger aus. Doch nach dem Anschlusstreffer von Kevin Kunz (57.) warfen die Beach Boys nochmal alles nach vorne. Lukas Gärtner sorgte mit einem Schlagschuss für den Ausgleich (60.), ehe Patrick Saggau 4,3 Sekunden vor dem Ende gar den Timmendorfer Dreier klar machte. Damit ist dem EHCT der Klassenerhalt wohl nur noch theoretisch zu nehmen.

Rostock Piranhas – Herner EV 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Es war ein intensives Spiel in der Rostocker Schillingallee und am Ende hat es auch den Spitzenreiter der Quali-Runde erwischt. Nach torlosem Anfangsdrittel ging der HEV durch Aaron McLeod in Führung (23.). Im direkten Gegenzug glich Kevin Piehler aber direkt wieder aus. Und nur 86 Sekunden später hatten die Piranhas die Partie durch Andrej Teljukins Überzahltreffer gedreht. Die Partie wogte hin und her, ehe Michal Bezouska die Führung zum 3:1 ausbaute (44.). Herne probierte zwar alles, kam durch Michel Ackers nur zum Anschlusstreffer in Überzahl (52.).

Christian Schüllimng

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OL Nord: Tilburg gewinnt Topspiel – Indians deklassieren Scorpions https://test.hockey-news.info/ol-nord-tilburg-gewinnt-topspiel-indians-deklassieren-scorpions/ Sun, 18 Feb 2018 10:38:45 +0000 https://hockey-news.info/?p=18012 Wer soll die Tilburg Trapper stoppen? Die Fragen stellt sich knapp zwei Wochen vor Ende der regulären Saison endgültig. Denn auch der Tabellenzweite aus Halle verlor gegen die Niederländer mit 2:5. Noch schlimmer erwischte es den Tabellendritten: die Hannover Scorpions unterlag im Derby am Pferdeturm mit 1:7. Die Indians ziehen damit an Duisburg und Leipzig […]

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Wer soll die Tilburg Trapper stoppen? Die Fragen stellt sich knapp zwei Wochen vor Ende der regulären Saison endgültig. Denn auch der Tabellenzweite aus Halle verlor gegen die Niederländer mit 2:5. Noch schlimmer erwischte es den Tabellendritten: die Hannover Scorpions unterlag im Derby am Pferdeturm mit 1:7. Die Indians ziehen damit an Duisburg und Leipzig vorbei auf auf Platz vier. Mitten in der Verlosung um das Heimrecht stehen auch die Moskitos Essen, welche Leipzig mit einem 5:3-Heimsieg auf Platz sieben schickten.

In der Qualifikationsrunde behält Herne seine weiße Weste. Der HEV besiegte Timmendorf mit 10:5. Die Crocodiles Hamburg holten sich dank eines 5:3 in Braunlage den zweiten Rang zurück, da die Black Dragons Erfurt mit 1:2 nach Penaltyschießen gegen Rostock verlor.

Hannover Indians – Hannover Scorpions 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)
So einen deutlichen Heimsieg im Derby dürfte der Pferdeturm zu Hannover auch nur selten gesehen haben. Die Indians hatten echte Torlaune und schossen den ungeliebten Rivalen förmlich aus dem Stadion. Dennis Arnold eröffnete in der 10. Minute den Reigen, Roman Pfennings legte nach (18.). Im zweiten Drittel entschied dann Lukas Valasek mit einem Doppelpack die Partie (25./30.). Igor Bacek machte mit einem einem weiteren Doppelpack (33./36.) das halbe Dutzen perfekt. Den Schlusspunkt aus Indians-Sicht setzte dann Tobias Schwab (55.), ehe Patrick Schmid den Ehrentreffer für die Scorpions erzielte (57.).

Moskitos Essen – Icefighters Leipzig 5:3 (0:1, 0:1, 5:1)
Es war die letzte Chance für Essen auf das Heimrecht und diese nutzten die Moskitos eiskalt. Dabei sah es lange nicht nach einem Heimsieg aus, denn die Icefighters spielten sehr gut mit und lagen nach Toren von Michal Velecky (10.) und Anti Paavilainen (34.) nicht unverdient mit 2:0 vorne. Doch im letzten Drittel brannte Essen ein Feuerwerk ab. Julian Lautenschlager egalisierte per Doppelschlag die Leipziger Führung (45./47.), ehe Denis Fominych für die erste Moskitos-Führung der Partie sorgte (52.). 47 Sekunden später glich Paavilainen zwar noch aus, doch mit dem 4:3 von Andrej Bires (56.) war die Partie entschieden. Lautenschlager machte 89 Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf.

Saale Bulls Halle – Tilburg Trappers 2:5 (1:0, 1:1, 0:4)
Wer soll Tilburg stoppen? Die Frage stellt sich immer mehr, je näher die Playoffs rücken. Die Saale Bulls spielten 40 Minuten klasse, brannten vor allem im ersten Drittel ein Feuerwerk ab. Da war das 1:0 durch Maximilian Schaludek (19.) fast zu wenig. Immerhin erhöhte Michal Schön schnell auf 2:0 (30.), doch keine drei Minuten später schaffte Brock Montgomery den Anschluss. Nun spielten die Trappers besser, fanden aber immer wieder in Kevin Beech ihren Meister. Erst in der 52. Minute gelang Mitch Bruijsten der Ausgleich. Jordy van Oorschot schoss dann sogar den Führungstreffer (59.), so dass die Bullen alles auf eine Karte setzen mussten. Danny Stempher traf dann jedoch ins leere Tor (60.), so dass die Partie entschieden war. Bruijstens zweiter Treffer nur 17 Sekunden später war die logische Folge.

Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10:5 (3:1, 3:0, 4:4)
Ein wahrlich verrücktes Spiel sahen die Zuschauer am Herner Gysenberg. Die dezimierten Timmendorfer gingen überraschend durch Kenneth Schnabel in Führung (7.), doch dank Aaron McLeod gelang dem HEV der schnelle Ausgleich (8.). Lois Spitzner (17.) und Philipp Kuhnekath (18.) brachten den Tabellenführer der Quali-Runde dann auf die Siegerstraße. Im Mitteldrittel ließ Timmendorf aufgrund vieler Strafzeiten Kraft, was Herne eiskalt nutzte. Sebastian Eickmann (30.) und Marcus Marsall (40.) trafen in Überzahl, Brad Snetsinger steuerte den sechsten Treffer bei (31.). Zu Beginn des Schlussdrittel bäumte sich der EHCT nochmal auf, kam dank Cedric Montminy (43.) und Tim Dreschmann (48./ÜZ) heran. Dann legte der HEV noch einen Zwischenspurt ein. Marsall (50.), Michel Ackers (53.), Spitzner (56.) und Vladimir Vaskovskiy (56.) machten es zweistellig. Timmendorf erkämpfte sich durch Schnabel (57.) und Lukas Gärtner (57.) aber noch zwei Tore.

Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhas 1:2PS (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 0:1)
Es war ein Spiel, welches die Torhüter bestimmten. Nach der frühen Erfurter Führung durch Michel Maaßen (9.) wuchsen Drachen-Goalie Martin Otte (46 Saves) und sein Gegenüber Niko Stark (40) förmlich über sich hinaus. Erst in der 45. Minute gelang Tomas Kurka der Ausgleich. So musste nach torloser Verlängerung das Penaltyschießen entscheiden, in welchem Michael Bezouska den entscheidenden Treffer markieren konnte.

Harzer Falken – Crocodiles Hamburg 3:5 (1:2, 0:0, 2:3)
Während sich Falken-Coach Bernd Wohlmann in bester Trappatoni-Manier über seine Mannschaft ausließ, war der Mann des Tages ein gewisser Andre Gerartz. Der Crocodiles-Stürmer schoss Braunlage mit vier Toren (4./13./41./46.) praktisch im Alleingang ab. Den fünften Hamburger Treffer verbuchte Brad McGowan (44.) für sich. Thomas Schmid hatte für die Falken zwischenzeitlich ausgeglichen (9.) und nachdem die Partie entschieden war, trafen Marcel Deich (48.) und Thomas Herklotz (50.) noch zweimal.

Christian Schülling

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OL Nord: Duisburg muss um Heimrecht bangen – Timmendorfer Arbeitsverweigerung https://test.hockey-news.info/ol-nord-duisburg-muss-um-heimrecht-bangen-timmendorfer-arbeitsverweigerung/ Mon, 12 Feb 2018 12:16:53 +0000 https://hockey-news.info/?p=17674 Wer soll diese Tilburg Trappers eigentlich aufhalten? Der souveräne Nord-Meister hält sich in Essen schadlos und gewinnt beim Angstgegner mit 7:5. Der Vorsprung auf Platz zwei ist auf satte 23 Punkte angewachsen. Diesen zweiten Rang halten die Saale Bulls Halle, welche am Sonntag spielfrei waren. Zwei Punkte hinter den Anhaltinern liegen die Hannover Scorpions auf […]

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Wer soll diese Tilburg Trappers eigentlich aufhalten? Der souveräne Nord-Meister hält sich in Essen schadlos und gewinnt beim Angstgegner mit 7:5. Der Vorsprung auf Platz zwei ist auf satte 23 Punkte angewachsen. Diesen zweiten Rang halten die Saale Bulls Halle, welche am Sonntag spielfrei waren. Zwei Punkte hinter den Anhaltinern liegen die Hannover Scorpions auf Rang drei. Sie gewannen bei den Icefighters Leipzig knapp mit 3:2 nach Verlängerung. Richtig spannend wird der Kampf um das letzte Heimrecht in den Playoffs. Aktuell liegen die Füchse Duisburg auf dem vierten Rang, allerdings unterlagen die Rheinländer bei den Hannover Indians mit 2:4. Nun sind Duisburg, Leipzig und die Indianer punktgleich und selbst die Moskitos aus Essen haben bei drei Punkten Rückstand noch realistische Chancen nach vorne.

In der Qualifikationsrunde bleibt der Herner EV zwar ungeschlagen, musste beim 5:4 nach Verlängerung in Erfurt allerdings Punkte abgeben. Viel mehr zu reden gibt es allerdings über die ausgesprochenen Strafen, denn 167 Strafminuten in einer Partie klingen doch verdächtig nach Oberliga-Rekord. Die Drachen verteidigen durch den Punktgewinn knapp den zweiten Platz. Die Crocodiles Hamburg bleiben aber dran und schossen Timmendorf im Derby mit 8:2 ab. Die Rostock Piranhas festigen Platz vier mit einem 5:3 über die Harzer Falken. Hinter den Ostseestädtern folgen die spielfreien Berliner Preussen, Timmendorf und Braunlage.

Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions 2:3OT (0:1, 1:0, 1:1, 0:1)
Das Jahr 2018 werden die Icefighters wohl am Liebsten verfluchen wollen. Trotz eines Chancenplus gibt es im Heimspiel nur einen Zähler gegen die Hannover Scorpions. Die gingen durch Sachar Blank (17.) und Dennis Schütt (42.) zweimal in Führung, doch die Leipziger glichen durch Patrick Fischer (26.) und Hannes Albrecht (60.) verdient aus. In der Overtime fand dann Topscorer Patrick Schmid eine Lücke und sicherte den Niedersachsen den Extrapunkt.

Moskitos Essen – Tilburg Trappers 5:7 (0:2, 2:3, 3:2)
Spiele zwischen Essen und Tilburg versprechen immer Spektakel, da macht das fünfte Aufeinandertreffen in dieser Saison keine Ausnahme. In einem Spiel, welches von vielen Strafzeiten geprägt war, eröffneten die Trappers den Reigen. Alexei Loginov traf zum 1:0 (9.). Kevin Bruijsten baute diese Führung kurze Zeit später aus (14.). In einer turbulenten Anfangsphase im zweiten Drittel verkürzte Andrej Bires auf 1:2 (22.), doch praktisch im direkten Gegenzug stellte Kevin Bruijsten den alten Abstand wieder her. In doppelter Überzahl verkürzte Dennis Thielsch erneut für Essen (29.), doch noch im zweiten Drittel waren Jordy van Oorschot in Unterzahl (37.) und zum dritten Mal Bruijsten erfolgreich (39.), bauten die Trappers-Führung auf 5:2 aus. Julien Pelletier markierte dann zu Beginn des letzten Abschnitts den dritten Essener Treffer (41./ÜZ), doch erneut fand Tilburg eine Antwort. Diesmal traf Brock Montgomery in Überzahl zum 6:3 (50.). Wild wurde es in den Schlussminuten. Binnen 10 Sekunden verkürzten Kyle DeCoste und Bires auf 5:6 (58.) und ließen die 1400 Fans am Westbahnhof hoffen. Doch 23 Sekunden vor dem Ende traf Mitch Bruijsten in Unterzahl zum entscheidenden 7:5.

Hannover Indians – Füchse Duisburg 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
Auch unter Neu oder „Mal-wieder-Interimscoach“ Reemt Pyka geht die Negativserie der Füchse weiter. Am Pferdeturm verlässt man das Eis zum wiederholten Male als Verlierer das Eis und das am Ende verdient. Denn die Indians erkämpften und erspielten sich den Sieg. Roman Pfennings (4.) und Nicolas Turnwald (10.) schossen die Niedersachsen zunächst in Front, doch Marco Habermann (13.) und Raphael Joly (19.) fanden noch eine Antwort. Auf den erneuten Hannoveraner Führungstreffer durch Lasse Uusivirta (23./ÜZ) fand man diese aber nicht und brachte das Tor der Indians nur selten in Gefahr. Allerdings dauerte es noch bis zur 56. Minute, ehe Dennis Arnold mit dem 4:2 alles klar machte.

Black Dragons Erfurt – Herner EV 4:5OT (1:1, 2:2, 1:1, 0:1)
Diese, eigentliche bedeutungslose, Partie zwischen den Drachen und dem HEV wird wohl in die Geschichte der Oberliga Nord eingehen. 167 Strafminuten, davon allein 118 Minuten gegen Herne, gab es zumindest in der jüngeren Vergangenheit nicht. Bereits nach 67 Sekunden musste Marcus Marsall mit einer Disziplinarstrafe in die Kühlbox, im Laufe des ersten sollten mit Carsten Gosdeck und Michel Ackers nach einer Boxeinlage zwei weitere Spieler folgen. Richtig heiß her ging es dann im letzten Drittel. Erst bekam Hernes Sebastian Eickmann eine Disziplinarstrafe, dann musste Erfurts Paul Klein wegen Bandenchecks zum Duschen. Da sich Maik Klingsporn ein Revanchefoul an Klein leistete, ging er mit einer Matchstrafe gleich mit und auch Christian Nieberle, dessen Boxeinlage wohl etwas zu heftig war, begleitete beide gleich mit. Und wegen „Meckerns“ erwischte es auch HEV-Coach Uli Egen, welcher die Bank nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe verlassen musste. Ach ja, Eishockey gespielt wurde auch. Danny Albrecht sorgte für die Herner Führung (11./ÜZ), welche Michel Maaßen in Überzahl (15.) und Michal Vazan (21.) drehten. Auf den HEV-Ausgleich durch einen Überzahltreffer von Stephan Kreuzmann (25.) antwortete Erfurt durch Reto Schüpping fast postwendend (27.). Dann drehte der HEV die Partie. Albrecht glich aus (28.) und Vladimir Vaskovskiy sorgte in Unterzahl für das 4:3 (50.). Doch in Überzahl schickte Vazan die Partie in die Overtime (52.). In dieser konnte sich der Spitzenreiter der Qualifikationsrunde auf Aaron McLeod verlassen. Der Kanadier sorgte nach 72 Sekunden in der Verlängerung für den Zusatzpunkt.

EHC Timmendorfer Strand – Crocodiles Hamburg 2:8 (0:3, 0:2, 2:3)
In einem Spiel zweier arg dezimierten Mannschaften hatten die Crocodiles Hamburg das bessere Ende klar für sich. Denn Timmendorf agierte über weite Teile des Spiels am Rande der Arbeitsverweigerung und ließ die Hamburger fast ohne Gegenwehr spielen. Nach dem Führungstreffer durch Josh Mitchell (7.) bauten die Krokodile die Führung nach und nach aus. Bradley McGowan (13.), Christos Stambolidis (17.), Mitchell in Überzahl (30.) und Fabian Calovi, ebenfalls bei einem Mann mehr (31.) bauten den Vorsprung auf 5:0 aus. Auf der folgende Torwartwechsel brachte keine Sicherheit – Anton Zimmer machte frühzeitig das halbe Dutzend voll (46.). Eine kurze Phase des Kampfes nutzte der EHCT zu zwei Toren. Erst scorte Daniel Lupzig im Powerplay (50.), dann traf Kenneth Schnabel (52.). Das war es aber auch an Timmendorfer Ehrlichkeit, denn danach ergaben sich die Beach Boys in ihr Schicksal und Hamburg durfte noch zwei Treffer nachlegen. Nochmals Zimmer (55.) und Daniel Reichert (56.) durften jubeln.

Rostock Piranhas – Harzer Falken 5:3 (1:0, 1:3, 3:0)
Die Falken kämpfen um die letzte Chance auf den Klassenerhalt und hätten sie in Rostock fast bekommen. Zwar brachte Alexander Spister die Gastgeber nach sieben Sekunden in Führung, doch ein starkes Mitteldrittel ließ Braunlage auf den Dreier hoffen. Artjom Kostyrev glich zunächst in Unterzahl aus (22.) und auch die erneute Führung durch Constantin Koopmann (24./ÜZ) konnte Alexander Engelmann ebenfalls im Powerplay egalisieren (29.). Patrick Dzemla sorgte dann gar für die Führung (30.). Doch ein Doppelschlag zu Beginn des Schlussdrittels brachte Rostock auf die Siegerstraße. Greg Classen in Unterzahl (43.) und Michal Bezouska (45.) trafen zum 4:3. Den Schlusspunkte setzte Tomas Kurka mit einem Treffer ins leere Tor (60.).

Christian Schülling

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OL Nord: Tilburg weiter souverän – Duisburg vergeigt ein 6:2 https://test.hockey-news.info/ol-nord-tilburg-weiter-souveraen-duisburg-vergeigt-ein-62/ Sat, 10 Feb 2018 04:09:11 +0000 https://hockey-news.info/?p=17614 Zum Auftakt des viertletzten Wochenendes in der Oberliga Nord bekamen die Fans ordentlich was geboten. Spitzenreiter Tilburg Trappers, welcher bereits als neuer Oberliga Nord-Meister feststeht, gewann auch gegen die Hannover Indians mit 3:1. Die Saale Bulls Halle festigten Platz zwei mit einem 4:2-Derbysieg über Leipzig. Und Duisburg? Die Füchse kommen einfach nicht in Schwung, verlieren […]

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Zum Auftakt des viertletzten Wochenendes in der Oberliga Nord bekamen die Fans ordentlich was geboten. Spitzenreiter Tilburg Trappers, welcher bereits als neuer Oberliga Nord-Meister feststeht, gewann auch gegen die Hannover Indians mit 3:1. Die Saale Bulls Halle festigten Platz zwei mit einem 4:2-Derbysieg über Leipzig. Und Duisburg? Die Füchse kommen einfach nicht in Schwung, verlieren nach einer 6:2-Führung gegen die Moskitos Essen mit 6:8. In der Qualifikationsrunde sammelt der Herner EV weiter Selbstvertrauen, besiegte auch Rostock mit 7:2. Die Black Dragons Erfurt gewannen das Verfolgerduell in Hamburg mit 3:2 und Preussen Berlin besiegte Timmendorf mit 5:2.

Füchse Duisburg – Moskitos Essen 6:8 (6:2, 0:4, 0:2)
90% aller Beobachter dürften sich bei diesem Spielverlauf verwundert die Augen gerieben haben. Eigentlich war die Partie nach zwölf Minuten entschieden, führte der EVD zu diesem Zeitpunkt mit 5:1. Lars Grözinger (4./5./ÜZ/8.), der viel gescholtene Raphael Joly (4.) und Marco Habermann (12.) hatten für die Tore gesorgt. Andre Huebscher machte noch im ersten Drittel das halbe Dutzend kompett (19.). Essen konnte zwischendrin nur verkürzen, Kyle DeCoste (8.) und Tom Fiedler in Überzahl (18.) trafen. Was dann danach passierte, das wird man rational wohl kaum erklären können. Bei Duisburg ging ab dem zweiten Drittel nichts mehr, dafür ackerten und spielten die Essener. Die Konsequenz waren zwei schnelle Tore von DeCoste (22.) und Andres Bires (23.). Nun gerieten die Füchse vollends ins Schwimmen und kassierten noch im Mittelabschnitt den Ausgleich. Dominik Ochmann in Überzahl (36.) und Julien Pelletier (40.) markierten die Treffer für sich. Der junge Kanadier war es auch, welcher nach 52 Minuten für die völlig verdiente Essener Führung sorgte. Dominik Lascheit machte fünf Minuten vor dem Ende den Deckel drauf. Dank des Sieges schieben sich die Moskitos an den Hannover Indians vorbei auf Rang sechs der Meisterrunde, Duisburg muss als Vierter weiter um das Heimrecht in den Playoffs zittern.

Tilburg Trappers – Hannover Indians 3:1 (0:0, 3:0, 0:1)
Seit dem letzten Dienstag stehen die Fallensteller aus unserem Nachbarland als Meister der Oberliga Nord fest, doch vom Gas geht Tilburg deshalb nicht. Allein Patrick Golombek im Kasten war es zu verdanken, dass die Indians lange ein 0:0 hielten. In Überzahl war dann Ryan Collier der Dosenöffner für die Trappers (27.), Kevin Bruijsten machte dann im Alleingang alles klar (29./39.). Hannover kämpfte und ackerte, verdiente sich so den Ehrentreffer in der 49. Minute. Durch die Niederlage rutschten die Indians auf den siebten Tabellenplatz ab.

Saale Bulls Halle – Icefighters Leipzig 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
Derbys, speziell zwischen Halle und Leipzig, sind Eishockeyfeste, da bildete auch diese Partie keine Ausnahme. Die Gastgeber kamen gut aus den Startlöchern, Kacper Guzik traf in Überzahl zum 1:0 (7.). Die Icefighters zeigten sich aber auch von ihrer besten Derbyseite, glichen durch Hannes Albrecht aus (17.). In der sehr fairen Begegnung sorgte Neuzugang Thomas Zuravlev für die Führung (30.), ehe Philipp Gunkel in der 45. Minute auf 3:1 erhöhte. Kapitän Kai Schmitz machte dann alles klar (58.), ehe Damian Martin 15 Sekunden später mit dem zweiten Leipziger Treffer den Endstand herstellte. Dank des Sieges baut Halle seinen Vorsprung auf Rang drei etwas aus, während Leipzig die Duisburger Niederlage nicht ausnutzen konnte und auf Platz fünf verweilt.

Preussen Berlin – EHC Timmendorfer Strand 5:2 (0:2, 3:0, 2:0)
Sportlich geht es für Berlin um nichts mehr, während Timmendorf den Sack im Kampf um den Klassenerhalt zumachen wollte – es blieb allerdings Wunschdenken. Dabei begann die Partie für die Beach Boys gut, gingen sie durch Tim Dreschmann (8.) und Daniel Lupzig (19.) mit 2:0 in Führung. Ein Doppelschlag von Daniel Volynec (24./26.) glich die Partie allerdings aus, ehe Marvin Krüger die Preussen in Überzahl auf die Siegerstraße brachte (31.). Der EHCT hatte nichts mehr entgegen zu setzen, so dass Josh Rabbani (41.) und Justin Ludwig (60./EN) alles klar machten. Die Preussen festigten damit Rang fünf in der Qualifikationsrunde, Timmendorf bleibt Sechster.

Herner EV – Rostock Piranhas 7:2 (1:0, 2:0, 4:2)
Der HEV, als Erster der Quali-Runde bereits sicher in den Playoffs, sammelt weiter Selbstvertrauen für die Endrunde. Trotz eines zähen Beginns hielten sie sich auch gegen die unangenehmen Piranhas schadlos. Es dauerte allerdings bis zur 15. Minute, ehe Marcus Marsall das 1:0 erzielte. Immer wieder berannte Herne das Tor von Niko Stark, der sich aber lange gegen weitere Gegentore stemmte. Vladimir Vaskovskiy erhöhte dann doch auf 2:0 (24.), ehe Philipp Kuhnekath in Überzahl den dritten Treffer nachlegte (40.). Lois Spitzner (45.) und nochmals Marsall (50.) beseigten mit ihren Überzahltreffern jegliche Zweifel, ehe Brad Snetsinger per Shorthander das halbe Dutzend voll machte (52.). Den siebten Treffer verbuchte Sören Hauptig für sich (57.), während für die Piranhas Michal Bezouska (54.) und Greg Classen (57.) erfolgreich waren. Die Chancen auf Rang zwei der Qualifikationsrunde sinken für Rostock damit auf ein Minimum.

Crocodiles Hamburg – Black Dragons Erfurt 2:3 (0:1, 0:1, 2:1)
Die Achterbahnfahrt der Crocodiles Hamburg geht weiter. Die Hanseaten verschliefen die ersten 40 Minuten fast völlig, lagen durch die Tore von Carsten Gosdeck (17.) und Felix Schümann (35.) völlig verdient zurück. Erst im letzten Drittel stemmten sich die Krokodile gegen die Niederlage, verkürzten durch Brad McGowan auf 1:2 (45.). Doch nur wenig später stellte Michal Vazan den alten Abstand wieder her (48.). Pech hatte Hamburg dann, als ein Schuss von Mitchell klar im Tor war, Schiedsrichter Fischer die Scheibe aber nicht drin sah. So kam der zweite Treffer von Andre Gerartz 16 Sekunden vor dem Ende zu spät. Erfurt fährt im Kampf um Rang zwei einen wichtigen Sieg ein, tauscht mit den Crocodiles die Plätze.

Christian Schülling

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OL Nord 31/32: Tilburg distanziert die Konkurrenz – Leipzig in der Krise https://test.hockey-news.info/ol-nord-31-32-tilburg-distanziert-die-konkurrenz-leipzig-in-der-krise/ Mon, 15 Jan 2018 10:08:51 +0000 https://hockey-news.info/?p=16728 Es war mal wieder ein turbulentes Wochenende in der Oberliga Nord – und die Vorentscheidung in Sachen Vorrundenmeisterschaft ist gefallen. Denn die Tilburg Trappers gewannen am Freitag mit 5:2 bei den Füchsen Duisburg und haben nun stolze 14 Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Rang zwei eroberten sich die Saale Bulls Halle. Die Anhaltiner siegten in […]

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Es war mal wieder ein turbulentes Wochenende in der Oberliga Nord – und die Vorentscheidung in Sachen Vorrundenmeisterschaft ist gefallen. Denn die Tilburg Trappers gewannen am Freitag mit 5:2 bei den Füchsen Duisburg und haben nun stolze 14 Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Rang zwei eroberten sich die Saale Bulls Halle. Die Anhaltiner siegten in Hannover mit 3:0 und gewannen auch das Derby gegen Leipzig mit 4:1. Die Hannover Scorpions sichern sich Rang drei, dank eines 7:6 in Leipzig und einer knappen 3:4-Shootout-Niederlage im Derby. Die Icefighters Leipzig sind nach der sechsten Niederlage in Serie dick in der Krise und bleiben auf vier. Die Füchse Duisburg verloren auch das zweite Spiel des Wochenendes mit 2:3 in Essen und rutschen auf Rang fünf ab. Die Hannover Indians belegen Rang sechs vor den Moskitos Essen.

In der Qualifikationsrunde gibt sich der Herner EV weiter keine Blöße. Die Truppe vom Gysenberg gewann mit 8:3 gegen Berlin und mit 6:3 im Harz. Die Black Dragons Erfurt haben trotz eines 7:3 gegen Rostock bereits 24 Punkte Rückstand auf Rang eins. Die Crocodiles Hamburg belegen zwar weiterhin Rang drei, kommen aber nicht vom Fleck. Einem klaren 7:4 über Braunlage folgte ein 2:3 in Berlin. Die Rostock Piranhas rehabilitierten sich für die Niederlage und gewannen das Heimderby gegen Timmendorf mit 2:1 nach Verlängerung. Hinter Rostock folgen Berlin, Timmendorf und Braunlage auf den Plätzen.

Alle Ergebnisse in der Übersicht

Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions 6:7 (1:3, 3:2, 2:2)
Diese Partie als turbulent zu bezeichnen wäre wohl untertrieben. Es war ein munteres Scheibenschießen in der Eisarena zu Taucha. Bereits nach zehn Sekunden gelang Patrick Schmid die Führung für die Gäste, welche Sachar Blank ausbaute (6.). Nach dem Leipziger Anschluss durch Damian Schneider (12.) stellte Björn Bombis praktisch im Gegenzug den alten Abstand wieder her (13.). Wild ging es auch im Mittelabschnitt weiter. Ian Farrell verkürzte erneut (23.), Chad Niddery stellt wieder auf zwei Tore vor (24.). Michal Velecky (24.) und Hubert Berger (25.) markierten dann aber binnen 58 Sekunden den Ausgleich für Leipzig. Ein Unterzahltreffer von Thomas Pape (32.) sorgte aber für die erneute Führung der Scorpions. Im letzten Drittel gelang Dominik Patocka in Überzahl der erneute Ausgleich zum 5:5 (42.), doch die Routiniers entschieden die Partie. Erst traf Christoph Koziol zum 6:5 (45.), dann erhöhte Bombis in Überzahl auf 7:6 (48.). Jakub Weber gelang nur noch der Anschlusstreffer (52.).

Hannover Indians – Saale Bulls Halle 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)
Es war ein gebrauchter Abend für die Indians. Die Gastgeber berannten über weite Strecken das Tor der Hallenser, bissen sich aber am starken Kevin Beech im Bullen-Kasten die Zähne aus. Die kalte Dusche folgte dann in der 23. Minute, als Tim May Halle in Führung schoss. Die Saale Bulls waren weiter effektiv, denn Maximilian Schaludek erhöhte auf 2:0 (31.). Die Indians probierten zwar alles, die Scheibe wollte aber nicht rein. Stattdessen markierte Jannik Striepeke den 3:0-Endstand (58.).

Füchse Duisburg – Tilburg Trappers 2:5 (0:3, 2:2, 0:0)
Ein richtig starker Start brachte den Meister beim Liga-Krösus auf die Siegerstraße. Ein Doppelschlag von Mitch Bruijsten (4.) und Parker Bowles nur 48 Sekunden später stellte die Weichen früh auf Tilburger Sieg. Danny Stempher erhöhte noch im ersten Drittel auf 3:0 (14.), ehe Brock Montgomery (24./ÜZ) und Max Hermens (25.) ein 5:0 erzielten. Erst danach fand Duisburg auch mal statt, mehr als die Treffer von Andris Berzins (27.) und Raphael Joly (39./UZ) sollten aber nicht fallen. Zumal Tilburg die Partie immer im Griff hatte.

Saale Bulls Halle – Icefighters Leipzig 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
Die Icefighters sind endgültig in der Krise angekommen. Zwar spielen die Leipziger nicht schlecht, doch sie schießen einfach zu wenige Tore. Daran änderte auch die frühe Führung von Jakub Weber nach 104 Sekunden nichts. Halle kämpfte sich in die Partie, glich durch Tim May in Überzahl aus (13.). Jan Niklas Pietsch sorgte ebenfalls in Überzahl für die Hallenser Führung (22.) und überstand später auch eine fünfminütige Überzahl (Spieldauer gegen Schmitz wegen Stockschlags) unbeschadet. Kaum waren sie komplett, traf Maximilian Schaludek zum 3:1 (40.). Leipzig hatte genug Chancen und war jederzeit in der Partie, doch das letzte Tor fiel wieder für Halle. Maximilian Spöttel markierte im Alleingang den Endstand (50.)

Moskitos Essen – Füchse Duisburg 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)
Diese Partie dürfte noch ein paar Tage die Eishockeygemeinde im Kohlenpott beschäftigen. Denn eine Szene kurz vor Ende des Mitteldrittels erhitzt im Nachhinein die Gemüter. Duisburgs Raphael Joly musste wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge für 2+2 Minuten auf die Strafbank und legte sich dort handgreiflich mit Essener Zuschauern war. Der Niederländer soll allerdings von Zuschauern mit Gegenständen beworfen worden sein. Dennoch war die Matchstrafe die logische Konsequenz von Schiedsrichter Krawinkel. Die neunminütige Unterzahl überstand Duisburg mehr als acht Minuten lang unbeschadet, dann jedoch markierte Dennis Thielsch das entscheidende 3:2 (48.). Zuvor hatten Mike Schmitz (5.) und Cornelius Krämer (11.) die Füchse jeweils in Front gebracht, Thielsch (11.) und Julian Lautenschlager (27.) ausgeglichen. Doch ein temporeiches und gutes Eishockeyspiel dürfte aufgrund der Vorkommnisse in Minute 40 komplett in den Hintergrund treten.

Hannover Scorpions – Hannover Indians 3:4 SO (0:0, 1:0, 2:3, 0:0, 1:0)
Derby, dritter Teil und auch in Mellendorf ging es heiß her. Die Scorpions bestimmten die Partie, scheiterten aber lange an Sebastian Albrecht im Indians-Kasten. Erst Robin Thomson brach den Bann (33.), ehe Christoph Koziol mit dem 2:0 scheinbar für die Vorentscheidung sorgte (42.). Doch nur zwei Sekunden danach verkürzte Andreas Morczinietz auf 1:2 und sorgte so dafür, dass die Indians in ihre stärkste Phase gingen. Igor Bacek (46.) und Branislav Pohanka (47.) drehten die Partie endgültig. Die Scorpions drückten aber in der Folge und Patrick Schmid schoss die Partie in die Overtime (57.). Diese blieb torlos und im Penaltyschießen sorgte Robbie Hein für den Extrapunkt zu Gunsten der Indians.

Herner EV – Preussen Berlin 8:3 (3:0, 2:3, 3:0)
Die Qualifikationsrunde bleibt für den HEV weiter ein lockeres Einlaufen für die Playoffs. Brad Snetsinger mit einem Doppelpack (13./16.) und Christian Nieberle (15.) für eine komfortable Führung. Nach dem 4:0 durch Aaron McLeod (26.) ließen die Gastgeber etwas die Zügel schleifen und die Preussen nutzten dies. Steven Neuparth (26.) und Daniel Volynec (30.) verkürzten. Auch auf das 5:2 von Danny Albrecht (39.) fanden die Gste nochmal eine Antwort in Person von Felix Braun (40.). Im letzten Drittel konzentrierte sich Herne aber wieder und brachte die Partie unter Dach und Fach. Michel Ackers (46./ÜZ), Philipp Kuhnekath (50.) und nochmals Albrecht (55./UZ) trafen zum 8:3-Endstand.

Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhs 7:3 (4:1, 2:1, 1:1)
Die lange Reise schien den Piranhas in Anfangsphase nicht zubekommen. Erfurt bestimmte die Partie und ging durch Carsten Gosdeck (5.) sowie Michal Vazan (10./ÜZ) verdient mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer von Ricco Ratajczyk (11.) war nur eine kurze Episode der Piranhas, denn danach trafen wieder die Drachen. Justin Creutzburg (17.), Michel Maaßen (19.) und nochmals Vazan (22.) erhöhten auf 5:1. Constantin Koopmann traf dann wieder für Rostock (30.), ehe Gosdeck (33.) und Oliver Kämmerer (44.) die Partie entschieden. Michal Bezouska traf zum Endstand (52.).

Crocodiles Hamburg – Harzer Falken 7:4 (1:2, 4:1, 2:1)
40 Minuten lang schnupperten die Falken am nächsten Sieg, doch dann setzte sich die größere individuelle Klasse der Crocodiles durch. Fabian Calovi gelang im Powerplay die Hamburger Führung (7.), doch postwendend glich Tim Lucca Krüger aus (8.). Thomas Schmid sorgte gar für die verdiente 2:1-Führung der Gäste (13./ÜZ). Im Mitteldrittel drehten die Crocodiles dann aber auf und die Partie. Anton Zimmer (22.), André Geratz (25.) und Thomas Zuravlev (26.) stellten auf 4:2. Krüger verkürzte zwar nochmal (30./ÜZ), doch Norman Martens machte mit dem 5:3 praktisch alles klar (36.). Im Schlussdrittel machten Christos Stambolidis (42.) und Leo Prüßner (53.) alles klar, ehe Thomas Herklotz den Schlusspunkt setzte (54.).

Preussen Berlin – Crocodiles Hamburg 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)
Das Auf und Ab der Crocodiles geht aber dennoch weiter. Denn nach dem überzeugenden Heimsieg folgte eine ganz schwache Leistung in Berlin. Die Führung von Philipp Grunwald (15.) konnte Thomas Zuravlev zwar im Alleingang drehen (17./18.), doch im Mittelabschnitt durfte sich Hamburg bei Lucas DiBerardo bedanken, dass man die Führung mit in den Schlussabschnitt nahm. So dauerte es bis zur 50. Minute, ehe Chris Lijdsman zum 2:2 traf. Als sich alle schon auf die Overtime einstellten, war Max Janke in Überzahl zur Stelle und sicherte den Preussen die drei Punkte (59.).

Harzer Falken – Herner EV 3:6 (2:2, 0:1, 1:3)
Wieder schnupperte Braunlage an der Überraschung, erneut musste man sich dann doch deutlich geschlagen geben. Dank eines starken Hessel im Tor blieben die Falken lange dran. Die Herner Führung durch Sören Hauptig (4.) drehten Viktor Bjuhr (8.) und Tim Lucca Krüger (12.) zum 2:1. Philipp Kuhnekath glich aber noch im ersten Drittel aus (15.). Im Mittelabschnitt brachte Hessel den HEV zur Verzweiflung, den Rückstand durch Lois Spitzner (30.) das 3:2 erzielte. Danny Albrecht (41.) und Aaron McLeod (44./UZ) machten dann alles klar. Thomas Schmid brachte Braunlage in Überzahl nochmals ran (47.), mehr aber auch nicht. Den Schlusspunkt durfte Kuhnekath für sich verbuchen (60.).

Rostock Piranhas – EHC Timmendorfer Strand 2:1 OT (1:0, 0:1, 0:0, 1:0)
Die Partie könnte auch mit der Überschrift „Piranhas gegen Dalgic“ überschrieben sein. Timmendorfs junger Schlussmann brachte die Rostocker zur Verzweiflung und sicherte mit 42 Saves und 95% Fangquote den Gästen einen Zähler. Denn Timmendorf fand auch auf die Rostocker Führung durch Arthur Lemmer (16.) eine Antwort durch Daniel Lupzig (34.). In der Overtime sicherte Kevin Piehler den Gastgebern dann den Zusatzpunkt (62.).

 

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 27: Top-Duo patzt – Falken gewinnen Strafzeitenfestival https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-27-top-duo-patzt-falken-gewinnen-strafzeitenfestival/ Mon, 01 Jan 2018 12:02:27 +0000 https://hockey-news.info/?p=16029 Der 27. Spieltag der Oberliga Nord war gleichzeitig der Auftakt zur Meister- und Qualifikationsrunde. In Ersterer musste das Top-Duo Niederlagen hinnehmen. Spitzenreiter Tilburg Trappers verlor mit 4:5 nach Penaltyschießen bei den Hannover Scorpions und die Icefighters Leipzig verloren mit 2:3 nach Verlängerung gegen Duisburg. Die Füchse verkürzten den Rückstand auf Platz eins so auf fünf […]

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Der 27. Spieltag der Oberliga Nord war gleichzeitig der Auftakt zur Meister- und Qualifikationsrunde. In Ersterer musste das Top-Duo Niederlagen hinnehmen. Spitzenreiter Tilburg Trappers verlor mit 4:5 nach Penaltyschießen bei den Hannover Scorpions und die Icefighters Leipzig verloren mit 2:3 nach Verlängerung gegen Duisburg. Die Füchse verkürzten den Rückstand auf Platz eins so auf fünf Punkte. Hinter den Scorpions folgen drei Teams mit 49 Punkten. Die Saale Bulls Halle gewannen in Essen mit 7:6 und schlossen nach Punkten zu den Moskitos sowie den spielfreien Indians auf.

In der Quali-Runde hatte der Herner EV spielfrei, allerdings haben die Gysenberger immer noch 13 Punkte Vorsprung auf Verfolger Crocodiles Hamburg. Die Hanseaten gewannen bei den Rostock Piranhas mit 5:2. Dicht gefolgt werden sie von den Black Dragons Erfurt, welche die Preussen aus Berlin mit 4:0 besiegten. In einem von vielen (ungleich verteilten) Strafzeiten geprägten Kellerduell gewannen die Harzer Falken ebenfalls mit 4:0 gegen Timmendorf, konnten so den Rückstand auf vier Punkte verkürzen.

Die Spiele in der Übersicht.

Icefighters Leipzig – Füchse Duisburg 2:3OT (1:1, 0:0, 1:1, 0:1)
Die Verletzungen schlugen bei den Leipzigern zur Unzeit zu, dennoch hätte der Tabellenzweite die Partie gewinnen können. Zwar brachte Andre Huebscher die Füchse nach 93 Sekunden in Führung, doch die Partie war enorm offen und spannend. So drehten die Icefighters die Partie, gingen nach Toren von Esbjörn Hofverberg (16.) und Jakob Weber (45./ÜZ) mit 2:1 in Führung. Cornelius Krämer brachte die Partie schließlich in die Overtime (52.), in der Leipzig die ersten Chancen hatte. Doch ein von Velecky verursachter Penalty brachte Duisburg den Sieg. Raphael Joly verwandelte diesen zum 3:2-Sieg.

Moskitos Essen – Saale Bulls Halle 6:7 (2:2, 3:3, 1:2)
Völlig verrücktes Spektakel – diese Beschreibung trifft den Spielverlauf wohl am Besten. Dani Bindels sorgte nach 65 Sekunden für die Führung der Gastgeber, nur 51 Sekunden später glich Jan Niklas Pietsch in Überzahl aus. Dominik Lascheit sorgte für die erneute Essener Führung (5.), doch auch darauf fand Pietsch eine Antwort und verbuchte seinen zweiten Treffer des Abends (15.). Auch im zweiten Drittel ging das Spektakel weiter. Erst sorgte Nathan Robinson für die erste Hallenser Führung (29.), dann drehten die Essener auf. Julien Pelletier (30.), Kyle DeCoste (36.) und nochmals Lascheit (37./ÜZ) brachten die Moskitos scheinbar beruhigend mit 5:3 in Front. Doch noch im Mitteldrittel schlugen die Bullen in Person von Nathan Burns (39.) und Jannik Striepeke (40.) zurück. Mit 5:5 ging es in das dritte Drittel, in dem Maximilian Schaludek schließlich zum Matchwinner wurde. Mit zwei Treffern (54./UZ/60./EN) sorgte er für die Entscheidung – wenngleich Denis Fominych zwei Sekunden vor dem Ende noch das 6:7 erzielte.

Hannover Scorpions – Tilburg Trappers 5:4SO (0:0, 3:3, 2:2, 1:0)
Ähnlich verrückt wie in Essen war es auch in der Wedemark. Hier dauerte es aber über 25 Minuten ehe der erste Treffer fiel. Nardo Nagtzaam (26.) und Nachwuchsmann Wouter Sars (29.) sorgten für das Tilburger 2:0. Doch die Scorpion schlugen zurück, drehten die Partie durch die Tore von Chad Niddery (30.), Andrej Strakhov (36.) und Patrick Schmid (39.), ehe Mitch Bruijsten noch im Mittelabschnitt für das 3:3 sorgte (40.). Im letzten Abschnitt jubelten die 1200 Zuschauer im Icehouse über die erneute Hannoveraner Führung von Robin Thomson (46.), doch Nagtzaams zweiter Treffer brachte die Partie in die Overtime (52.). Nach torloser Verlängerung ging es in die Verlängerung, in welcher Dennis Schütt den entscheidenden Treffer markierte.

Rostock Piranhas – Crocodiles Hamburg 2:5 (0:2, 0:2, 2:1)
Wenn man eine Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen kann, dann verliert man erneut vor heimischer Kulisse. So oder so ähnlich muss das Fazit der Piranhas lauten. Die frühe Führung durch Marvin Walz (3.) spielte den ersatzgeschwächten Crocodiles sicherlich in die Karten, doch unter dem Strich verbrauchte Rostock einfach zu viele Chancen. So durfte stattdessen Thomas Zuravlev zweimal jubeln (20./22./ÜZ). Mit dem 4:0 durch den frisch verpflichteten Ludwig Synowiec (32.) war die Partie entschieden. Daran änderte auch der erste Piranhas-Treffer durch Tomas Kurka (44.) nichts, denn Leo Prüßner traf nur zwei Minuten später zum 5:1. Erneut Kurka stellte dann den Endstand her (52.).

Black Dragons Erfurt – Preussen Berlin 4:0 (0:0, 1:0, 3:0)
40 Minuten lang bissen sich die Drachen ihre Zähne an Olafr Schmidt aus, so dass die Partie offen blieb. Lediglich Carsten Gosdeck konnten den Berliner Schlussmann einmal bezwingen (21.). Als die Preussen, ebenfalls ersatzgeschwächt, im letzten Drittel offener wurden, schlug Erfurt aber zu. Gosdeck komplettierte seinen Dreierpack (47./54.) und Michel Maaßen sorgte für den Endstand (58.).

Harzer Falken – EHC Timmendorfer Strand 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)
Durchatmen ist bei den Falken angesagt, denn das Team aus Braunlage kann noch gewinnen. Bedanken können sie sich bei Fritz Hessel im Kasten, der Timmendorfs Stürmer zur Verzweiflung brachte. Thomas Schmid (20.) und Viktor Bjuhr (28.) zeigten Braunlages Effektivität und sorgten für ein 2:0. Der EHCT haderte nicht nur mit der Chancenverwertung, sondern auch mit der indiskutablen Leistung von Hauptschiedsrichter Daniel Ratz, welche die Strafen vor allem im letzten Drittel sehr einseitig verteilte. Negativer Höhepunkt war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Cedric Montminy, der einen Gegenspieler daran hinderte an einer Prügelei teilzunehmen. Die Falken nutzen die Konfusion und die Tatsache, dass Timmendorf phasenweise nur noch sechs Spieler hatte, die am Spiel teilnehmen konnten. Tim Lucca Krüger (51./ÜZ) und nochmals Bjuhr (57.) trafen zum 4:0.

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 26: Tilburg an Eins in die Meisterrunde – Halle springt noch nach oben https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-26-tilburg-an-eins-in-die-meisterrunde-halle-springt-noch-nach-oben/ Fri, 29 Dec 2017 21:07:25 +0000 https://hockey-news.info/?p=15962 Der 26. und letzte Spieltag der Hauptrunde in der Oberliga Nord hatte nochmal alles zu bieten, was an Spannung und Dramatik diesen Sport so schön macht. In Tilburg machte der Titelverteidiger Platz eins perfekt und besiegte den Herner EV mit 7:4. Durch die Niederlage rutschte der HEV in die Quali-Runde ab, denn die Saale Bulls […]

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Der 26. und letzte Spieltag der Hauptrunde in der Oberliga Nord hatte nochmal alles zu bieten, was an Spannung und Dramatik diesen Sport so schön macht. In Tilburg machte der Titelverteidiger Platz eins perfekt und besiegte den Herner EV mit 7:4. Durch die Niederlage rutschte der HEV in die Quali-Runde ab, denn die Saale Bulls Halle gewannen ihr Heimspiel gegen Essen mit 3:2. Die Füchse Duisburg vermiesten den Icefighters Leipzig den Traum von Platz eins und gewannen mit 5:2. Die Hannover Scorpions nutzten die Essener Niederlage aus, gewannen in Erfurt mit 5:3 und schieben sich erst einmal auf Rang vier. Der Lokalrivale Indians bleibt nach einem 5:2 gegen die Crocodiles Hamburg auf Platz sechs. In der unteren Tabellenhälfte schieben sich die Preussen aus Berlin dank eines 3:1-Sieges im direkten Duell an den Rostock Piranhas vorbei auf Rang elf. Und der EHC Timmendorfer Strand vergrößert seinen Vorsprung auf Schlusslicht Braunlage dank eines 4:3-Heimsieges auf sieben Punkte.

Saale Bulls Halle – Moskitos Essen 3:2 (0:1, 3:0, 0:1)
Die kalte Dusche bekamen die Saale Bulls bereits nach 131 Sekunden verpasst, als Dominik Lascheit die Moskitos in Führung schoss. Doch die Gastgeber erspielten sich eine Überlegenheit und münzten diese in Tore um – wenn auch erst im zweiten Abschnitt. Nathan Burns in Überzahl (23.) und Tim Dreschmann (24.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Hallenser Führung. Maximilian Spöttel legte nach (39.). Im letzten Abschnitt hatte Essen ein paar Vorteile, doch das große Zittern begann erst zehn Sekunden vor dem Ende, als Christoph Ziolkowski verkürzen konnte.

Füchse Duisburg – Icefighters Leipzig 5:2 (0:1, 1:0, 4:0)
Die Icefighters erwischten im Ruhrgebiet einen Start nach Maß. Michal Velecky sorgte mit seinen beiden Toren (11./20./ÜZ) für eine 2:0-Führung der Gäste. Duisburg antwortete mit einem wahren Sturmlauf im zweiten Abschnitt, doch mehr als das 1:2 durch Viktor Beck in Unterzahl (26.) war zunächst nicht drin. Dies änderte sich im Schlussdrittel, wo die Füchse die Überlegenheit auch in Tore ummünzen können. Ein Doppelschlag von Beck (44.) und Mike Schmitz (46.) brachten Duisburg in Front. Kurz vor Ende entschieden Raphael Joly (57.) und Sam Verelst (59./ÜZ) die Partie.

Preussen Berlin – Rostock Piranhas 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
Sportlich geht es für beide Teams um nichts mehr und dies merkte man dem Spiel oft an. Es plätscherte oft ohne die ganz großen Aufreger dahin. Brian Gibbons brachte die Preussen schließlich in Führung (13.), exakt drei Minuten und 33 Sekunden später glich Kevin Piehler in Überzahl aus. Im zweiten Drittel waren dann Josh Rabbani (33.) und Chris Lijdsman (39.) für Berlin erfolgreich. Den Rest der Partie kann man dann getrost verschweigen.

Tilburg Trappers – Herner EV 7:4 (1:1, 2:1, 4:2)
Es ging schon etwas wild her im Stappegoor zu Tilburg. Den besseren Start erwischten die Gäste, welche durch Aaron McLeod in Führung gingen (8.). Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten, denn nur 133 Sekunden später glich Kevin Bruijsten aus. Im Mitteldrittel zogen die Trappers zunächst davon, dank der Tore von Brock Montgomery (23.) und Danny Stempher (30.). Herne gab sich im Kampf um Platz sieben aber nicht geschlagen, verkürzte durch einen Powerplay-Treffer von Kapitän Stephan Kreuzmann (33.). Doch in den letzten 20 Minuten legte Tilburg los wie die Feuerwehr. Nardo Nagtzaam (45.) und Reno de Hondt (50.) bauten den Vorsprung auf 5:2 aus, ehe McLeod im Alleingang die Partie wieder richtig spannend machte (51./55.). Als Nagtzaam jedoch zum 6:4 traf (56.) war die Partie praktisch entschieden. Ivy van den Heuvel durfte dann den Deckel drauf machen (60.).

Hannover Indians – Crocodiles Hamburg 5:2 (1:1, 2:1, 2:0)
Die personellen Probleme bei den Crocodiles werden immer schlimmer, doch der Hamburger Mini-Kader kann die Indians lange nerven. Was vor allem an Kai Kristian (37 Saves) lag, aber auch an der Tatsache, dass Tobias Bruns nach sechs Minuten zum 1:0 traf. Die Indians glichen aber durch Branislav Pohanka schnell aus (6.). Die Gastgeber waren vor über 4000 Zuschauern die klar bessere Mannschaft, trafen aber das Tor zu wenig. Selbst als Igor Bacek die Führung erzielte (28.) fanden die Crocodiles nochmal eine Antwort, in diesem Fall durch Anton Zimmer (33.). Tobi Schwab sorgte aber noch im Mitteldrittel für die erneute Führung der Gastgeber (39.). Der Widerstand wurde auch erst spät gebrochen. Erst nach einem Doppelschlag von Robbie Hein und Mark Ledlin innerhalb von 46 Sekunden (52./53.) war die Partie entschieden.

Black Dragons Erfurt – Hannover Scorpions 3:5 (2:0, 0:1, 1:4)
Eine verrückte Schlussphase entschied die Partie zu Gunsten der Scorpions. Dabei kam Erfurt sehr gut in die Partie, führte nach Toren von Robin Sochan (7.) und Felix Schümann (13.) verdient mit 2:0. Hannover gelang durch Christoph Koziol (25./ÜZ) zwar der Anschluss, doch danach wollte die Scheibe auf beiden Seiten lange Zeit nicht zwischen die Pfosten. Erst mit Sean Fischers Ausgleichstreffer (53.) war der Bann gebrochen und gleichzeitig war dies der Auftakt zu einer turbulenten Schlussphase. Michael Budd brachte die Scorpions erstmal in Führung (54.), ehe Michal Vazan nochmal ausgleichen konnte (57.). Im direkten Gegenzug (oder genau 13 Sekunden später) machte Björn Bombis im Alleingang das 4:3. 21 Sekunden vor dem Ende traf dann Patrick Schmid ins leere Tor zum 5:3.

EHC Timmendorfer Strand – Harzer Falken Braunlage 4:3 (2:2, 0:1, 2:0)
Vielleicht nicht immer hochklassig, aber dafür spannend war auch das Kellerduell am Strand. Timmendorf erwichte durch Kevin Kunz (3./ÜZ) und Cedric Montminy (4./UZ) einen Traumstart. Doch Braunlage kämpfte sich ebenfalls per Doppelschlag zurück. Tim Lucca Krüger (8.) und Patrick Franz (9.) glichen aus. Im Mitteldrittel rannten die Gastgeber an, das Tor machten allerdings die Gäste in Person von Krüger (33.). Im Schlussdrittel war es dann Daniel Lupzig, welcher zum Ausgleich treffen durfte (48.). Als alle schon die Verlängerung vor Augen hatten, war dann Patrick Saggau zur Stelle und sicherte dem EHCT wichtige drei Punkte.

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 25: Derbyverlierer revanchieren sich – Tilburg patzt erneut / Meisterrundenszenarien https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-25-derbyverlierer-revanchieren-sich-tilburg-patzt-erneut-meisterrundenszenarien/ Wed, 27 Dec 2017 12:59:15 +0000 https://hockey-news.info/?p=15793 Auch der 25. Spieltag der Oberliga Nord hatte wieder einiges zu bieten. Spitzenreiter Tilburg Trappers kann auch im zweiten Anlauf gegen die Moskitos Essen nicht gewinnen und verliert mit 4:5 nach Verlängerung. Der Extrapunkt reicht aber, um die Spitze zu verteidigen. Die Icefighters Leipzig ziehen dank einer 4:3-Derbyrevanche nach Punkten gleich und bleiben Zweiter. Die […]

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Auch der 25. Spieltag der Oberliga Nord hatte wieder einiges zu bieten. Spitzenreiter Tilburg Trappers kann auch im zweiten Anlauf gegen die Moskitos Essen nicht gewinnen und verliert mit 4:5 nach Verlängerung. Der Extrapunkt reicht aber, um die Spitze zu verteidigen. Die Icefighters Leipzig ziehen dank einer 4:3-Derbyrevanche nach Punkten gleich und bleiben Zweiter. Die Füchse Duisburg gehen nach einem 8:2 in Braunlage als Dritter in die Meisterrunde. Hinter Essen reihen sich jetzt die Hannover Scorpions ein. Auch diese nahmen Derby-Revanche und schlugen die Indians mit 5:3. Für die Indians könnte es ggf. nochmal eng werden mit der Meisterrunde. Der Herner EV zieht nach einem 11:3 über die Berliner Preußen an Halle vorbei und kickt die Saale Bulls in die Quali-Runde. Die endgültige Entscheidung fällt dabei aber am Donnerstag (Szenarien weiter unten). Die Crocodiles Hamburg beenden ihre Negativserie und nehmen ebenfalls Revanche, besiegen Timmendorf im Derby knapp mit 3:2. Die Rostock Piranhas verlieren erneut zu Hause und müssen sich den Black Dragons Erfurt erneut geschlagen geben.

Icefighters Leipzig – Saale Bulls Halle 4:3 (0:2, 2:1, 2:0)
Richtiges Derbyfeeling kam in der pickepackevollen Eisarena zu Taucha auf. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und Schiedsrichter Fauerbach hatte ordentlich was zu tun. 93 Strafminuten verteilte der Unparteiische inklusive einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Leipzigs Erek Virch. Doch der Reihe nach: Die Bullen erwischten in dieser turbulenten Partie den besseren Start und gingen früh durch Tim Dreschmann (7.) in Führung. Nachdem Kevin Beech den Ausgleich vielfach verhinderte, erhöhte Halles Kapitän Kai Schmitz auf 2:0 (20.). Leipzig kämpfte sich zurück ins Spiel und kam durch zwei Powerplay-Treffer zum Ausgleich. Der frischverpflichtete Niklas Hildebrand (24.) und Jakub Weber (26.) trafen. Dann musste Virch nach einem überharten Einsteigen mit Verletzungsfolge gegen Robinson vom Eis und erneut Schmitz brachte die Gäste in doppelter Überzahl in Führung (39.). Doch im letzten Abschnitt bogen die Icefighters die Partie nochmal um. Erst glich Hildebrand aus (50.), dann sorgte ein umstrittener Treffer von Hannes Albrecht für die Entscheidung (59.). Er staubte nach einem Maskentreffer bei Beech zum 4:3 ab.

Herner EV – Preussen Berlin 11:3 (2:1, 3:2, 6:0)
Die arg dezimierten Preussen konnten dem neutralen Beobachter schon etwas leid tun. 40 Minuten lang hielten sie gut mit, nur um am Ende erneut zweistellig aus der Halle geschossen zu werden. Herne begann die Heimpartie offensiv und ging durch Marcus Marsalls Überzahltreffer in Führung (8.). Die Berliner Antwort ließ aber nicht lange auf sich erwarten, Max Janke traf ebenfalls im Powerplay zum 1:1 (13.). Aaron McLeod brachte den HEV wieder in Front (17.), Lois Spitzner (22.) und Sebastian Eickmann (29./ÜZ) schossen ein komfortables 4:1 heraus. Doch die Preussen kämpften, blieben durch Louis Trattner in der Partie (33.). Auch auf Marsalls zweites Überzahl-Tor (38.) fand die Hauptstädter durch Chris Lijdsman eine Antwort (40.). Doch im letzten Abschnitt brachen dann alle Dämme. Danny Albrecht (43.), Brad Snetsinger (48./UZ) sowie die überragenden McLeod (47./53.) und Marsall (51./54.) hauten den Preußen so richtig die Bude voll.

Moskitos Essen – Tilburg Trappers 5:4OT (1:0, 3:2, 0:2, 1:0)
Die Duelle zwischen den Stechmücken und den Fallenstellern sind nichts für schwache Nerven. Mit 3:1 und 4:2 führte Essen bereits, doch der Titelverteidiger kam zurück. Nach Julian Lautenschlagers Führung für die Gastgeber (6.) setzten vor allem die Goalies Ausrufezeichen, ehe es dann im zweiten Drittel vogelwild wurde. Kilian van Gorp glich aus (23.), dann sorgten Andrej Bires (28.) und Marko Babic (29.) für das scheinbar komfortable 3:1. Auf den Anschlustreffer von Ryan Collier (36./ÜZ) fand Bires exakt 60 Sekunden später die richtige Antwort. Im letzten Drittel startete Tilburg einen einzigen Sturmlauf und verdiente sich so den Ausgleich. Erst verwandelte Parker Bowles einen Penalty (44.), dann brachte Mitch Bruijsten die Partie in die Overtime (59.). In dieser hatte Essen dann das glücklichere Ende für sich und 98 Sekunden nach Beginn erzwang Christoph Ziolkowski den Extrapunkt für seine Mannschaft.

Hannover Scorpions – Hannover Indians 5:3 (1:2, 2:1, 2:0)
Derby-Revanche geglückt, dabei sah es danach zunächst nicht aus. Zwar brachte Michael Budd die Gastgeber bereits nach 67 Sekunden in Führung, doch da erste Drittel wurde von den Indianern bestimmt. Folglich drehten Andreas Morczinietz (15./ÜZ) und Lukas Fröhlich (19.) die Partie. Im zweiten Abschnitt war die Partie dann offener und die Scorpions konnten dank ihrer Verteidiger anschreiben. Erst glich Oldie Andrej Strakhov aus (31.), dann legte Sean Fischer das 3:2 nach (36.). Tobias Schwab glich die Partie aber nochmal aus (40.). Im letzten Drittel bekamen die 3300 Zuschauer nochmal etwas geboten, das glücklichere Ende hatten dann die Gastgeber für sich. Björn Bombis traf zum 4:3 (50.), Topscorer Patrick Schmid machte per Empty Netter den Deckel drauf (60.)

Harzer Falken – Füchse Duisburg 2:8 (0:3, 2:2, 0:3)
So deutlich wie die Niederlage, so groß war der sportliche Unterschied auf dem Eis nicht zu sehen. Doch die Füchse beeindruckten durch ihre Effizienz. Robin Slanina eröffnete früh den Reigen (3.), Andris Berzins (11.) und Andre Huebscher (16.) legten nach. Im zweiten Drittel hatte Braunlage sogar ein ganz leichtes Schusspluss und kam durch Erik Pipp zum schnellen Anschluss (21.). Auch auf Slaninas zweiten Treffer (25.) folgte durch Viktor Bjuhr eine schnelle Antwort (26.) und die Falken waren nach am Anschlusstreffer dran. Doch dieser fiel nicht und im Schlussabschnitt entschied ein Doppelschlag von Slanina (45.) und Raphael Joly (46.) die Partie. Der Niederländer ließ noch einen weiteren Treffer folgen (51.)

Crocodiles Hamburg – EHC Timmendorfer Strand 3:2 (2:0, 0:1, 1:1)
Auch die Crocodiles können noch gewinnen und holen erstmals nach zehn Niederlagen in Serie wieder drei Punkte. Dabei hatten die Gastgeber allerdings mächtig Glück, denn Timmendorf war die bessere Mannschaft. Doch ein Tor von Daniel Reichert (13.) und ein diskussionswürdiges Stochertor von Moritz Israel (16.) eröffneten den Reigen zu Gunsten der Gastgeber. Patrick Saggau gelang der Anschluss für Timmendorf (26.), ehe Kai Kristian mehrfach den Ausgleich verhinderte. Erneut Israel stellte mit dem 3:1 (41./ÜZ) den Spielverlauf etwas auf den Kopf. Mehr als der erneute Anschluss durch Daniel Lupzig (47.) wollte dem EHCT nicht gelingen. Zu allem Überfluss leistete sich Fabian Dolezel einen überflüssigen Stockstich und musste sechs Minuten vor Ende mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen.

Rostock Piranhas – Black Dragons Erfurt 3:4 (1:2, 1:0, 1:2)
Den einzigen Auswärtssieg des Spieltags konnten die Black Dragons feiern, während die Piranhas seit einem Monat auf einen Heimsieg warten. Zwar gingen die Gastgeber durch Michal Bezouska früh in Führung (3.), doch der schnelle Ausgleich folgte. Felix Schümann traf in Unterzahl zum 1:1 (7.). Michal Vazan schoss Erfurt gar in Führung (11.). Im zweiten Drittel schoss sich Rostock ein Chancenplus heraus, mehr als Ausgleich durch Constantin Koopmann in Überzahl (32.) wollte aber nicht gelingen. So sorgte Reto Schüpping für die erneute Erfurter Führung (44.), worauf Bezouska aber ausglich (52.). Vazan hatte auf Verlängerung wohl keine Lust und schoss Erfurt noch zum Sieg (58.).

Meisterrundenszenarien
Aus zwei macht drei – so viele Teams balgen sich noch um zwei zu vergebene Plätze in der Meisterrunde. Wer hätte vor ein paar Tagen gedacht? Die besten Karten haben dabei weiterhin die Hannover Indians (46 Punkte/Torverhältnis +22), zumal sie sich unter Umständen sogar eine Niederlage leisten können. Dazu haben sie mit den Crocodiles Hamburg den vermeintlich leichtesten Gegner vor der Brust. Der Herner EV (44/+27) hat die schwerste Aufgabe und muss zum Tabellenführer nach Tilburg reisen. Die Saale Bulls Halle hingegen (43/+17) haben es mit den formstarken Moskitos Essen aber auch nicht einfacher, spielen aber zu Hause. Wer wann wie die Meisterrunde erreicht, versuchen wir in ein paar Szenarien durchzuspielen

Für die Indians ist die Sache einfach: ein Punktgewinn oder Sieg und der Drops ist gelutscht. Selbst bei einer Niederlage nach regulärer Spielzeit würde es in fast allen Szenarien reichen. Einzige Ausnahme: gewinnt Herne (egal, ob mit drei oder zwei Punkten), gewinnen die Saale Bulls nach regulärer Spielzeit und holen fünf Tore auf, dann würde es für die Hannoveraner in die Quali-Runde gehen – aber auch nur dann.

Auch bei Herne ist die Rechnung relativ simpel. Ein Sieg nach regulärer Spielzeit würde die Quali bedeuten, ein Sieg mit zwei Punkten wahrscheinlich auch, es sei denn Halle holt elf Tore auf. Eine Overtime-Niederlage würde reichen, wenn die Saale Bulls maximal zwei Punkte holen. Bei einer Niederlage ohne Punktgewinn dürfte Halle wiederum maximal einen Punkt holen.

Die Saale Bulls sind zum Siegen verdammt. Bei einer Niederlage nach regulärer Spielzeit ist die Sache klar, bei einer Overtime-Pleite müsste Herne in Tilburg mit zwölf Toren verlieren. Sollten die Hallenser nach Verlängerung gewinnen, würden sie nur bei einer Herner Niederlage nach regulärer Spielzeit auf Rang sieben vorstoßen. Bei einem Sieg nach regulärer Spielzeit würde sich Halle für die Meisterrunde qualifizieren, wenn Herne verliert oder die Indians nach regulärer Spielzeit verlieren sowie fünf Tore Rückstand aufgeholt werden.

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 24: Heimmannschaften gewinnen Derbys – Tilburg patzt https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-24-heimmannschaften-gewinnen-derbys-tilburg-patzt/ Sat, 23 Dec 2017 03:22:23 +0000 https://hockey-news.info/?p=15676 Im Zeichen von gleich drei Derbys stand der 24. Spieltag der Oberliga Nord – und diese wurden allesamt von den Gastgebern gewonnen. Die Spitze hingegen patzte, denn die Tilburg Trappers verloren zu Hause gegen die Moskitos Essen mit 1:4, wodurch die Stechmücken weiterhin Rang vier erobern. Die Icefighters Leipzig konnten dies aber nicht nutzen, denn […]

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Im Zeichen von gleich drei Derbys stand der 24. Spieltag der Oberliga Nord – und diese wurden allesamt von den Gastgebern gewonnen. Die Spitze hingegen patzte, denn die Tilburg Trappers verloren zu Hause gegen die Moskitos Essen mit 1:4, wodurch die Stechmücken weiterhin Rang vier erobern. Die Icefighters Leipzig konnten dies aber nicht nutzen, denn sie verloren das mitteldeutsche Derby bei den Saale Bulls mit 1:2. Die Anhaltiner verteidigten so erfolgreich Rang sieben. Dafür waren die Füchse Duisburg siegreich, fertigten die Harzer Falken mit 7:2 ab. Die Hannover Indians haben dank eines 3:1-Derbysieges zum Lokalrivalen Scorpions aufgeschlossen und beenden so ihre Negativserie. Der Herner EV gibt sich im Kampf um die Meisterrunde nicht geschlagen, deklassiert die Berliner Preussen mit 11:2. Die Rostock Piranhas können endlich wieder feiern und gewinnen in Erfurt mit 6:3, schließen ihrerseits zu den Crocodiles Hamburg auf. Die Hanseaten verloren ihrerseits das Nordderby in Timmendorf mit 2:4.

Füchse Duisburg – Harzer Falken 7:2 (2:0, 2:0, 3:2)
Es war die erwartet klare Angelegenheit, auch wenn das Tabellenschlusslicht dem Meisterschaftsanwärter das Leben schwer machte. Doch bereits nach drei Minuten brachte Marco Habermann die Füchse auf die Siegerstraße. Nach und nach bauten die Gastgeber ihre Führung aus. Denis Gulda (17.), Andris Berzins (22.) und Andre Huebscher (35./46.) schraubten das Ergebnis auf 5:0. Raphael Joly (49.) und Viktor Beck (59.) erzielten die weiteren Tore. Für Braunlage trafen Thomas Schmid in Überzahl (47.) und Lasse Bödefeld per Penalty Shot (50.).

Preussen Berlin – Herner EV 2:11 (0:4, 2:4, 0:3)
Zahlreiche Strafzeiten prägten die Partie am Berliner Glockenturm, so dass vor allem die Special Teams gefordert waren. Und hier hatte der HEV definitiv die besseren zu bieten. Brad Snetsinger sorgte in Unterzahl für das frühe 1:0 (8.), danach baute Aaron McLeod die Führung aus (10./ÜZ/12.). Philipp Kuhnekath (15.) erzielte noch im ersten Durchgang das 4:0. Michel Ackers (24.) und Sebastian Eickmann (25.) machten jeweils in Überzahl das halbe Dutzend perfekt. Ex-HEV-Akteur Aron Wagner traf zum Ehrentreffer für die völlig indisponierten Preussen (29.), dann legten Snetsinger (32./erneut in Unterzahl) und Lois Spitzner (34./ÜZ) nach. Daniel Volynec traf dann für Berlin in Überzahl (38.). Im Schlussdrittel legte Thomas Richter ein Überzahl-Doppelpack hin (50./53.), ehe McLeod seinen Dreierpack schnürte (60.).

Saale Bulls Halle – Icefighters Leipzig 2:1 (0:0, 1:1, 2:1)
Es war in ungemein intensives Derby in Mitteldeutschland, bei welchem vor allem die Torhüter über sich herausragten. Benedict Roßberg durfte auf Leipziger Seite 34 Saves sammeln, Patrick Cerveny bei den Bullen gar 38. So brachten sie die Sturmreihen lange zur Verzweiflung. Doch zu Beginn des Mittelabschnitts sorgte Jakob Weber in Überzahl für die Leipziger Führung (21.), ehe Maximilian Spöttel zum Ausgleich traf (33.). Auch im Schlussdrittel waren die Torhüter lange nicht zu bezwingen, ehe Eric Wunderlich den Sparkassen-Eisdom mit dem 2:1 zur Explosion brachte (51.).

Black Dragons Erfurt – Rostock Piranhas 3:6 (0:0, 2:3, 1:3)
Zwei Teams, welche vor einer Woche keine Punkte holten, agierten lange nervös. So blieb die Partie bis ins zweite Drittel schwach und torlos, ehe Rostock dann die Zündung fand. Artur Lemmers Führungstor war die Initialzündung für die Piranhas (24.). Artur Lemmer in Überzahl (27.) und Michal Bezouska (33.) legten nach. Die Drachen kämpften sich aber zurück in die Partie und nach Treffern von Michel Maaßen (36./PS), Carsten Gosdeck (41./ÜZ) und Michal Vazan (45.) war das Spiel wieder ausgeglichen. Ein Dejavu blieb den Rostockern aber erspart und der verspielte Vorsprung sollte sich nicht rächen. Kapitän Tomas Kurka machte mit einem Doppelpack (46./59.) alles klar. Alexander Seifert traf noch ins leere Tor (60.).

Hannover Indians – Hannover Scorpions 3:1 (3:0, 0:1, 0:0)
Ein wahnsinniges Auftaktdrittel bringt den Indians den Sieg. In den ersten zehn Minuten schießen sich die Gastgeber den Frust der letzten Wochen von der Seele und überrollen den ungeliebten Rivalen förmlich. Nicolas Turnwald (4.), Stefan Goller (9.) und Lasse Uusivirta (10.) machen frühzeitig alles klar. Die Scorpions kämpfen sich in einem sehr intensiven Derby (77 Strafminuten) wieder zurück, mehr als das 1:3 durch Patrick Schmid (27.) war aber nicht drin. Zu allem Überfluss musste Sebastian Lehmann nach einem Stockschlag mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen.

Tilburg Trappers – Moskitos Essen 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
Tilburg macht das Spiel, Essen schießt die Tore. Die Trappers schießen fast doppelt so oft auf das Essener Tor (40:21), beißen sich aber immer wieder an Sebastian Staudt im Kasten die Zähne aus. Die Moskitos stechen immer wieder zu und gehen so durch Oliver Granz in Führung (18.). Der Ausgleich folgt 90 Sekunden später durch Brock Montgomery. Dennis Thielsch sorgt für den erneuten Essener Vorsprung (25.), den Staudt fast im Alleingang verteidigt und so den Trappers den letzten Nerv raubt. In der Schlussphase machen Kyle DeCoste (57.) und Julian Lautenschlager (60.) den überraschenden Sieg perfekt. Giovanni Vogelaar bekam bei Tilburg eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

EHC Timmendorfer Strand – Crocodiles Hamburg 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)
Ohne Schubert, Martens, McGowan und Gerartz fehlt den Crocodiles Hamburg eine Menge. In Timmendorf waren sie zwar das etwas bessere Team, allein fehlte es an Durchschlagskraft. Lediglich Thomas Zuravlev (11./ÜZ) und Semjon Bär (22.) konnten zweimal zur Führung einnetzen. Timmendorf zeigte eine kämpferische Leistung und nutzte die Fehler der Gäste aus. Ausgerechnet Ex-Krokodil Lukas Gärtner (20./ÜZ) und Daniel Clairmont (32.) trafen zum Ausgleich. Kevin Kunz (48./ÜZ) und Max Wasser (49.) machten per Doppelschlag alles klar.

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 22: Tilburg triumphiert im Topspiel – Timmendorf im Ostseederby https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-22-tilburg-triumphiert-im-topspiel-timmendorf-im-ostseederby/ Sat, 16 Dec 2017 15:24:01 +0000 https://hockey-news.info/?p=15188 Was für ein Spieltag in der Oberliga Nord. Der Tabellenführer hat gewechselt, der Tabellendritte ist ebenfalls neu und das Schlusslicht siegte ebenfalls. Dazu sahen die Zuschauer satte 54 Tore in den sieben Begegnungen. Also hinein ins Vergnügen. Die Kracherpartie stieg in Leipzig, wo die Icefighters den Verfolger aus Tilburg zu Gast hatten. Die Niederländer siegten […]

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Was für ein Spieltag in der Oberliga Nord. Der Tabellenführer hat gewechselt, der Tabellendritte ist ebenfalls neu und das Schlusslicht siegte ebenfalls. Dazu sahen die Zuschauer satte 54 Tore in den sieben Begegnungen. Also hinein ins Vergnügen. Die Kracherpartie stieg in Leipzig, wo die Icefighters den Verfolger aus Tilburg zu Gast hatten. Die Niederländer siegten am Ende mit 4:1 und eroberten so die Tabellenführung zurück. Hinter dem Top-Duo reihen sich nun die Hannover Scorpions ein, welche die Füchse Duisburg mit 6:3 besiegten. Die Hannover Indians schließen wieder zu den Konkurrenten auf, dank eines 6:0 in Braunlage. Die Moskitos Essen feierten einen 10:0-Kantererfolg gegen die Black Dragons Erfurt und freuen sich darüber, dass die Verfolger sich gegenseitig die Punkte wegnehmen. Denn der Herner EV besiegte die Saale Bulls Halle mit 3:2. Die Crocodiles Hamburg sind endgültig im tristen Mittelmaß angekommen, verloren zu Hause gegen Preussen Berlin mit 2:3. Und der EHC Timmendorfer Strand feierte den ersten richtigen Dreier der Saison, siegt in Rostock mit 8:6.

Harzer Falken – Hannover Indians 0:6 (0:3, 0:2, 0:1)
Es war von Beginn an eine deutliche Angelegenheit am Wurmberg. Bereits nach sechs Minuten erzielte Lasse Uusivirta im Powerplay die Führung für Hannover. Danach bestimmten die Indians die Partie und legten nach. Branislav Pohanka (17.) und Robbie Hein (20./ÜZ) erhöhten auf 3:0. Die personell gebeutelten Falken wehrten sich nach Kräften, doch wirklich durchschlagskräftig war es zu selten. Stattdessen legten die Indianer weiter nach. Nicolas Turnwald (26.), Jan Tramm (36.) und Mark Ledlin (59.) machten das halbe Dutzend komplett. In der Schlussphase sahen die Fans dann noch eine zünftige Keilerei mit jeweils zwei Beteiligten beider Mannschaften.

Icefighters Leipzig – Tilburg Trappers 1:4 (0:1, 1:0, 0:3)
Das Topspiel hielt über weite Strecken genau das, was es vorher versprach. Die beiden besten Teams der Liga schenkten sich nichts, die Goalies hielten stark und erst in der Schlussphase gab es die Entscheidung. Zunächst hatte Giovanni Vogelaar die Trappers in Führung gebracht (6./ÜZ), ehe sich die Icefighters im zweiten Drittel für ihre Leistung belohnen konnten. Dominik Patocka traf in doppelter Überzahl zum 1:1 (28.). Doch nach dem Tilburg zunächst einen Penalty nicht verwerten konnte, sorgte Brock Montgomery gleich zu Beginn des Schlussdrittels für das 2:1 (41.). Nun rannten die Icefighters hinterher, hatten auch Chancen, mussten dann aber das 1:3 durch Alexei Loginov (51./UZ) hinnehmen. Auch der frühe sechste Feldspieler brachte nichts, Parker Bowles machte den Deckel drauf (56.).

Rostock Piranhas – EHC Timmendorfer Strand 6:8 (3:2, 1:3, 2:3)
Verrückt trifft es wohl am Besten, was an der Rostocker Schillingallee passierte. Die Piranhas bestimmten die Anfangsphase, führten nach Toren von Greg Classen (3./12.) und Michal Bezouska (9.) verdient mit 3:0. Irgendwie fand Daniel Clairmont dann den Schlüssel, um Timmendorf ins Spiel zu bringen und verkürzte per Doppelpack auf 2:3 (14./19.). Richtig rund ging es dann im zweiten Abschnitt. Drei Powerplay-Treffer von Cedric Montminy (28.), Petr Gulda (29.) und Kevin Kunz (38.) sorgten für das Timmendorfer 5:3. Artur Lemmer verkürzte aber nochmal für Rostock (40.), ehe Montminy mit dem 6:4 die scheinbare Entscheidung besorgte (41.). Doch Rostock kam nochmal in die Partie: Valerij Guts und Alexander Spister glichen per Doppelpack aus (48.). Youngster Kevin Kunz war dann aber Siegtorschütze für Timmendorf (52.), ehe Daniel Lupzig noch ins leere Tor traf (60.).

Hannover Scorpions – Füchse Duisburg 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)
Im zweiten Topspiel des Tages holten sich die Scorpions mal wieder den dritten Platz. Patrick Schmid eröffnete den Reigen (5.), doch nur 57 Sekunden später glich Lars Grözinger aus. Knackpunkt der Partie war die 17. Minute. Erst traf Sean Fischer im Powerplay zum 2:1 für Hannover, acht Sekunden später musste Duisburgs Armands Berzins vorzeitig zum Duschen. Das folgende Vier gegen Vier nutzte Björn Bombis zum 3:1 (18.). Im zweiten Drittel verpasste Duisburg den Anschlusstreffer, stattdessen erhöhten Christoph Koziol (36.) und Robin Thomson (39.) auf 5:1. Erneut Grözinger traf für Duisburg im Powerplay (40.). Im Schlussdrittel probierte Duisburg zwar alles (22:9 Schüsse für die Füchse), kassierte aber schnell das 2:6 durch Sebastian Lehmann in Unterzahl (43.). Mehr als ein dritter Treffer wollte den Füchsen aber nicht gelingen. Den verbuchte Sam Verelst ebenfalls in Unterzahl (55.).

Crocodiles Hamburg – Preussen Berlin 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)
Die verletzungsgeplagten Crocodiles stecken knietief in der Krise. Selbst gegen Berlin wollte den Hamburgern wenig gelingen. Kai Kristian im Kasten verhinderte lange einen Rückstand, während die Stürmer vorne nicht trafen. Schließlich traf Chris Lijdsman in Überzahl zum Berliner 1:0 und nur 31 Sekunden später erhöhte Justin Ludwig. Wiederum 44 Sekunden später verkürzte Tobias Bruns auf 1:2 und brachte die Hamburger zurück in die Partie. Semjon Bär glich dann sogar zum 2:2 aus (52./ÜZ), doch Marvin Tepper sicherte mit seinem späten Treffer die drei Punkte für die Preussen (59.).

Herner EV – Saale Bulls Halle 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
Im Kampf um Platz sieben und damit um die Meisterrunde fährt Herne einen ganz wichtigen Erfolg an. Sören Hauptig markierte bereits nach fünf Minuten das 1:0, Brad Snetsinger legte zu Beginn des Mittelabschnitts einen Powerplay-Treffer nach (21.). Ex-HEV-Verteidiger Jan Niklas Pietsch brachte die Bullen zurück in die Partie (30.), der Ausgleich wollte aber nicht fallen. Stattdessen sorgte Hernes Kapitän Stephan Kreuzmann mit dem 3:1 für die Vorentscheidung (44.). Mehr als der Anschlusstreffer durch Nathan Robinson (51.) wollte dann nicht mehr fallen.

Moskitos Essen – Black Dragons Erfurt 10:0 (8:0, 1:0, 1:0)
Wahrscheinlich wird niemand erklären können, was im ersten Drittel passierte. Essens Offensive konnte machen, was sie wollte, irgendwie waren die Schüsse immer drin. Denis Fominych (5./ÜZ), Julian Lautenschlager (6./9.), Kyle DeCoste (7.) und Dennis Thielsch (8./ÜZ) machten schon frühzeitig alles klar. Dominik Lascheit machte das halbe Dutzend komplett (14./ÜZ). Nach dem Erik Reukauf den Erfurter Kasten verlassen hatte, war Christoph Ziolkowski im Alleingang der Alptraum von Backup Martin Otte. Dreimal traf Essens Stürmer (17./18./ÜZ/27.). Den Schlusspunkt unter die sehr einseitige Begegnung setzte Oliver Granz in doppelter Überzahl (54.).

Christian Schülling

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OL Nord: Spieltag 20/21: Leipzig bleibt vorn – Duisburgs neuer Besen kehrt gut https://test.hockey-news.info/ol-nord-spieltag-20-21-leipzig-bleibt-vorn-duisburgs-neuer-besen-kehrt-gut/ Mon, 11 Dec 2017 13:56:31 +0000 https://hockey-news.info/?p=15055 Das zehnte Wochenende der Oberliga Nord bewies mal wieder, wie eng die Oberliga Nord zusammengerückt ist. So tat sich Spitzenreiter Leipzig im Duell mit zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte schwer. Die Icefighters besiegten Rostock mit 5:4 und die Harzer Falken mit 3:2. Verfolger Tilburg Trappers verlor beim 5:4-Sieg nach Verlängerung in Hamburg etwas an […]

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Das zehnte Wochenende der Oberliga Nord bewies mal wieder, wie eng die Oberliga Nord zusammengerückt ist. So tat sich Spitzenreiter Leipzig im Duell mit zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte schwer. Die Icefighters besiegten Rostock mit 5:4 und die Harzer Falken mit 3:2. Verfolger Tilburg Trappers verlor beim 5:4-Sieg nach Verlängerung in Hamburg etwas an Boden, besiegte die Hannover Indians am Sonntag aber glatt mit 5:1. Die Füchse Duisburg holen sich dank Siegen über Erfurt (7:5) und Halle (6:3) den dritten Platz zurück. Dicht dahinter folgen die Hannover Scorpions, welche ebenfalls sechs Punkte verbuchen konnten.

 

Mit 5:1 gegen Berlin und 4:0 in Rostock gewann der Deutsche Meister von 2010. Der Lokalrivale hingegen erwischte ein schwarzes Wochenende. Die Hannover Indians verloren gegen Halle mit 1:3 und wie bereits geschrieben mit 1:5 in Tilburg. Die Moskitos Essen nutzten die Patzer der Konkurrenz und verbessern sich mit fünf Punkten aus zwei Spielen auf den sechsten Platz. Allerdings entging man beim 5:4 nach Verlängerung in Timmendorf nur knapp einer Blamage, dafür beendete man beim 7:3-Heimsieg endgültig die Playoff-Hoffnungen der Crocodiles Hamburg. Die Saale Bulls sind jetzt Siebter, der Herner EV nach einem 5:1 über Braunlage und einem 2:3 in Erfurt auf Platz acht. Der Vorsprung auf die Crocodiles beträgt mittlerweile satte zehn Punkte. Erfurt folgt auf Platz zehn, dahinter reihen sich die Rostock Piranhas und Preussen Berlin (4:2 über Timmendorf) ein. Die Falken und der EHCT bleiben auf den letzten beiden Rängen.

Füchse Duisburg – Black Dragons Erfurt 7:5 (0:0, 2:1, 5:4)
Seine Premiere als Coach der Füchse Duisburg dürfte sich Frank Petrozza deutlich entspannter gewünscht habe, allerdings biss sich seine Mannschaft lange Zeit die Zähne an Erfurts-Goalie Erik Reukauf aus. Zu allem Überfluss sorgte Michel Maaßen für die Drachen-Führung (29.). Duisburg schlug aber schnell zurück, Viktor Beck (31.) und Raphael Joly (36./ÜZ) drehten die Partie. Zuvor hatte Dragons-Verteidiger Hannes Ulitschka wegen Bandenchecks eine Matchstrafe erhalten. Doch statt in fünfminütiger Überzahl die Führung auszubauen, glich Erfurt aus – erneut war es Maaßen zum 2:2 (42.). Nun ging es in einem vogelwilden Schlussdrittel hind und her. Thomas Ziolkowski (45./ÜZ) und Robin Slanina (46.) schossen Duisburg in Front, Michal Vazan (48.) sowie Robin Sochan (51.) glichen aus. Dann sorgten Slanina und Andre Huebscher binnen 15 Sekunden für das 6:4 (55.), auf welches Erfurt diesmal keine Antwort fand. Carsten Gosdeck konnte zwar verkürzen (57.), ehe Joly per Empty-Netter alles klar machte (60.).

Herner EV – Harzer Falken 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)
Wenig Probleme hatte der HEV im Duell mit dem Vorletzten. Förderlizenz-Stürmer Philipp Kuhnekath sorgte nach 28 Sekunden für das 1:0, Marcus Marsall legte wenig später nach (13.). Spätestens mit dem 3:0 durch Danny Albrecht (21.) war die Partie entschieden. Viktor Bjuhr verkürzte zwar auf 1:3 (32.), letztlich waren der HEV aber die klar bessere Mannschaft. In der Schlussphase machten Christian Nieberle (53.) und Sören Hauptig (57./UZ) den Deckel drauf.

Icefighters Leipzig – Rostock Piranhas 5:4 (2:1, 2:1, 1:2)
Leipzig und die vermeintlich Kleinen – das ist in dieser Saison ein Kapitel für sich. Auch gegen die Piranhas tat sich der Tabellenführer schwer. Damian Schneider brachte die Icefighters zweimal in Führung (5./18.), welche Jakob Weber auf 3:1 ausbaute (21.). Dennis Dörner hatten zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (8./ÜZ). Michal Bezouska verkürzte im Mitteldrittel auf 2:3 (32.), ehe Michal Velecky den alten Abstand herstellte (39.). Doch im Schlussdrittel kam Rostock nochmal auf, glich durch Constantin Koopmann (44./ÜZ) und Alexander Spister (46.) aus. Leipzig verhinderte dank Florian Eichelkrauts Überzahltreffer (51.) einen weiteren Rückschlag gegen ein Team aus der zweiten Tabellenhälfte.

EHC Timmendorfer Strand – Moskitos Essen 4:5OT (0:2, 4:0, 0:2, 0:1)
Ausgerechnet ein gebürtiger Timmendorfer war der entscheidende Mann für die Moskitos Essen. Dominik Lascheit brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung (9./ÜZ/18.). Im Mitteldrittel spielte der EHCT dann ganz groß auf und drehte die Partie. Daniel Clairmont mit einem Doppelpack (23./UZ/34.), Petr Gulda (26.) und Jason Horst (28./ÜZ) machten aus dem Rückstand ein 4:2. Wütende Angriffe der Essener blieben lange ohne Erfolg, ehe Marcel Pfänder eine Lücke zum 3:4 fand (57.). 16 Sekunden vor dem Ende markierte Lascheit, der beim EHCT in der Jugend spielte, den 4:4-Ausgleich. Schließlich sicherte Dennis Thielsch den Stechmücken den Extrapunkt.

Hannover Indians – Saale Bulls 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)
Indianer gegen Kevin Beech – so lautete über weite Strecken der Partie das entscheidende Duell. Nach der Hallenser Führung von Jan Niklas Pietsch (11.) entnervte der Deutsch-Kanadier im Bullen-Tor die Gastgeber. Am Ende sollte Beech 47 Saves sammeln, konnte nur spät von Andreas Morczinietz (56.) geschlagen werden. Halle war effektiver, ging durch Tim May wieder in Führung (59.). Nathan Robinson sorgte schließlich für die Entscheidung ins leere Tor (60.).

Hannover Scorpions – Preussen Berlin 5:1 (4:1, 0:0, 1:0)
Ein überragendes erste Drittel brachte den Scorpions den Schwung für weitere drei Punkte im Kampf um Platz drei. Dennis Schütt brachte die Gastgeber in Führung (6.), ehe Patrick Schmid mit einem lupenreinen Hattrick (8./ÜZ/11./ÜZ/16.) alles klar machte. Thomas Pape ließ in der Schlussphase den fünften Hannoveraner Treffer folgen (56.). Den Ehrentreffer für Berlin erzielte Brian Gibbons zum zwischenzeitlichen 1:4 (20.).

Crocodiles Hamburg – Tilburg Trappers 4:5OT (0:1, 2:2, 2:1, 0:1)
Die Crocodiles senden ein Lebenszeichen, nicht mehr aber auch nicht weniger. Tilburg bestimmte das erste Drittel, doch mehr als das 1:0 durch Mickey Bastings (11.) sollte den Niederländern nicht gelingen. Parker Bowles sorgte dann aber im Mittelabschnitt für das 2:0 (25.), ehe sich die Hamburger in die Partie kämpften. Norman Martens in Überzahl (35.) und Andre Gerartz (39.) verkürzten jeweils. Zuvor hatte Jonne de Bonth auf 3:1 für die Trappers erhöht (36.). Im Schlussdrittel gelang Moritz Israel der 3:3-Ausgleich (46.), ehe Bastings auf 4:3 für Tilburg stellte (50.). Israel schoss Hamburg in doppelter Überzahl in die Verlängerung. Hier war Bastings nach exakt 19 Sekunden mit dem 5:4 für den Tabellenzweiten zur Stelle.

Tilburg Trappers – Hannover Indians 5:1 (2:0, 3:0, 0:1)
Im Topspiel des Sonntags waren die Trappers das effektivere Team und gewinnen so verdient. Ryan Collier markierte schon nach 107 Sekunden die Führung, welche die Niederländer nach und nach ausbauten. Reno de Hondt (9./24.), Kilian van Gorp (21.) und Brock Montgomery in Unterzahl (37.) schossen die weiteren Tore. Mark Ledlin gelang nur noch der Ehrentreffer für die Gäste, welche in der kommenden Woche auf Andreas Morczinietz verzichten müssen. Der Routinier musste nach zwei Disziplinarstrafen vorzeitig zum Duschen.

Preussen Berlin – EHC Timmendorfer Strand 4:2 (2:1, 0:1, 2:0)
Im von vielen Strafzeiten (14 Minors für beide Teams) war Timmendorf lange Zeit die bessere Mannschaft, steht gegen clevere Berliner aber ohne Punkte da. Tauno Zobel sorgte für die Führung der Gäste (9.), ehe die Preussen die Partie drehten. Chris Lijdsman (14./ÜZ) und Brian Gibbons (15.) schlugen binnen 85 Sekunden zu. Daniel Clairmont sorgte in doppelter Überzahl nochmal für den Ausgleich (40.), ehe die Berliner im letzten Drittel effektiver waren. Marvin Tepper (48.) und Max Janke (53.) sicherten den Hauptstädtern so drei Punkte.

Black Dragons Erfurt – Herner EV 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)
Was wäre nur gewesen, wenn die Black Dragons nicht zehn Spiele am Stück verloren hätten? Denn seit dem Knotenlöser in Timmendorf läuft es bei Erfurt deutlich besser. Herne hingegen ist weiter auf der Suche nach Konstanz, trotz eines guten Aaron McLeod. Der Kanadier brachte den HEV in Führung (27.), ehe die Drachen loslegten. Felix Schümann (40.), Michel Maaßen (43.) und Michal Vazan (46.) machten innerhalb von sechs Minuten alles klar. Der Herner Anschlusstreffer von McLeod kam zu spät (60.).

Harzer Falken – Icefighters Leipzig 2:3 (0:2, 1:0, 1:1)
Wie war das noch mit Leipzig und den Kleinen? Trotz einer schnellen Führung durch Antti Paavilainen (5.) und Michal Velecky (11.) tat sich der Spitzenreiter gegen den Vorletzten schwer. Braunlage war durchaus gleichwertig und kam durch Alexander Engels Powerplay-Treffer auf 1:2 heran (33.). Ebenfalls in Überzahl gelang Damian Schneider das 3:1 (46.), ehe Trevor Hendrikx -ebenfalls bei einem Mann mehr- nochmals verkürzen konnte (57.). Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Patrick Franz wegen Checks von Hinten war die Partie dann aber nach 59 Minuten entschieden.

Saale Bulls Halle – Füchse Duisburg 3:6 (0:3, 2:1, 1:2)
Sein zweites Spiel mit seinem neuen Club dürfte Frank Petrozza deutlich besser gefallen haben. Seine Füchse drückten auf das Tempo und machten im ersten Drittel drei Tore. Marco Habermann (9.), Lars Grözinger (19.) und Andris Berzins (20.) sorgten für die klare Führung. Zwei Überzahl-Treffer von Alexander Zille und Jan Niklas Pietsch innerhalb von 26 Sekunden brachten Halle zurück ins Spiel (23.), ehe der oft gescholtene Aaron Beally (34.) wieder für Beruhigung bei Duisburg sorgte. Andre Huebscher (47.) und Robin Slanina (56.) machten dann alles klar. Nathan Robinson gelang in Unterzahl das zwischenzeitliche 3:5 (53.).

Moskitos Essen – Crocodiles Hamburg 7:3 (3:1, 3:1, 1:1)
Nach der Fast-Blamage von Timmendorf setzte Essen im Kampf um Rang sechs ein echtes Ausrufezeichen. Dominik Lascheit (6.) und Julian Lautenschlager (7.) verantworteten einen Doppelschlag, jeweils in Überzahl. Mortz Israel verkürzte ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis auf 1:2 aus Hamburger Sicht (13.), ehe Julian Pelletier (19.) das 3:1 folgen ließ. Erneut Lascheit in Überzahl (24.) und Denis Fominych (34.) schraubten das Ergebnis auf 5:1, ehe Thomas Zuravlevs Hamburgs zweiten Treffer folgen ließ (35.). Lautenschlagers zweites Tor war dann aber die endgültige Entscheidung (40.). Norman Martens (42.) für Hamburg und erneut Pelletier (43.) machten die letzten beiden Treffer.

Rostock Piranhas – Hannover Scorpions 0:4 (0:0, 0:3, 0:1)
Ein überragender Björn Linda (33 Saves) war der entscheidende Mann für den Tabellenvierten. Die Piranhas verzweifelten am Scorpions-Schlussmann und haderten mit ihrer Chancenverwertung. Hannover machte es besser. Patrick Schmid schnürte seinen nächsten Doppelpack (31./35.), Chad Niddery (38.) und Sean Fischer (60.) ließen die weiteren Treffer folgen.

Christian Schülling

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